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Engreux liegt am Zusammenfluss der östlichen und westlichen Ourthe. Damit stehen zwei unterschiedliche Seiten des Ortes im Mittelpunkt: die Flusslandschaft mit dem Lac de Nisramont und ein Dorf, dessen Bauwerke, Trockenmauern und Erinnerungsorte konkrete Spuren seiner Geschichte zeigen. Bei der Suche nach einer Ferienwohnung für Engreux lässt sich zuerst klären, ob Sie vor allem die Wege am Wasser oder die kulturellen Stationen im Dorf in Ihren Aufenthalt einbeziehen möchten.

Zwischen Ourthe und Lac de Nisramont

Der Lac de Nisramont umfasst 47 Hektar. Ein 14 Kilometer langer Spazierweg führt rund um den See. Vom Zusammenfluss der beiden Ourthe führt sowohl eine Straße als auch ein Fußweg zum Lac de Nisramont. So lässt sich ein Aufenthalt mit einem eigenen Schwerpunkt am See planen, statt den Rundweg mit den Wanderwegen ab dem Dorf gleichzusetzen.

Vom Dorf Engreux starten zwölf Kilometer markierter Wanderwege. Diese Angabe beschreibt ein Wegenetz mit Beginn im Dorf; der Spazierweg am See ist dagegen eine Rundtour mit eigener Länge. Wenn Sie die beiden Möglichkeiten abwägen, stehen damit zwei unterschiedliche Planungsansätze zur Wahl: markierte Wege, die in Engreux starten, oder ein Weg, der rund um den Lac de Nisramont führt.

Ein Fußweg führt außerdem zum Felsen Cresse du Lé Sau, der sich etwa 80 Meter über den Fluss erhebt. Am Aussichtspunkt am Lac de Nisramont befindet sich ein Ausgangspunkt in Richtung Hérou-Gelände. An beiden Ourthe-Flüssen gibt es Fischtreppen. Zusammen beschreiben diese Orte unterschiedliche Blickpunkte auf die Flusslandschaft, ohne dass sie zu einer einzigen Wanderroute zusammengefasst werden müssen.

Trockenmauern und Dorfgeschichte

Die Murayîs restaurierten in Engreux mindestens fünf Trockenmauern. Zwei Informationstafeln im Dorf informieren Besucher über den Trockenmauerbau. Ergänzend ist die Broschüre „Engreux, murs en pierre sèche et Murayîs“ kostenlos online verfügbar. Damit können Sie das Thema sowohl über die Tafeln im Dorf als auch mit einer Lektüre zur Vorbereitung kennenlernen.

Auch die Geschichte des Ortes reicht weit zurück: 1242 wurde Engreux zu einem der vier Hauptorte der Grafschaft La Roche. Die Kirche Saint-Antoine de Padoue wurde 1845 anstelle einer Kapelle aus dem Jahr 1717 erbaut. Zu ihren Ausstattungsmerkmalen zählen Buntglasfenster und ein auf Leinwand gemalter Kreuzweg aus dem Jahr 1860.

Kirche, Brunnen und Erinnerungsorte

Unterhalb der Kirche bilden die Fontaine Djâke und Lés Batch eine Kaskade aus fünf gemeinschaftlichen Viehtränken. In der Nähe der Ortsgeschichte steht außerdem das Haus des ehemaligen Hohen Gerichts von Engreux, das noch erhalten ist. Diese Orte ergänzen die Kirche um weitere konkrete Zeugnisse des Dorfes: eine gemeinschaftlich genutzte Anlage und ein Gebäude, das an die frühere Gerichtsbarkeit erinnert.

Von der Kirche führt eine Straße über den Aussichtspunkt Cou des Monty zur Moulin de Spitanche in einer bewaldeten Schlucht. Die Mühle wurde 1944 von deutschen Truppen zerstört, als sie den Maquisards als Zuflucht diente. Eine andere Art von Erinnerung bewahrt die Legende vom Trou des Nutons: Sie erzählt von typisch ardennischen zwergenartigen Gestalten, die in einer Höhle lebten. Kirche, Mühle und Legende führen so durch unterschiedliche Kapitel der Ortsgeschichte – von Bauwerken und historischen Ereignissen bis zu den Erzählungen, die mit einem Ort verbunden sind.

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