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Stremtsi richtet den Blick auf die alten Goldminen und ihre mehrere Kilometer langen unterirdischen Galerien. Südöstlich des Ortes ergänzt Karachalak Tepe als befestigte thrakische Siedlung das archäologische Bild. Die beiden Schwerpunkte führen zu unterschiedlichen Fragen: Welche Spuren des Bergbaus sind sichtbar, und welche Form hatte die befestigte Anlage? Der Fluss Perpereshka bildet einen weiteren geografischen Bezug, denn er fließt nahe an Stremtsi vorbei.

Goldminen und unterirdische Galerien

Die Goldminen von Stremtsi sind als Stremtsi-Labyrinthe bekannt; auch der Name Inklers Cave wird verwendet. Der Komplex umfasst ein Netz unterirdischer Galerien, das sich über mehrere Kilometer erstreckt. An den Minen sind noch Spuren antiker Goldwäsche sichtbar. Die antike Goldmine nahe Stremtsi wurde 1984 zum archäologischen Kulturdenkmal erklärt.

Die sichtbaren Waschspuren betreffen die Verarbeitung von Gold, während die Galerien den Umfang des unterirdischen Komplexes zeigen. Da sich die Zugänglichkeit unter Tage ändern kann, sollten Sie einen möglichen Einstieg vorher klären. Betreten Sie die Stollen nicht ohne eine Führung durch eine Person, die mit ihrem Verlauf vertraut ist.

Karachalak Tepe und seine Befestigung

Karachalak Tepe liegt 1,7 Kilometer südöstlich von Stremtsi und ist eine befestigte thrakische Siedlung. Die Zitadelle war nahezu kreisförmig und hatte etwa 30 Meter Durchmesser. Erhalten sind zwei oder drei Wallzüge aus Erde und Stein sowie die Fundamente eines großen runden Turms; sichtbare Reste können überwachsen sein.

Die ungefähre Durchmesserangabe betrifft die Zitadelle, nicht die gesamte Siedlung. Die Wälle und Turmfundamente ergänzen den Grundriss um weitere bauliche Elemente; so lässt sich die Anlage nicht auf ihre runde Form reduzieren. Auf dem Hügel östlich des Tepe besteht direkte Sicht zum Heiligtum von Perperikon, wobei Vegetation den Blick beeinflussen kann.

Orientierung und Anreise

Eine relativ gute Erdstraße zweigt von der Straße in Richtung Murgovo und Perperikon ab und führt zum Tepe. Da sich ihr Zustand ändern kann, prüfen Sie die Zufahrt vorab. Die Goldminen liegen etwa 200 Meter von der Hauptstraße Kardzhali–Haskovo entfernt, nach dem Mikrostausee zwischen Rani list und Stremtsi. Prüfen Sie diese Wegbeschreibung vor Ort.

Regelmäßige Busverbindungen führen von Stremtsi nach Kardzhali und in benachbarte Dörfer. Prüfen Sie vor der Fahrt den Fahrplan. Die Perpereshka fließt nahe an Stremtsi vorbei und mündet in den Stausee Studen Kladenets.

Die Wegbezüge sollten Sie auseinanderhalten: Für die Minen orientiert sich die Beschreibung an der Hauptstraße Kardzhali–Haskovo und dem Mikrostausee zwischen Rani list und Stremtsi; für Karachalak Tepe an der Abzweigung von der Straße Richtung Murgovo und Perperikon. Richten Sie Ihre Orientierung nach dem konkreten Ziel und prüfen Sie die jeweilige Zufahrt vorab.

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