Suxy liegt in einem tief eingeschnittenen Tal unmittelbar an der Vierre und ist vollständig von Wäldern umgeben. Zugleich gehören Lichtungen mit mageren Heuwiesen zum Bild des Ortes. Zwischen Fluss, Wald und offenen Flächen treffen unterschiedliche Landschaftsthemen aufeinander; dazu kommt eine Ortsgeschichte, die von einer mittelalterlichen Prioratsgründung bis zu Bau- und Ausstattungsdaten der Eglise Saint-Thibaut reicht. Wer Suxy als Reiseziel auswählt, kann Natur und Geschichte als zwei eigenständige Schwerpunkte betrachten.
Wald und geschützte Landschaften
Der Wald prägt Suxy, doch die Lichtungen ergänzen das Ortsbild um offene Flächen. Bei Suxy umfassen sie magere Heuwiesen, in denen Rotrückenwürger und Grauammerwürger brüten. Die Brut der beiden Arten ist ein konkreter ökologischer Aspekt dieser Wiesen; zusammen mit der bewaldeten Umgebung ergibt sich ein Landschaftsbild, das Wald und offene Lebensräume gleichermaßen einbezieht.
La Vallée des Brunwirys ist ein wallonisches staatliches Naturschutzgebiet mit Flächen in Suxy. Der Schutzstatus beruht auf einer Verordnung der wallonischen Regierung vom 20. Mai 2020. Auch die verschiedenen Täler rund um Suxy sind Teil des Naturthemas: Es handelt sich um alte agrarisch-pastorale Lebensräume von großem biologischem Interesse. So stehen Schutzgebiet, offene Heuwiesen und die lange Nutzungsgeschichte der Täler als unterschiedliche Aspekte der Landschaft nebeneinander.
Kapelle, Priorat und Eglise Saint-Thibaut
Zur Gründung Suxys gehört eine Kapelle, die ein Graf von Chiny zu Ehren des heiligen Thibaut errichten ließ; um diese Kapelle herum wurde das Dorf gegründet. Louis V., Graf von Chiny, gründete 1286 in Suxy ein Priorat und vertraute es den Kreuzherren von Huy an. Das Priorat wurde 1884 abgerissen. Zwischen Gründung und Abriss liegen damit fast sechs Jahrhunderte; Kapelle und Priorat markieren unterschiedliche Stationen der Ortsgeschichte.
Eine weitere Zeitmarke ist die Eglise Saint-Thibaut, die 1774 erbaut wurde. Ihr Taufbecken aus blauem Kalkstein im maasländischen Stil stammt aus dem Jahr 1624. Das Datum des Taufbeckens liegt somit 150 Jahre vor dem Baujahr der Kirche. Zusammen ergeben die beiden Angaben eine zeitliche Einordnung, in der die ältere Ausstattung und der spätere Kirchenbau klar auseinanderliegen.
Wandern, Mountainbiken und Kutschfahrten
Wer sich draußen bewegen möchte, findet unterschiedliche Möglichkeiten. Zwischen Chiny und Suxy gibt es Wanderwege mit Auf- und Abstiegen; die Umgebung von Suxy wird auch für Mountainbike-Touren genutzt. Bei der Wanderplanung sind die Höhenwechsel ein konkreter Orientierungspunkt. Für Mountainbike-Touren sollten Sie vor der Fahrt die örtlichen Bedingungen prüfen.
La Fange des Gomhays ist eine 11 km lange Route; prüfen Sie die Wegbedingungen vor Ort. Kutschfahrten in Suxy führen durch den Wald und durch die Ardennenlandschaft. Wenn Sie eine Kutschfahrt planen, klären Sie die Vereinbarungen vor der Reise mit dem Anbieter. Die genannten Optionen unterscheiden sich in ihrer Planungsgrundlage: Bei La Fange des Gomhays ist eine Streckenlänge angegeben, bei den Wanderwegen zwischen Chiny und Suxy sind Auf- und Abstiege ein wichtiger Aspekt, und die Kutschfahrten führen durch Wald und Ardennenlandschaft.
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