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In Nono prägen Flüsse und Wanderwege viele Möglichkeiten, den Ort und seine Umgebung kennenzulernen. Die Routen unterscheiden sich in Länge, Ausgangspunkt und Charakter; dazu kommen kulturelle Entdeckungen wie das Museo Rocsen, öffentliche Kunst und ein historischer Rundgang. So können Sie für Ihre Reise zwischen Natur, Geschichte und Veranstaltungen wählen, ohne alles in einem Ausflug zusammenlegen zu müssen.

Flüsse und Wege rund um Nono

Der Río de los Sauces in Nono ist ruhig und warm; zu ihm gehören ausgedehnte Strände und flaches Wasser. Am Río Chico de Nono fließt das Wasser zwischen großen Felsen und dichter Vegetation. Dort bilden sich natürliche Becken zum Schwimmen sowie kleine ruhige Wasserstellen. Die beiden Flüsse vereinigen sich am Cerro Los Nonos, an der Stelle, die auch La Juntura de los Ríos heißt. Anschließend fließen sie in einem gemeinsamen Lauf zum Dique La Viña.

Diese Flusslandschaft ist auch das Ziel des selbstgeführten Sendero de la Juntura. Der sieben Kilometer lange Wanderweg beginnt am Plaza San Martín und führt bis zur Vereinigung des Río Chico und des Río de los Sauces. Sein Schwierigkeitsgrad ist niedrig. Die Flussbedingungen können saisonal variieren, was bei der Planung des Weges zu berücksichtigen ist.

Wanderungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Der ebenfalls selbstgeführte Sendero del Arroyo ist fünf Kilometer lang und hat einen niedrigen Schwierigkeitsgrad. Sein Zugang liegt 2,5 Kilometer vom Zentrum Nono entfernt. Im Vergleich dazu beginnt der Sendero de la Juntura direkt am Hauptplatz und endet an der Flussvereinigung; die beiden Wege unterscheiden sich also sowohl in ihrer Länge als auch in den genannten Ausgangs- und Endpunkten.

Der Sendero Las Chuñas ist ein Rundweg im näheren Umfeld von Nono, 2,8 Kilometer vom Zentrum entfernt. Unterwegs gibt es Ausblicke auf die Altas Cumbres und alte, in den Fels gemeißelte Mörser als Zeugnis des Erbes der indigenen Völker dieser Gegend. Damit bietet der Weg einen anderen Schwerpunkt als die beiden Routen entlang beziehungsweise bis zu einem Fluss: Hier stehen Bergblicke und historische Spuren im Vordergrund.

Geschichte, Kunst und Kultur

Das Museo Rocsen wurde 1969 in Nono eröffnet. Seine Sammlung umfasst mehr als 55.000 Stücke aus aller Welt; außerdem sind dort Szenen aus verschiedenen Epochen nachgestaltet. Wer sich für die Geschichte des Ortes interessiert, findet mit dem Rundgang „Casas con historia“ eine weitere Perspektive: Er umfasst typische Adobe-Häuser, Gemischtwarenläden und eine Kapelle aus dem Jahr 1908. Dieser Rundgang liegt im übergeordneten Reiseziel Departamento San Alberto.

Auch das gemeinschaftliche Projekt Poesía Mural gehört zum kulturellen Bild von Nono. Die Initiative für öffentliche Kunst beteiligt Dichter, bildende Künstler, Bewohner des Ortes und kommunale Behörden. Eine weitere Gelegenheit, Musik und Tradition zu erleben, ist die zweitägige Fiesta de la Tradición Serrana. Zum Programm gehören folkloristische Musik, typische Speisen, Volkstänze, ein Gaucho-Umzug und eine Geschicklichkeitsprüfung zu Pferd. Prüfen Sie die Veranstaltungstermine für das Jahr Ihrer Reise.

Weitere Angebote und saisonale Termine

Das Laberinto de Nono verfügt über sechs Labyrinthe. Dazu zählt ein traditionelles Labyrinth aus Lebensbäumen mit einer Fläche von 900 Quadratmetern. Hinzu kommen Geschicklichkeits- und Gleichgewichtsspiele sowie ein Spielbereich für jüngere Kinder. Der Betrieb ist saisonal; prüfen Sie die Öffnungstermine daher für den geplanten Reisezeitraum.

Auf der Kunsthandwerksmesse von Nono gibt es etwa 75 Stände für Kunsthandwerk und rund 15 Stände mit regionalen Produkten. Zu den angebotenen Kategorien zählen Lederarbeiten, Textilien, bemalte Keramik, Messer und Holzarbeiten. Die Zahl der Stände kann je nach Ausgabe variieren. Damit ergänzen sich in Nono sehr unterschiedliche Entdeckungen: Flusslandschaften und Wege stehen neben Sammlungen, historischen Gebäuden, Kunst und regionalem Handwerk.

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