An der Devil’s Bridge bilden zahlreiche Mineralquellen ein natürliches Becken, in dem Besucher im Freien ein heilendes Bad nehmen können. Quellen unter der Brücke erhöhen dort die Wassermenge. Baden und die besondere Entstehung des Wassers gehören hier unmittelbar zusammen – ein prägnanter Einstieg in die unterschiedlichen Natur- und Kulturerlebnisse Sjunik.
Wasser, Wanderwege und Landschaft
Von Tatev Monastery aus können Sie auf dem Devil’s Bridge Trail zur Devil’s Bridge wandern; dafür gibt es die kostenlose HIKEArmenia-App. Auch Canyoning-Abenteuer in Sjunik führen durch den Vorotan Canyon und zur Devil’s Bridge. Für eine längere Wanderroute verbindet der Legends Trail Goris und Kapan über 150 Kilometer. Diese Wege und Aktivitäten führen jeweils zu eigenen Entdeckungen, ohne dass sie zu einer einzigen Route zusammengefasst werden müssen.
Der Vorotan ist der wichtigste Wasserversorger der Region Sjunik und zugleich eine bedeutende Naturlandschaft Armeniens. Im Arevik-Nationalpark liegt die Landschaft am Südhang des Meghri-Ausläufers des Sangesur-Gebirges und im Einzugsgebiet der Flüsse Astghadzor und Nyuvadi. Dort sind Wildtier- und Vogelbeobachtungen möglich. Ein anderes markantes Naturmotiv ist der Shaki-Wasserfall in der Provinz Sjunik: Er ist 18 Meter hoch.
Auch Höhenlagen prägen die Naturerlebnisse. Mount Khustup ist mit 3.201 Metern der höchste Gipfel des Katar-Gebirges in Sjunik. In Oughtasar sind auf etwa 3.300 Metern alte Felsmalereien erhalten, die aus dem 5. bis 2. Jahrtausend v. Chr. stammen. So treffen in den beschriebenen Landschaften ein hoher Berg und archäologische Zeugnisse aus weit zurückliegenden Zeiten aufeinander.
Archäologie, Kirchen und alte Stadtviertel
Zorats Karer, auch Karahunj genannt, ist eine archäologische Stätte im Hochland von Sjunik nahe Sisian. Große, aufrecht stehende Basaltplatten bilden dort ein auffälliges Muster: Sie sind teils kreisförmig, teils in Reihen angeordnet. Die Anordnung und das dunkle Basaltgestein geben dem Ort einen konkreten Charakter, den Sie beim Blick auf die Stätte entdecken können.
In Old Khot befindet sich die Kirche Mrgadzor Khach. Baghak Kar, auch Baghakakar Fortress genannt, gehört zu den bekannten Festungen von Sjunik. In Meghri zeigt Pokr Tagh eine andere Seite des Kulturerbes: Der alte Stadtteil hat enge, kopfsteingepflasterte Gassen und jahrhundertealte, in den Fels gehauene Häuser. Außerdem sind in Sjunik Textil- und Teppichweberei erhalten geblieben.
Museen ergänzen diese Orte um Einblicke in regionale Sammlungen. Das Sisian History Museum besitzt eine ethnografische Sammlung aus Sjunik mit Haushaltsgegenständen, traditioneller Kleidung und Textilien. Im Goris Local Lore Museum befinden sich mehr als 5.000 ethnografische und archäologische Objekte. Zusammen mit der fortbestehenden Weberei zeigen diese Sammlungen und Traditionen verschiedene Zugänge zu Geschichte und Handwerk.
Aktivitäten und Orientierung für die Reise
Zu den weiteren Möglichkeiten gehören Ausritte im Dorf Antarashat mit Ausblicken auf Mount Tapasar. Rund um Tatev verbindet sich die Wanderung zur Devil’s Bridge mit einem klar benannten Ausgangspunkt: dem Kloster. Die Luftseilbahn Wings of Tatev, auch Tatever genannt, verbindet das Dorf Halidzor mit dem Dorf Tatev, in dem sich das Kloster befindet. Für die Anreise zum Kloster stehen eine private Tour oder Gruppentour, ein Mietwagen oder ein Taxi als Möglichkeiten zur Verfügung; mit öffentlichen Verkehrsmitteln gelangen Sie in die nahe gelegene Stadt Goris.
Wenn Sie ein Hotel in Sjunik suchen, können Sie Ihre Reiseplanung an den Entdeckungen ausrichten, die Sie besonders interessieren: an Natur und Tierbeobachtung, archäologischen Stätten und historischen Bauwerken oder an Wander- und Reitangeboten. Die unterschiedlichen Themen geben der Suche nach einer passenden Unterkunft einen konkreten Ausgangspunkt, ohne die Region auf eine einzige Art des Reisens festzulegen.
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Goris, Kapan, Sissian, Halidzor, Tatev, Meghri, Ashotavan, Agarak
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