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Thynes verbindet Baugeschichte und Wandern mit konkreten Themen für die Reiseplanung. Die ehemalige Saint-Nicolas-Kirche, ein herrschaftlicher Komplex aus dem 11. Jahrhundert und mehrere Wege mit unterschiedlichen Profilen setzen verschiedene Schwerpunkte. Die Spannweite beim Wandern reicht von einem leichten, ebenen Spazierweg bis zu einer 24 Kilometer langen Route mit mittlerem Schwierigkeitsgrad. Hinzu kommen Steinmetzarbeit und ein Denkmal, das an ein bestimmtes historisches Ereignis erinnert.

Kirche, Friedhof und herrschaftlicher Bau

Die ehemalige Saint-Nicolas-Kirche steht im Ortszentrum von Thynes und ist von ihrem alten Friedhof umgeben. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts erbaut. Von der Kirche ist ein Teil erhalten; seine Blendarkaden gelten als typisch für die romanische Architektur. Blendarkaden sind Bogenformen, die eine Wand gliedern, ohne sie wie ein offener Durchgang zu durchbrechen. An der ehemaligen Kirche befinden sich außerdem Grabsteine, von denen einige aus dem Mittelalter stammen.

Ein anderer baulicher Bezugspunkt ist die Ferme-château de Thynes. Der mächtige herrschaftliche Komplex entstand im 11. Jahrhundert auf einem Felsvorsprung. Für den Blick auf die Baugeschichte lohnt sich der Vergleich: Bei der ehemaligen Kirche sind die erhaltenen romanischen Blendarkaden ein markantes Merkmal, bei der Ferme-château die Anlage als herrschaftlicher Komplex und ihre Lage auf dem Felsvorsprung.

Steinmetzarbeit und historisches Gedenken

Östlich des Dorfes liegt ein ehemaliger Steinbruch, der von einer Steinmetzwerkstatt genutzt wird. Auch in Thynes wird Steinmetzarbeit fortgeführt, obwohl der bearbeitete Stein nicht mehr aus der Region stammt. Handwerk und Materialherkunft sind hier also zu unterscheiden: Die Arbeit wird vor Ort weitergeführt, das verwendete Gestein kommt jedoch nicht mehr aus der Region.

Das Halifax-Denkmal in Thynes erinnert an den Zusammenstoß zweier alliierter Flugzeuge auf dem Weg zu einem Bombenangriff auf Deutschland. Damit kommt zu Bau- und Handwerksgeschichte die Erinnerung an einen konkreten Unfall im Zusammenhang mit einem Bombeneinsatz hinzu.

Wanderungen nach Streckenprofil auswählen

Die „Promenade des éoliennes“ ist ein leichter, ebener Spazierweg, der überwiegend über unbefestigte Wege vom ruhigen Dorf Thynes aus führt. Der Rundweg „Thynes-taviet (Dinant)“ beginnt und endet in Thynes und führt durch das ruhige Dorf Taviet. Der „Circuit de Thynes“ ist eine 24 km lange Wanderroute mit mittlerem Schwierigkeitsgrad. „A la découverte de Thynes“ führt durch Wald und Landschaft, um Thynes und seine Umgebung zu entdecken.

Für die Auswahl helfen zwei konkrete Unterschiede: Die Promenade ist ausdrücklich leicht und eben, während der Circuit mit 24 km und mittlerem Schwierigkeitsgrad eine andere Streckenanforderung hat. Beim Rundweg steht der Verlauf durch Taviet im Vordergrund; „A la découverte de Thynes“ führt durch Wald und Landschaft. So können Sie zuerst nach dem gewünschten Wegprofil oder Landschaftsbezug wählen.

Besuch an der Mare de Thynes

Die Mare de Thynes liegt auf Privatgrund; ohne Genehmigung ist der Zugang verboten. Klären Sie die Genehmigungsfrage vor einem möglichen Besuch.

Weitere Reiseziele entdecken: Anseremme, Lisogne, Falmignoul, Foy-Notre-Dame.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Dinant.

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