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Wer Hodister als Reiseziel auswählt, kann den Ort über mehrere konkrete kulturhistorische Spuren kennenlernen: ein Denkmal zur Befreiung umliegender Dörfer, den Puits d’Hodister mit seinem schmiedeeisernen Gitter und die Kirche Saint-Brice. Dazu kommt die künstlerische Arbeit Jean-Marie Collets. Erinnerung, Baugeschichte und Skulptur eröffnen unterschiedliche Zugänge zum Ort.

Erinnerungsorte und Details im Ortsbild

Das Monument to the 5th Queen’s Own Cameron Highlanders in Hodister erinnert an die Soldaten des 5th Battalion Queen's Own Cameron Highlanders, die zur Befreiung der umliegenden Dörfer beitrugen. Im Mittelpunkt steht damit eine konkret benannte Einheit und ihr Beitrag zur Befreiung der Dörfer rund um Hodister. Der Gedenkort verbindet die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg mit einem lokalen Bezug, der über den einzelnen Ort hinausreicht.

Ein anderes Detail bietet der Puits d’Hodister: Sein schmiedeeisernes Gitter gibt dem Brunnen eine besondere Gestaltung. Er steht an der Rue Saint-Brice, kurz vor der ehemaligen Schule in Richtung Quatre Bras de Gênes. Diese Ortsangabe lässt sich mit dem Namen des Brunnens und dem markanten Gitter zusammendenken. Wer die Stelle sucht, kann sich an der Rue Saint-Brice und der ehemaligen Schule orientieren.

Kirche Saint-Brice: zwei Bauzeiten

Die Eglise Saint-Brice de Hodister wurde gegen Ende des 17. Jahrhunderts aus Sandsteinbruch und Blaustein erbaut. Ihr Turm stammt aus dem Jahr 1870. Die beiden Zeitangaben unterscheiden den Bau der Kirche von der späteren Datierung des Turms: Die Baugeschichte ist also nicht auf ein einziges Jahr reduziert. Auch die genannten Materialien gehören zu den konkreten Merkmalen dieser Kirche und ergänzen die Geschichte des Ortes um eine architektonische Perspektive. So stehen am selben Ort verschiedene Arten von Erinnerung nebeneinander: das Gedenken an die Befreiung und die über mehrere Bauzeiten gewachsene Kirche.

Jean-Marie Collet und die Maison Don Quichotte

Der Rundweg Les Pins Siamois führt am Haus des Bildhauers Jean-Marie Collet vorbei, der Maison Don Quichotte. Collet aus Hodister (Rendeux) schuf Metallskulpturen und bizarre Skulpturen, in denen er Abfällen auf surreale Weise ein zweites Leben gab. Bei diesen Arbeiten treffen damit ungewöhnliche Formen und die Wiederverwendung von Material aufeinander. Ein Porträt aus dem Jahr 2009 beschreibt Collets Absicht, mit seinen Don-Quichotte-Skulpturen Gespräche anzuregen und Menschen einander näherzubringen. Die künstlerische Arbeit lässt sich dadurch nicht nur über das Material, sondern auch über diesen Gedanken des Austauschs einordnen. Der Rundweg führt am Haus vorbei; die Angabe beschreibt seinen Verlauf, nicht den Zugang zum Haus.

Saint-Thibaut: Öffnungszeiten und Landschaft

Die Kapelle und die Eremitage Saint-Thibaut sind außerhalb des Winters oft mittwochs von 11:00 bis 15:30 Uhr geöffnet. Die Zeiten können je nach Verfügbarkeit der Freiwilligen variieren. Wenn Sie einen Besuch einplanen, prüfen Sie die Öffnungszeit daher am besten vorab. So bleibt die saisonale Einschränkung ebenso berücksichtigt wie der Hinweis, dass die Mittwochszeiten nicht immer gleich verfügbar sind.

Der Spazierweg zur Eremitage Saint-Thibaut führt durch die Hügel der La Famenne. Besonders in seiner zweiten Hälfte bietet er schöne Ausblicke über das Ourthe-Tal. Öffnungszeiten und Wegverlauf beantworten dabei unterschiedliche Planungsfragen: Für den Besuch zählt das Zeitfenster, für den Spaziergang der beschriebene Landschaftscharakter.

Weitere Reiseziele entdecken: Saint-Hubert, Daverdisse, Libramont-Chevigny, Erezée, Messancy, Vaux-Lez-Rosières, Arlon, Bastnach.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Luxemburg.

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