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Kirkovo verbindet Bergwege mit ungewöhnlichen Felsformen, alten Bäumen und Kulturorten. Für die Planung lohnt es sich, die jeweiligen Ausgangspunkte im Blick zu behalten: Veykata, Höhlen und historische Stätten haben unterschiedliche Zugänge. Die Gemeinde Kirkovo liegt im Südwesten der Oblast Kardzhali. Ihr höchster Gipfel ist Veykata: Mit 1.463 Metern gilt er als höchster Gipfel des Gyumurdzhinski Snezhnik in Bulgarien. Bei klarem Wetter reicht der Blick nach Griechenland, zur Ägäis und bis Porto Lagos.

Bergwege, Wälder und Felsformationen

Veykata lässt sich über Chakalarovo und Dolno Kapinovo angehen. Der Zugang über Chakalarovo führt auf einem markierten Weg durch Buchen- und Mischwald. Vor der Wanderung sollten Sie Wegverhältnisse und Markierungen vor Ort prüfen.

Zu den Landschaftsmerkmalen gehören ursprüngliche Ahorn-, Buchen- und Buchen-Tannen-Wälder, die älter als 150 Jahre sind. Einzelne Bäume sind mehr als 300, manche sogar mehr als 400 Jahre alt. Zum Artenbild zählen Steinadler, Sperber, Wespenbussard, Schwarzspecht und Bär; die Wälder bieten damit auch einen Naturbezug jenseits der Gipfelwege.

Bei Benkovski liegt Gubata, eine geschützte, etwa zwei Meter hohe Sandsteinformation in Pilzform. Die Route von Benkovski dorthin beträgt zwei Kilometer. Der Felsen-Kult-Komplex Schildkröten bei Fotinovo ist eine steinzeitbezogene megalithische Stätte mit mehreren schildkrötenähnlichen Formen; für die größte werden 7,6 Meter angegeben. Die Route von Kirkovo oder Krilatitsa zum Komplex beträgt fünf Kilometer. Diese Streckenangaben helfen beim Vergleichen der Wege, ohne eine Gehzeit vorwegzunehmen.

Alte Bäume und Höhlen bei Kremen

Bei Medevci steht eine jahrhundertealte Traubeneiche mit 6,50 Metern Stammumfang. Ihr Alter wird auf etwa 480 Jahre geschätzt; sie gilt als leicht zugänglich. In Fotinovo steht neben der Dorfmoschee eine geschützte orientalische Platane. Ihr Stammumfang beträgt 6,20 Meter, ihr geschätztes Alter rund 400 Jahre. Beide Bäume bieten markante Naturziele, liegen aber an unterschiedlichen Orten.

Die Gegend um Kremen umfasst mehrere Höhlen in marmorisiertem Kalkstein. Zur beschriebenen Höhlenfauna gehören Fledermäuse, Hundertfüßer und Skorpione. Eine Höhle enthält einen kleinen See mit Fischen, eine andere sichtbare Spuren früheren Lebens. Draperien, Stalaktiten und Dendriten zählen zu den Formationen in den Höhlen. Die Eingänge können von überwucherten Sträuchern verdeckt sein; für den Besuch empfiehlt sich eine ortskundige Begleitung. Die Route vom Abzweig Kirkovo–Kremen beträgt zehn Kilometer.

Angelplätze und praktische Bedingungen

Die Angelmöglichkeiten unterscheiden sich nach Lage und Art des Gewässers: Neben der Hütte Hvoynova Polyana liegt ein mit Karpfen besetzter Teich. Bei Golyama Niva nahe Kirkovo befindet sich ein mit dem Auto erreichbares Reservoir; der größere Mŭglene-Stausee liegt nahe Benkovski. Auch Mŭglene ist mit dem Auto erreichbar. Sein Volumen beträgt acht Millionen Kubikmeter; er gilt als zum Angeln geeignet, verfügt jedoch über keine Übernachtungseinrichtungen. Prüfen Sie vor der Fahrt den Zugang und die Einrichtungen. Angelerlaubnisse und aktueller Besatz sollten Sie örtlich bestätigen.

Kulturorte und Anreise

Die Holzmoschee der Sieben Jungfrauen in Podkova ist für Besucher geöffnet. Sie stammt aus dem Jahr 1428, wurde 2009 mit traditionellen Bautechniken restauriert und ist als Kulturdenkmal ausgewiesen. Zum Komplex gehören sieben symbolische Gräber, sogenannte Kenotaphe, die mit der Tradition der Sieben Jungfrauen verbunden sind. Beim Betreten müssen die Schuhe ausgezogen werden; beachten Sie auch die örtliche religiöse Etikette. Das Hŭdırlez-Treffen an der Moschee findet am 6. Mai statt. Gäste kommen aus Bulgarien, Griechenland, der Türkei und Westeuropa; Umfang und Organisation können von Jahr zu Jahr variieren. Prüfen Sie die Angaben für das jeweilige Reisedatum.

Der Bereich am Bahnhof Podkova bietet einen Ausgangspunkt für Besuche der Holzmoschee und des Kultkomplexes Damla Kaya. Für Bahnreisen sollten Sie die aktuellen BDZ-Angaben vor der Abfahrt prüfen. Die Punar-Kaya-Kuppelgrabanlage bei Stareyshino liegt etwa 300 Meter vom Kultkomplex Damla Kaya entfernt. Eine Wanderroute ab Podkova oder Stareyshino ist mit rund sechs Kilometern angegeben; Zustand und Zugang sollten Sie vor Ort bestätigen.

Eine Linienübersicht für 2024 führt Busverbindungen wie Kardzhali–Kirkovo–Gorno Kapinovo, Kirkovo–Yakovitsa–Chakalarovo und Kirkovo–Medevtsi–Benkovski sowie Verbindungen nach Starovo, Lozengradtsi und Shumnatitsa auf. Außerdem nennt sie Linien von Starovo, Sredsko und Delvino zum Bahnhof Podkova. Da die Übersicht von 2024 stammt, prüfen Sie aktuelle Fahrpläne, bevor Sie Ihre Anreise festlegen.

Weitere Reiseziele entdecken: Kirkowo, Chakalarovo, Dryanova glava, Fotinovo, Varben, Krumovgrad, Djebel, Ardino.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oblast Kardschali.

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