Ganvié zeigt eine ungewöhnliche Seite Atlantique: Die auf Stelzen errichtete Seestadt lässt sich mit einer Piroge und in Begleitung eines Guides erkunden. Dabei führt der Weg durch verschiedene Stadtviertel; unterwegs können Sie schwimmende Märkte und traditionelle Fischfangtechniken kennenlernen. Die Ursprünge Ganviés werden vermutlich ins 18. Jahrhundert datiert. Gemeinschaften ließen sich damals am Nokoué-See nieder, um Sklavenrazzien zu entkommen, und errichteten ihre Häuser auf Stelzen. In Benin zählt Ganvié zu den bekanntesten Orten.
Ouidah: Gedenkorte und Routen
Auch Ouidah verbindet konkrete Orte mit einer Geschichte des Erinnerns. Die Route of the Enslaved lässt sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto zurücklegen; ein Guide wird empfohlen. Mehrere Stationen erläutern die Geschichte des transatlantischen Sklavenhandels und zeigen Gedenkstätten. Die Route endet an der Door of No Return am Atlantik. Das Musée d'histoire de Ouidah, das Musée de la famille de Souza und der Temple des Pythons zählen ebenfalls zu den besuchenswerten historischen und religiösen Stätten der Stadt. In Benin beherbergt der Temple of Pythons in Ouidah nicht giftige königliche Pythons; in der lokalen Tradition gelten sie als heilig.
Eine andere Route ist die Route des Pêches: Die 30 km lange Strecke verläuft zwischen Fidjrossè in Cotonou und der Porte du Non-Retour am Strand von Djègbadji in Ouidah. Die Routen geben unterschiedliche Orientierungspunkte: Bei der Route of the Enslaved sind es die Stationen und Gedenkstätten, bei der Route des Pêches die Länge und ihre benannten Endpunkte.
Allada: Königspaläste und Monument
In Allada stehen Paläste und ein Monument im Mittelpunkt. Zu den Sehenswürdigkeiten der Commune Allada zählen die Königspaläste von Togoudo, Ahouannonzoun, Avakpa, Ayou, Agbanou, Adjadji-Cossoé, Zokpa, Lon-Agonmey, Niaouli, Sékou und Lisségazoun. In Togoudo kann der König von Allada besucht werden. Das Monument de Toussaint Louverture zählt ebenfalls zu den touristischen Sehenswürdigkeiten der Commune.
Kpomassè und der Lac Ahémé
In Kpomassè zeigt sich eine andere Seite der Region. Die Commune of Kpomassè gehört zum Département de l’Atlantique. Die Mehrheit ihrer neun Arrondissements teilt sich den Lac Ahémé, der die Fischerei in der Commune täglich versorgt. Der See steht damit nicht nur für die Landschaft, sondern ist konkret mit der Fischerei im Gemeindegebiet verbunden. Das ist ein anderer Zugang zu Atlantique als die historischen und religiösen Orte in Ouidah oder die Paläste in Allada: Hier liegen Gewässer und lokale Fischerei im selben Blickfeld.
Unterkunftssuche in Atlantique
Für die Suche nach einer Unterkunft in Atlantique können die unterschiedlichen Schwerpunkte Orientierung geben. Überlegen Sie, ob Sie vor allem Ganviés Seestadt, Ouidahs Erinnerungsorte, Alladas Paläste oder Kpomassès Verbindung des Lac Ahémé mit der Fischerei interessiert. Richten Sie Ihre Suche nach Hotels anschließend an diesem Schwerpunkt aus.
Weitere Reiseziele entdecken: Ouidah, Abomey-Calavi, Cococodji, Allada, Ganvie, Azizacoue, Zou, Ouémé Department.
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