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Ad-Daqahliyya vereint eine Mittelmeerküste mit religiösen und archäologischen Orten aus unterschiedlichen Epochen. Der Badeort Gamasa liegt im Norden von Dakahlīyah und erstreckt sich über 7,5 km entlang der Mittelmeerküste. Gamasa gilt als Badeort mit klarem Wasser, weichem Sand und hohem Jodgehalt. Küstenlandschaft und Kulturerbe geben dem Reiseziel so zwei klar unterscheidbare Seiten. In Gamasa fand außerdem die fünfte Saison des Festivals „Sommer unseres Landes“ über einen Monat hinweg statt.

Küste, Fluss und See

Auch die Gewässerorte zeigen unterschiedliche Facetten. Die Insel Al-Ward liegt im Nil gegenüber von Mansura, umfasst etwa 30 Feddan und besteht aus Gärten und Grünflächen. Der Manzala-See umfasst mehrere Inseln, darunter Ibn Salam mit einem Schrein für Abdullah ibn Salam. Für die Orientierung macht der Vergleich den Unterschied deutlich: Al-Ward ist eine Nilinsel mit Grünflächen, Ibn Salam eine Insel im See mit einem Schrein.

Bauwerke aus verschiedenen Epochen

Die Al-Mawafi-Moschee in Mansura wurde 583 H. (1187 n. Chr.) von as-Salih Nadschm ad-Din Ayyub gegründet. In Mit Ghamr stammt die archäologische Al-Ghamri-Moschee mit ihrem besonderen Minarettstil aus der Mamlukenzeit. Direkt neben ihr liegt die Zawiya des Emirs Hammad, ebenfalls aus der Mamlukenzeit.

Im Dorf Dimianna im Markaz Bilqās umfasst das Kloster der heiligen Dimianna fünf Kirchen, darunter eine archäologische Kirche im gotischen Stil. In Mit Damsis im Markaz Aja besteht die Georgskirche aus zwei Gebäuden; eines davon ist mehr als 1.600 Jahre alt. Ebenfalls in Mit Damsis liegt die Muhammad-ibn-Abi-Bakr-al-Siddiq-Moschee. Das Grab von Muhammad ibn Abi Bakr wurde dort 1950 entdeckt.

Im archäologischen Bereich des Museums von Mansura befindet sich Dar Ibn Luqman, ein 1218 errichtetes Gebäude mit Blick auf den Nil. In Dar Ibn Luqman wurde Ludwig IX. gefangen gehalten. Das Mansura Museum wurde zum Gedenken an die Siege der ägyptischen Armee und der Einwohner von Dakahlīyah eingerichtet.

Archäologische Spuren und weitere Entdeckungen

Tell el-Rub'a ist eine von zwei benachbarten archäologischen Stätten in einem Gebiet 8 km nordwestlich von As-Sinbillāwayn. In Tell el-Rub'a im antiken Mendes im östlichen Nildelta ließ König Ahmose II. einen etwa sieben Meter langen Naos errichten; er diente zur Aufstellung einer Statue des Gottes Schu. In Tell Timai el-Amdid sind Überreste von Statuen und Steine mit hieroglyphischen Inschriften erhalten.

Im Stadtteil Toureil liegt der Zoo von Mansura. Er erstreckt sich über etwa 12.257 m² Grünfläche und umfasst Gehege für verschiedene Tiere und Vögel. Damit ergänzen tierbezogene und landschaftliche Themen die religiösen und archäologischen Orte der Region.

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