Hekelgem hat seinen ländlichen Charakter bislang weitgehend bewahrt. Ortsgeschichte und Kulturlandschaft bieten zwei unterschiedliche Schwerpunkte: Mühle, Höfe und Kapellen erzählen von Bauzeit, früheren Besitzverhältnissen und lokaler Tradition; das Koudenbergbeekvallei steht für eine vielfältige, landwirtschaftlich geprägte Landschaft.
Kulturerbe zwischen Mühle, Höfen und Kapellen
Die Oude Molen ist eine Getreidemühle aus den Baujahren 1785 bis 1786; ihr Mahlwerk ist erhalten. Auf der Hekelgem-Route kommen zwei weitere Hinweise auf das bauliche Erbe hinzu: Das ehemalige Griffiershof trägt die Bezeichnung „Anno 1752“, und die Route führt an der restaurierten H.Hartkapel vorbei.
Auch die Geschichte der Höfe ist mit Hekelgem verbunden: Hof ter Saele, auch Hof te Hekelgem genannt, gehörte früher zu den lehensrechtlichen Besitzungen der Abtei Affligem. Die Kapelle Onze-Lieve-Vrouw Ter Kouter ist ein von Laubbäumen beschattetes Kapellchen aus dem 19. Jahrhundert. Zur Tradition der Kruisdagen in Hekelgem gehören die Sint-Jozefkapel, die Heilig Hartkapel in der Kwezelsweg und die Kapelle Onze-Lieve-Vrouw-ter-Kouter auf dem Zwarteberg.
Die historischen Orte setzen unterschiedliche Akzente: An der Mühle stehen Getreidemahlung und erhaltenes Mahlwerk im Mittelpunkt, beim Hof die frühere lehensrechtliche Beziehung zur Abtei Affligem und bei den Kapellen die religiöse Tradition der Kruisdagen. Die Jahresangaben haben unterschiedliche Funktionen: 1785–1786 sind die Baujahre der Mühle, „Anno 1752“ ist die Bezeichnung des ehemaligen Griffiershofs, und die Kapelle Ter Kouter stammt aus dem 19. Jahrhundert.
Landschaft und Wege in Hekelgem
Das Koudenbergbeekvallei in Hekelgem umfasst mehr als 70 Hektar und vereint Wälder, Äcker, Weiden sowie Reihen von Kopf- beziehungsweise Knickbäumen. Die Landschaft ist damit nicht auf einen einzigen Nutzungstyp beschränkt: Baumreihen und bewirtschaftete Flächen gehören ebenso zum Bild wie Wälder und Weiden. Hinzu kommen eine einzigartige Frühjahrsflora und seltene Pappelvarietäten. So lassen sich im Tal zwei Aspekte zusammen betrachten: seine landwirtschaftlich geprägte Struktur und besondere botanische Merkmale. Über den ausgeschilderten Roofridderspad ist das Koudenbergbeekvallei zugänglich.
Beide Routen sind mit einigen kleinen Umleitungen für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen geeignet. Bei „Kapelletjes Hekelgem“ entfallen 3 km auf befestigte Wege und 0,8 km auf unbefestigte Wege. Zusammen ergeben die beiden Abschnitte 3,8 km; der befestigte Teil ist länger als der unbefestigte. Wenn der Untergrund für Sie wichtig ist, lassen sich die Abschnitte getrennt in die Planung einbeziehen. „Hekelgem in een notendopje“ ist eine Rundwanderung und beginnt und endet am Parkplatz des Hotels New Fox, Brusselbaan 182. Prüfen Sie vor dem Start die Parkplatzbedingungen, da sie sich ändern können. Für die Wegwahl liefert das einen konkreten Vergleich: Bei „Kapelletjes Hekelgem“ zählt die Aufteilung des Untergrunds, bei „Hekelgem in een notendopje“ der benannte Start- und Endpunkt.
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