Die Puente Colgante „Presidente Hipólito Yrigoyen“ verbindet Necochea und Quequén über den Río Quequén Grande. Am 21. Juli 1929 wurde sie offiziell eingeweiht; seit 2017 ist sie ein Nationales Historisches Monument im Partido de Necochea. Das Bauwerk führt zu einem prägenden Gegensatz des Reiseziels: Stadtgeschichte trifft auf eine Küste, deren Strände und Landschaften jeweils ihr eigenes Profil haben.
Küste mit unterschiedlichen Profilen
Necochea verfügt über eine 64 Kilometer lange Küstenfront. An den Stränden von Quequén zeigen sich deutliche Erosion, schmalere Sandstreifen und gröberer Sand; Muschelschalen, Schneckenhäuser und Felsformationen gehören ebenfalls zu ihrem Bild. Die Strände bieten Bademöglichkeiten sowie Wassersportarten wie Surfen, Bodyboarden und Kajakfahren.
Das Balneario Los Ángeles setzt einen anderen Akzent: breite Strände mit grobem Sand, Klippen und Felsplattformen, die sich bis zu 200 Meter vor der Küste erstrecken. Dort befindet sich die als Cueva del Tigre bekannte Grotte. In Las Grutas fallen zahlreiche Hohlräume in den Klippen und Muschel- und Schneckenschalen im Sand auf. Bei der Playa Punta Negra bilden Felsformationen natürliche Becken, in denen Fische, Weichtiere und Meerespflanzen ihren Lebensraum finden.
Natur, Wasser und Bewegung
Die Reserva Natural Arroyo Zabala ist ein provinzielles Naturreservat der Kategorie „Mehrfachnutzung“ und liegt zwischen dem Partido de Necochea und dem Partido de San Cayetano. Sie bewahrt repräsentative Küstenflora und -fauna, darunter Wasserschweine und Seelöwen.
Im Parque Miguel Lillo werden Fahrräder und Pferde verliehen; außerdem kann man dort mit dem Öko-Zug fahren. Der etwa 500 Meter lange Sendero de Hongos ist ein pädagogischer Umweltpfad im Herzen des Parks, der für die Öffentlichkeit eröffnet wurde. Fürs Angeln bietet das Partido de Necochea mit Fluss, Meer und Lagunen ganzjährig abwechslungsreiche Möglichkeiten.
Der Paseo de la Ribera verläuft am Río Quequén von der Abfahrt an der Calle 66 bis zur Puente Taraborelli. Er bietet damit eine weitere konkrete Orientierung am Fluss.
Geschichte und kleine Entdeckungen
Die Plaza Dardo Rocha prägt den historischen Stadtkern von Necochea. Im Museo Histórico Regional „Egisto Ratti“ lässt sich die Geschichte des Partido anhand verschiedener thematischer Säle und Wechselausstellungen kennenlernen. Das Museo de Ciencias Naturales „Rodolfo Faggioli“ im Parque Miguel Lillo widmet seine Säle der Meeresbiologie, Paläontologie, Megafauna und den örtlichen Vögeln. Die beiden Museen setzen so unterschiedliche Schwerpunkte auf Regionalgeschichte und Natur.
Das Monumento a la Gesta de Malvinas in Quequén wurde am 9. Oktober 1999 eingeweiht. Das Werk des Bildhauers Andrés Mirward misst 35,70 Meter in der Höhe. Auch die Überreste der Montepasubio prägen die Geschichte Quequéns: Sie gaben einem besonderen Strand und einem bekannten Surfzentrum ihren Namen. Der Rundweg „Circuito de buques hundidos“ beginnt an der Plaza 3 de Agosto und weist an den Stränden von Necochea und Quequén auf Namen und Standorte von Schiffswracks hin.
Weitere Erlebnisse
Die Termas del Campo Médano Blanco verfügen über zwei überdachte Thermalwasserbecken und zwei Whirlpools mit Thermalwasser im Freien. Zum Kursangebot zählen Aquagym, Aquarelax, Aquamove und Stretching. Wenn Kurse für Ihre Planung wichtig sind, prüfen Sie die aktuellen Termine.
Am Meer, dort wo das Stadtgebiet von Necochea endet, liegt der Windpark „Vientos de Necochea“. Das Gelände erstreckt sich über 158 Hektar und umfasst elf Windkraftanlagen der Marke Vestas.
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