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Laminci Sređani verbindet einen aktiven Schwerpunkt am Jezero Laminci mit einer vielschichtigen Ortsgeschichte. See, Rundweg und Tennisplätze bieten verschiedene Möglichkeiten für Bewegung; archäologische Orte, ein Denkmal und ein Geburtshaus erschließen andere Seiten des Ortes. Sie können den Aufenthalt also am Wasser ausrichten oder die Kulturgeschichte in den Mittelpunkt stellen. Für die Übernachtung ist im touristischen Komplex Jezero Laminci die Unterkunft Prenoćište „Jezero“ aufgeführt.

Jezero Laminci: See, Rundweg und Sport

Der Sport- und Freizeitkomplex Jezero Laminci umfasst einen künstlichen See zum Baden und Sportfischen. Rund um den See verläuft ein ein Kilometer langer Weg, der sich zum Laufen, Spazierengehen und Radfahren eignet. So lassen sich die Aktivitäten am Wasser und die Runde um den See als unterschiedliche Schwerpunkte planen. Wenn Sie den Weg nutzen möchten, prüfen Sie vor dem Besuch seinen aktuellen Pflegezustand; auch den Zugang zum See sollten Sie vorab klären.

Zum Komplex gehören außerdem zwei Tennisplätze, die Besucher stundenweise mieten können. Damit kommt zu den Angeboten am See und dem Weg eine weitere Sportmöglichkeit hinzu. Wenn Tennis Teil Ihrer Planung sein soll, empfiehlt es sich, die aktuelle Mietverfügbarkeit vorab zu prüfen. Der See, die Runde und die Plätze sind unterschiedliche Bausteine für einen Aufenthalt, keine festgelegte Abfolge von Aktivitäten.

Übernachten im Komplex Jezero Laminci

Zum touristischen Komplex Jezero Laminci gehört die Unterkunft Prenoćište „Jezero“. Ein 2025 erfasster Eintrag einer Tourismusorganisation nennt sechs Zimmer und insgesamt 16 Betten. Diese Kapazitätsangabe gibt eine Orientierung zur Größe der Unterkunft; vor der Buchung sollten Sie die aktuelle Verfügbarkeit prüfen.

Befestigungen und Siedlungsgeschichte

Am Cintor, auch Fox Hill genannt, befand sich in römischer Zeit eine Festung. Auf ihren Fundamenten wurde im Mittelalter die Burg Livač oder Levač errichtet. Die historische Verbindung liegt in der Abfolge der beiden Befestigungsphasen: Die mittelalterliche Burg entstand auf den Fundamenten der römischen Festung.

Baćin steht für eine andere mittelalterliche Form der Befestigung. Es ist ein Gradište, also eine befestigte Wallanlage, die durch zwei Wallzüge geschützt war. Im Vergleich geht es am Cintor um die bauliche Folge von römischer Festung und mittelalterlicher Burg, bei Baćin um die Wallanlage und ihre zwei Wallzüge.

Auch der Acker Ivaštani erweitert den zeitlichen Blick. Dort gab es eine vorrömische Siedlung, die auch in der Römerzeit bestand. Damit treten neben Befestigungen auch Zeugnisse früher Besiedlung in den Blick: Ivaštani steht für eine Siedlung über zwei Epochen, während Cintor und Baćin unterschiedliche Befestigungsthemen aufgreifen.

Kirche, Denkmal und Geburtshaus

Am Standort Cintor steht die Kirche des heiligen Propheten Elija. In Laminci Sređani befindet sich außerdem ein Denkmal für gefallene Partisanenkämpfer und Opfer des faschistischen Terrors aus den Jahren 1941 bis 1945. Sein Gedenkbezug umfasst auch die Dörfer Laminci Brezici, Laminci Dubrave, Laminci Sređani und Laminci Jaružani.

Ein weiterer kulturgeschichtlicher Bezug ist das Geburtshaus von Prote Subotić. Dort wurde Prote Dusan Subotic (1884–1941) geboren, eine Persönlichkeit der burgenländischen Aufklärung. Das Haus gilt zugleich als Beispiel für die ländliche Landschaft des späten 19. Jahrhunderts. So verbindet sich die Biografie Subotics mit einer Einordnung des Hauses in die Landschaftsgeschichte.

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