Elsenborn verbindet wiederkehrende Dorffeste mit Aktivitäten in einer von Hocheifel-Landschaft geprägten Umgebung. Zwischen Wandertouren unterschiedlicher Länge, winterlichen Langlaufrunden und lokalen Festtraditionen hängt die Planung vor allem davon ab, zu welcher Jahreszeit Sie kommen möchten.
Feste im Jahreslauf
Die Kirmes in Elsenborn findet immer Ende August statt und ist dem heiligen Bartholomäus gewidmet, dem Schutzpatron der Pfarrei. Ein Höhepunkt ist der Lancier-Tanz: Er wird am Montag und Dienstag nach der Messe vor der Kirche getanzt. Prüfen Sie vor der Reise das Programm des jeweiligen Jahres.
Auch das Brigitta-Fest gehört zum örtlichen Festkalender. Es findet im Februar zu Ehren der heiligen Brigitta statt, die als zweite Schutzpatronin von Elsenborn verehrt wird. Die beiden Feste fallen damit in verschiedene Jahreszeiten; wenn Sie Ihre Reise auf einen dieser Anlässe ausrichten möchten, berücksichtigen Sie Februar beziehungsweise Ende August bei der Planung.
Wandern und Langlauf
Von Elsenborn aus starten zahlreiche kurze und längere Wandertouren. Die Routen stehen als GPX-Dateien zum Download bereit, sodass Sie die digitalen Routendaten für die Planung Ihrer gewünschten Tour nutzen können. Die Angaben zu den unterschiedlichen Längen eröffnen Spielraum bei der Auswahl, ohne dass eine bestimmte Gehzeit vorausgesetzt werden muss.
Im Winter werden die Langlaufloipen sowohl für den klassischen Stil als auch für das Skating präpariert. Möglich sind Runden von bis zu 14 Kilometern.
Wald, Heide und Bachtäler
Die Hohe Mark ist ein Buchenwald mit markanten Baumformen, die aus durchgewachsenen Stockausschlägen entstanden sind. Das Waldgebiet ist als Landschaftsschutzgebiet klassifiziert. Seine besondere Gestalt unterscheidet es von der offenen Heidelandschaft, die der Truppenübungsplatz Elsenborn bewahrt: Dort finden sich für die Hocheifel typische Heideflächen und offene Bachtäler.
Auch die seltene Tier- und Pflanzenwelt prägt die Schutzkulisse vor Ort. Der größte Teil des Truppenübungsplatzes Elsenborn ist aus diesem Grund in das Natura-2000-Programm aufgenommen worden. Die Flächen sind also nicht nur durch ihre Landschaftsformen, sondern auch durch ihren ökologischen Wert charakterisiert.
Das Naturschutzgebiet Das Schwalmtal erstreckt sich über Elsenborn (Bütgenbach), Rocherath und Wirtzfeld (Büllingen). Es umfasst 209 Hektar und liegt im belgisch-deutschen Grenzgebiet. Der Schwalmbach durchquert das Militärgelände; diese Angabe beschreibt den Bachlauf, nicht die gesamte Ausdehnung des Naturschutzgebiets.
Truschbaum und historische Grenzsteine
Der Truschbaum ist ein historischer Orientierungspunkt nahe Griesdeck an der Lagerstraße in Elsenborn. Rund um ihn wurden neun Grenzsteine aus dem Jahr 1791 wieder aufgestellt. Sie markieren die ehemalige Grenze zwischen Jülich und Luxemburg und bringen eine historische Dimension in die Erkundung des Ortes. Der Truschbaum selbst und die Steine bilden dabei zwei eng verbundene, aber unterschiedliche Orientierungspunkte: der eine als historischer Landmarkenort, die anderen als Zeugnisse einer früheren Grenzziehung.
Herba Sana und Anreise
Herba Sana liegt auf einem zwei Hektar großen Gelände in Elsenborn und umfasst mehr als 120 Heilpflanzen. Der Garten ist saisonal vom 1. Juni bis zum 30. September täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet; prüfen Sie die Öffnungszeiten vor Ihrer Reise. ORTIS bietet auf Anfrage geführte Gruppenführungen an. So können Sie bei der Planung zwischen einem Besuch innerhalb der angegebenen Öffnungszeiten und einer angefragten Gruppenführung unterscheiden.
Für die Anreise mit dem Bus bedienen die TEC-Linien 390 und 394 Elsenborn mehrmals täglich. Die Linie 390 verkehrt zwischen Verviers und Rocherath, die Linie 394 zwischen Eupen und St. Vith. Da Fahrpläne für die konkrete Reisezeit wichtig sind, prüfen Sie die aktuellen Verbindungen bei TEC.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bütgenbach.