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In Wépion können Sie Erdbeerkultur, Geschichte an der Maas und Natur am Fort de Saint-Héribert als unterschiedliche Schwerpunkte Ihres Aufenthalts entdecken. Das Musée de la Fraise verbindet mehrere dieser Themen: Seine Dauerausstellung widmet sich der Erdbeere und ihrer Bedeutung für Geschichte, Gastronomie, Tafelkultur, Kunst und Folklore, Landwirtschaft sowie Handel. Daneben bieten die Route der Villas Mosanes und das bewaldete Naturgelände des Forts andere Perspektiven auf den Ort.

Erdbeeren im Museum und im Garten

Das Musée de la Fraise wurde 1970 vom Syndicat d’Initiative et du Tourisme de Wépion und Dorothée Houart gegründet, um die lokale Kultur und das lokale Gedächtnis zu bewahren. Es befindet sich in der ehemaligen Pförtnerloge der Villa Pauline. Gegenüber ergänzt der Jardin des petits fruits den Museumsbesuch um einen Spaziergang zur Entdeckung kleiner Früchte. Der Garten umfasst 35 Ar und beherbergt 20 Obstarten aus der Region sowie 15 Erdbeersorten. Besucher können die Früchte vor Ort verkosten.

Auch das Programm bietet unterschiedliche Zugänge zum Thema. Mit der Maison du Conte de Namur umfasst es einen 1,5-stündigen Erzählspaziergang durch Museum und Garten. Prüfen Sie die Verfügbarkeit, bevor Sie ihn buchen. Außerdem bieten das Musée de la Fraise und La Meuse Romantique geführte Yachtbesichtigungen an, bei denen die Villas Mosanes bewundert werden können. Für diese Fahrten sollten Sie Termine und Verfügbarkeit vor der Reise prüfen.

Eine weitere saisonale Erdbeer-Erfahrung ist an der Anlegestelle von Wépion möglich: Von Mai bis August können Sie dort Erdbeeren aus Wépion verkosten, die für ihr feines Aroma bekannt sind. Museum, Garten und Anlegestelle setzen damit verschiedene Akzente – von der Geschichte und Kultur rund um die Frucht bis zur Verkostung.

Villas Mosanes und die Geschichte am Fluss

Eine Route der Villas Mosanes verläuft entlang der Maas von La Pairelle bis zum Château de Fooz-Wépion. Sie umfasst auch Abstecher zu Villen, die vor 1930 auf den Hügeln von Wépion errichtet wurden. Das Thema verbindet so eine Route am Fluss mit Villen auf den Hügeln, ohne dass beide Aspekte dasselbe erzählen.

Auch die frühere Bebauung gibt der Uferlandschaft einen historischen Zusammenhang. Zwischen 1895 und 1912 veränderte sie sich in Wépion durch den Bau Dutzender Häuser, Chalets, Villen, Hotels und Geschäfte beiderseits der Straße Namur–Dinant. Wer sich für die Villas Mosanes interessiert, kann diesen Wandel neben der Route als eigenen Aspekt der Ortsgeschichte betrachten.

Fort de Saint-Héribert: Besichtigung und Natur

Das Fort de Saint-Héribert ist eines der vier großen Forts der Befestigten Stellung von Namur. Bei jeder Öffnung können Besucher das Fort und sein Museum besichtigen sowie Künstler entdecken. Die Öffnungstermine können sich ändern; prüfen Sie sie vor Ihrem Besuch.

Zum Fort gehört ein 11 Hektar großes Naturgelände, das von dichtem Nieder- und Hochwald geprägt ist. Dort wachsen unter anderem Birken, Hainbuchen, Akazien, Buchen, Weißdornen, Eichen und Fichten. Die Naturentdeckung dauert etwa zwei Stunden oder länger und umfasst weniger als zwei Kilometer Fußweg. Der letzte Zugang bis zum Eingang des Forts schließt einen 700 Meter langen Fußweg ein. Für die Planung sind Zeit und Strecke daher zwei getrennte Angaben: Eine kurze Fußstrecke bedeutet hier nicht, dass die Naturentdeckung nur kurze Zeit beansprucht.

Kirche und historische Überreste

Zu den weiteren kulturgeschichtlichen Themen in Wépion gehört die Pfarrkirche Notre-Dame de l’Assomption am Vierly. Der neoromanische Bau wurde 1902 bis 1904 aus Sandstein und Kalkstein nach Plänen des Architekten Van Gheluwe errichtet. Eine andere historische Spur bewahrt der Ancien Désert de Marlagne: Dort befinden sich die Überreste einer Eremiteninstitution der Unbeschuhten Karmeliten, die 1618 von den Erzherzögen Albert und Isabella gegründet wurde.

Für Ihre Auswahl können Sie die Schwerpunkte gegeneinander abwägen: Die Erdbeerkultur führt vom Museum über den Garten bis zur saisonalen Verkostung; die Maasgeschichte zeigt sich in der Route der Villas Mosanes und im Wandel der Uferlandschaft. Am Fort kommen Besichtigung und Naturgelände hinzu, während Kirche und Eremiteninstitution weitere historische Themen setzen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Namur.

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