Buizingen eröffnet verschiedene Zugänge zu einer Entdeckungstour: Wege entlang der Zenne, Waldlandschaften und historische Bauwerke. Vom Bahnhof Buizingen führt über das Zenneterras ein etwa zwei Kilometer langer Weg am Fluss entlang ins Zentrum von Halle. Die ungefähre Länge hilft, diesen Abschnitt zwischen Bahnhof und Stadtzentrum einzuordnen.
Zu Fuß an der Zenne und durch Halle
Die Lambiekstoemperwandeling führt durch den historischen Kern von Halle und ins Grüne des Zenne-Tals. Ihr Verlauf geht über das Zennepad zur Eizingen-Mühlenstätte und zum Waldspielplatz, weiter durch den Park van Buizingen und den Nederhempark sowie unter den Bäumen des Kluisbos. Damit verbindet die beschriebene Route Orte im Stadtgebiet und grüne Abschnitte. Routenverläufe können sich ändern; prüfen Sie den aktuellen Verlauf vor Ihrer Tour.
An der alten Eizingen-Mühlenstätte in Halle gibt es ein Zenneterras und ein abenteuerliches Waldspielgelände. Die Mühlenstätte ist ein Naturgebiet in fußläufiger Entfernung zur Stadt. An der Zenne liegt dort ein Wendebecken; eine Anlegestelle befand sich früher an dieser Stelle. Flusslandschaft und frühere Nutzung gehören hier zu einem Ort, während das Zenneterras und das Waldspielgelände andere Anknüpfungspunkte für die Erkundung bieten.
Kirchen und Baugeschichte
Die Sint-Vincentiuskirche wurde an der Stelle einer abgebrochenen klassizistischen Kirche errichtet. Ihre Baugeschichte verweist damit auf einen Vorgängerbau aus einer anderen architektonischen Epoche. Ein weiteres Detail der Kirche ist ein Orgelchen aus dem späten 18. Jahrhundert, das oben an der südlichen Seitenschiffseite steht.
Eine andere Bauphase zeigt das Sanatorium van Buizingen: Es ist seit dem 9. Juni 1998 als Denkmal geschützt. Zu dem Ensemble gehören Bauten von 1927 und 1936. Sie stehen für Zwischenkriegsarchitektur und ein modernes Bauprogramm im Art-déco-Stil; entworfen wurden sie von Henry Lacoste. Die Sint-Vincentiuskirche und das Sanatorium bieten so unterschiedliche historische Blickwinkel: hier der Standort einer klassizistischen Vorgängerkirche und ein Orgelchen aus dem späten 18. Jahrhundert, dort Bauwerke aus der Zwischenkriegszeit.
Auch die Onze-Lieve-Vrouwkapel ist ein historischer Bezugspunkt. Die Pfeilerkapelle zu Ehren Unserer Lieben Frau stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert und liegt an der Grenze zwischen Halle und Beersel. Ihr Kapellentyp, die Widmung und die Grenzlage unterscheiden sie von den Kirchen- und Sanatoriumsbauten.
Wälder, Landschaft und Wege per Rad
Das Krabbos ist ein Laubwald mit mehreren Grabhügeln aus der Bronzezeit; etwa 3,9 Hektar davon sind als Landschaft geschützt. Eine andere Waldgeschichte ist mit dem Kindersanatorium Baronne Lucie Lambert verbunden. Es wurde circa 1927 im Kluisbos östlich des Dorfkerns errichtet, inmitten eines etwa 7,3 Hektar großen Kiefernwaldes. Die Pläne tragen das Datum 15. November 1927. Das Sanatorium war für die Aufnahme von ungefähr 48 tuberkulosekranken Kindern bestimmt. So stehen beim Krabbos die bronzezeitlichen Grabhügel und beim Kluisbos die Verbindung von Kiefernwald und historischer Nutzung im Vordergrund.
Wer statt einer Wanderung eine Radroute betrachtet, findet mit der Lambiek-Geuzeroute eine andere Möglichkeit zur Orientierung: Sie führt in Buizingen an der Craftbierbrauerei Den Herberg vorbei. Die Lambiekstoemperwandeling ist als Wanderroute mit Stationen im Zenne-Tal und an mehreren Grünorten beschrieben; die Lambiek-Geuzeroute bietet den konkreten Bezug zur Radtour und zur Brauerei. Beide Routen lassen sich damit nach ihrer jeweils genannten Fortbewegungsart und ihren beschriebenen Stationen unterscheiden.
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