Die Königlichen Paläste von Abomey geben Ihrer Reise einen klaren kulturellen Schwerpunkt: Bei einer geführten Besichtigung lassen sich frühere Residenzen, zeremonielle Höfe, Basreliefs und Museumssammlungen entdecken. Die Paläste bilden einen architektonischen Komplex in der Stadt Abomey und gehören seit 1985 zum UNESCO-Welterbe. Auch der Palast von König Huégbaja (Houégbadja) ist Teil der UNESCO-Welterbestätte Königliche Paläste von Abomey.
Ein geführter Blick auf die Königspaläste
Bei der geführten Besichtigung erschließen sich frühere königliche Residenzen und zeremonielle Höfe ebenso wie Basreliefs mit Erzählungen aus der Geschichte des Königreichs. Hinzu kommen die Museumssammlungen. So treffen architektonische Räume und Bildwerke auf historische Zeugnisse; die Besichtigung verbindet unterschiedliche Aspekte der Palastgeschichte, statt nur ein einzelnes Gebäude in den Mittelpunkt zu stellen. Prüfen Sie vor Ihrer Reise die aktuellen Besuchsarrangements für die geführte Besichtigung.
Im übergeordneten Reiseziel Zou reicht die Geschichte der Königspaläste von Abomey bis ins 17. Jahrhundert zurück: Sie wurden damals gegründet und waren nacheinander die Residenz von zwölf Herrschern des Königreichs Danxomè. Geschnitzte Basreliefs und historische Sammlungen zeichnen zudem die Geschichte der Könige und Amazonen von Danxomè nach. Die zeitliche Abfolge der Herrscher und die erzählerischen Motive geben der Palastanlage einen historischen Zusammenhang, der über eine Betrachtung ihrer Architektur hinausgeht.
Das Historische Museum von Abomey
Im übergeordneten Reiseziel Zou liegt das Musée historique d’Abomey, das Historische Museum von Abomey, auf dem Gelände des Zentralpalasts von Abomey. Es nutzt Teile der früheren Paläste der Könige Ghézo und Glèlè. Der Standort verbindet das Museum mit der Geschichte der Palastanlage, während die Ausstellungsräume eigene Zeugnisse des Königreichs zeigen.
Zu den Ausstellungsstücken zählen Throne und kunstvoll geschnitzte königliche Hocker, bestickte Wandbehänge zur Geschichte des Königreichs sowie Befehlsstäbe mit königlichen Sinnsprüchen. Auch tragbare Ahnenaltäre, königlicher Schmuck, Säbel und weitere Waffen gehören dazu. Die gezeigte Auswahl kann sich ändern. Die Vielfalt der Objekte ergänzt den Blick auf die Basreliefs um Gegenstände, die mit königlicher Geschichte und höfischem Leben verbunden sind.
Abomey und weitere Orte im übergeordneten Reiseziel Zou
Im übergeordneten Reiseziel Zou lohnt auch ein Blick auf die Attraktionen in Covè. Zu den dortigen Attraktionen zählen Thermalquellen mit einem kleinen Wasserfall; das Wasser ist 36 Grad warm. In Covè gehört außerdem der Palast von König Zéhé d’Agolin zu den genannten Attraktionen.
Ein weiterer historischer Ort im übergeordneten Reiseziel Zou ist das unterirdische Dorf Agongointo-Zoungoudo in Bohicon. Es wurde 1998 bei Straßenbauarbeiten entdeckt. Seine angelegten Hohlräume liegen mehrere Meter unter der Erde; der Ort umfasst 56 unterirdische Häuser, „Ahwando“ genannt, auf etwa sieben Hektar. Die ungefähre Fläche und die Zahl der Häuser beschreiben einen anderen räumlichen Maßstab als die Palastanlage in Abomey.
Covè und Bohicon ergänzen den Blick auf das übergeordnete Reiseziel Zou mit eigenen historischen und landschaftlichen Themen.
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