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Eine kommentierte Zugfahrt durchs Bocq-Tal und ein Rundweg von den condruzischen Höhenrücken ins Tal zeigen Durnal aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Hinzu kommen konkrete Gedenkorte, deren Geschichte an verschiedenen Stellen des Ortes verankert ist. Für Ihre Reiseplanung können Sie so abwägen, ob Bahn, Landschaft zu Fuß oder Ortsgeschichte Ihren Aufenthalt prägen soll.

Mit der Bocq-Bahn durchs Tal

Die Chemin de Fer du Bocq bietet eine kommentierte Ausfahrt mit einem echten Zug aus den 1950er-Jahren durch das Bocq-Tal an. Auf der typischen Strecke in Richtung Yvoir führt die Linie über den Halt Dorinne-Durnal. Dieser ist einer der zwölf Bahnhöfe, Haltepunkte oder Haltestellen der Bocq-Bahnlinie. Die Linie ist 21 Kilometer lang und auf ihrer gesamten Strecke eingleisig. Die beiden Angaben beschreiben unterschiedliche Aspekte: 21 Kilometer bezeichnen die Länge der Linie, eingleisig ihren Aufbau über den gesamten Verlauf.

Fahrpläne und Betriebsbedingungen können sich ändern. Prüfen Sie daher beides vor Ihrer Planung anhand der aktuellen Angaben der Chemin de Fer du Bocq.

Höhenrücken, Wege und Talblick

Durnal liegt auf einem Höhenrücken, der zwei Täler voneinander trennt. Der Rundweg „Les sentiers oubliés de Durnal“ wurde am 13. August 2024 aktualisiert und führt über einige wenig bekannte Pfade oder Gemeindeverbindungswege von den condruzischen Höhenrücken ins Bocq-Tal. Während der Weg Höhenrücken und Tal verbindet, führt die Bahnfahrt durch das Bocq-Tal: So unterscheiden sich die beiden Erlebnisse nach ihrer Landschaftsperspektive.

Vom Abschnitt „Boulevard“ des Rundwegs aus bietet sich ein Blick auf die Kirche Saint-Hubert in Durnal. Der Blickpunkt gehört zu diesem bestimmten Abschnitt der Route; er beschreibt nicht den gesamten Rundweg.

Gedenkorte in Durnal

Am Ortsausgang von Durnal in Richtung Crupet steht das Denkmal Square du Souvenir. Es erinnert an französische Soldaten sowie englische und australische Flieger, die während des Krieges 1940–45 auf dem Gebiet von Durnal getötet wurden. Auch die Lage des Denkmals ist genau verortet: Es steht auf halber Strecke zwischen dem Ort nahe dem Dorfzentrum, an dem vier französische Soldaten getötet wurden, und der Absturzstelle eines britischen Flugzeugs in den Wäldern zwischen Durnal und Crupet.

Ein weiterer Bezug zur Kriegsgeschichte ist die Kapelle Saint Roch an der heutigen Rue Bonny d’au Ban. Vor ihrem Altar wurden die mit Blumen geschmückten Särge von drei französischen Soldaten ausgestellt. Zusammen mit dem Square du Souvenir bildet dieser Ort einen weiteren konkreten Zugang zur Geschichte Durnals. Auch die Kirchengeschichte des Ortes reicht weiter zurück: Durnal wurde 1846 als Pfarrei anerkannt.

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