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Denée erschließt sich über mehrere unterschiedliche Themen: das Château-ferme, die Abtei Maredsous, den schwarzen Marmor, Spazierwege und geführte Verkostungen. Für die Planung können Sie zwischen Orts- und Baugeschichte, geologischen Besonderheiten, Naturwegen und organisierten Besichtigungen unterscheiden.

Abtei, Architektur und Ortsgeschichte

Das Château-ferme de Denée war seit 1229 Sitz einer Lütticher Seigneurie. Diese Herrschaftsgeschichte gehört ebenso zum Profil des Ortes wie die spätere Geschichte der Abtei Maredsous. Sie wurde 1872 von Benediktinermönchen gegründet und ist durch ihre neugotische Architektur geprägt.

In der Abtei befindet sich das Centre Grégoire Fournier. Es beherbergt eine bedeutende Sammlung von Fossilien aus dem schwarzen Marmor von Denée. So steht neben der Bau- und Klostergeschichte auch ein naturgeschichtliches Thema im Blick.

Schwarzer Marmor und geologische Geschichte

Der schwarze Marmor von Denée ist ein feinkörniger Kalkstein, der aus submarinen Schlammströmen entstanden ist. Der Name des Materials steht damit neben einer konkreten geologischen Entstehungsgeschichte. Auch die Abbaugeschichte ist für Denée bemerkenswert: Historisch waren zu einem Zeitpunkt mehr als dreißig Steinbrüche beziehungsweise Abbauanlagen gleichzeitig in Betrieb.

Geführte Besichtigungen und Verkostungen

Eine geführte Besichtigung der Abtei ermöglicht Zugang zum privaten Bereich der Mönche, einschließlich Mönchsfriedhof und Mönchsgarten. Eine individuelle geführte Besichtigung dauert etwa eineinhalb Stunden. Wenn Sie Ihre Zeit vor Ort planen, ist diese ungefähre Dauer ein konkreter Anhaltspunkt für dieses Angebot.

Eine geführte Verkostungstour umfasst das kleine Käsemuseum, den Hopfengarten und den Produktionsbereich der Mikrobrauerei; sie endet mit einer Verkostung verschiedener Biere mit Käse. Eine weitere geführte Besichtigung gilt der Destillerie und Kräuterkunde von Maredsous und umfasst die Verkostung von drei Spirituosen nach Wahl. Die Mikrobrauerei braut zudem einzigartige Biere, die ausschließlich dort zur Verkostung erhältlich sind. Die Angebote setzen unterschiedliche Schwerpunkte: auf Bier und Käse oder auf Destillerie, Kräuterkunde und Spirituosen.

Zum kulturellen Bild gehört auch das Kunsthandwerk von Maredsous. Von den Kunstwerkstätten ist heute nur noch die Keramikabteilung erhalten; sie ist mit Antonio Lampecco verbunden. Damit steht neben Architektur und Klostergeschichte auch eine konkrete handwerkliche Tradition im Ort.

Spazierwege und barrierearmer Spaziergang

Die Abtei Maredsous hat im Tal der Molignée mehrere Spazierwege angelegt. Ihre Längen reichen von 2,7 bis 7,1 Kilometern. Diese Spanne gibt Ihnen einen konkreten Vergleich der Streckenlängen, wenn Sie für Ihren Aufenthalt eine kürzere oder längere Runde in Betracht ziehen.

Bei der Abtei gibt es außerdem einen barrierearmen Spaziergang, der vollständig auf Asphalt verläuft und mit einem Rollstuhl, Kinderwagen oder Buggy unternommen werden kann.

Besuch und Anreise planen

Das Empfangszentrum Saint-Joseph in Maredsous ist täglich kostenlos zugänglich und ganzjährig geöffnet, ausgenommen am 1. Januar. Auch der Parkplatz ist kostenlos. Prüfen Sie vor der Anreise mögliche außergewöhnliche Schließungen, damit Sie Ihren Besuch entsprechend planen können.

TEC-Pendelverbindungen bedienen Maredsous über die Linien 21 und 35. Linie 21 verbindet Maredsous mit Namur; Linie 35 verbindet Dinant mit Ermeton. Prüfen Sie vor der Abfahrt den aktuellen Betrieb der Verbindungen. So können Sie die genannten Linien bei Ihrer Anreiseplanung berücksichtigen, ohne Fahrzeiten oder einen konkreten Anschluss vorauszusetzen.

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