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In Tessenderlo treffen ein großflächiger Naturraum und Bauwerke mit klar datierter Geschichte aufeinander. Gerhagen umfasst 945 Hektar; die gotische Sint-Martinuskerk und die Oude Molen op de Berg setzen andere Akzente als die Wald- und Naturerlebniswege. Für die Suche nach einem Hotel in Tessenderlo ist eine erste Entscheidung, ob Sie Ihren Aufenthalt stärker auf Natur, Kunst und Museen oder auf historische Bauwerke ausrichten möchten.

Gerhagen und seine Wege

Gerhagen gehört zum Natura-2000-Gebiet „Demervallei“ (BE2400014) und wurde 2010 als erstes Ruhegebiet Flanderns anerkannt. Außerdem ist es eines von fünf Eingangstoren zum Landschapspark de Merode. Die Schutzgebietsauszeichnung und die Rolle als Eingangstor geben dem Naturraum einen klaren Schwerpunkt in Tessenderlo.

Die benannten Wege unterscheiden sich in ihrer Länge und ihrem Zweck. Der Rolwagenpad ist 2,8 km lang und führt durch den Wald von Gerhagen. Das Nachtzwaluwpad umfasst 7 km und ermöglicht die Erkundung der Gerheserheide. Damit stehen für die Planung unterschiedlich lange Strecken zur Auswahl.

Der Fluisterpad ist eine 1,5 km lange Naturerlebnisroute für Kinder ab fünf Jahren. Im Bosmuseum können Sie während der Öffnungszeiten kostenlos ein Fluistergordel und ein Fluisterboekje für den Fluisterpad abholen. Das Museum zeigt außerdem die Dauerausstellung „van ei tot ei“ über die Welt der Vögel. So verbindet der Besuch Naturthemen mit einem konkreten Einblick in die Vogelwelt.

Die Schoterse Bossen liegen in Tessenderlo, in Gehweite einer Kirche und inmitten eines großen Naturgebiets. Die Route „Langs de Schoterse bossen“ ist vollständig mit Knotenpunkten ausgeschildert. In Gerhagen bietet der VVV-Toren seit 1969 einen Panoramablick über die Region.

Kirchenbau, Kunst und Geschichte

Die monumentale gotische Sint-Martinuskerk wurde von 1444 bis 1484 erbaut. In der Kirche befindet sich das Chordoksaal, auch Jubée genannt, das um 1525 errichtet wurde. Die Bauzeiten liegen mehrere Jahrzehnte auseinander und geben dem Kirchenbau eine eigene historische Abfolge.

Am Markt lässt sich das LOMAK (Loois Museum voor Actuele Kunst) durch ein Fernrohr neben der Sint-Martinuskerk betrachten. Das LOMAK zeigt ein ständig wechselndes Kunstwerk. Entlang des Stiltepad steht außerdem die Mijmerbank, ein Kunstwerk von Rafaël Timmermans.

Auch die Oude Molen op de Berg lässt sich zeitlich einordnen: Sie wurde erstmals 1301 erwähnt. Der heutige Bock beziehungsweise Ständer stammt dagegen aus dem Jahr 1728. Die erste Erwähnung der Mühle und das Datum ihres heutigen Bauteils bezeichnen somit unterschiedliche Stationen ihrer Geschichte.

Die Schans van Gerhees ist ein geschütztes Denkmal aus dem 17. Jahrhundert. Überreste der Erdwälle und Gräben sind noch erkennbar; heute wirkt die Anlage wie eine gewöhnliche Landdüne. Sie liegt im Waldgebiet Gerheserheide nahe dem Wanderknotenpunkt 11 sowie zwischen den Fahrradknotenpunkten 276 und 278.

Das Museum De Kelder ist kostenlos zugänglich. Gruppenbesuche außerhalb der Öffnungszeiten sind nach Vereinbarung möglich. Prüfen Sie vor einem Besuch die Öffnungszeiten; für Gruppenbesuche außerhalb davon ist eine Vereinbarung vorgesehen.

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