Zum Inhalt

Warbiza richtet den Blick auf unterschiedliche Zeitschichten und Themen: Die Kirche des heiligen Dimitar stammt aus 1842, die Troshka-Mahala-Moschee aus 1900; daneben stehen Hausarchitektur, eine ethnografische Sammlung und ein Ivanovden-Brauch. Archäologische Funde im Gebiet reichen deutlich weiter zurück. Momin Grad Reserve und die Kotlenska Planina Natura 2000 zone setzen weitere Akzente. Für Ihre Reiseplanung können Baugeschichte, Brauchtum und Natur so unterschiedliche Schwerpunkte bilden.

Baugeschichte, Architektur und Sammlung

Die Kirche des heiligen Dimitar in Warbiza wurde 1842 erbaut, die Troshka-Mahala-Moschee 1900. Damit stehen zwei konkrete Baujahre für die Sakralbauten der Stadt im Raum. Wer sich für die Geschichte von Bauwerken interessiert, findet hier zwei unterschiedliche Zeitmarken, die sich gut auseinanderhalten lassen.

Die Vasilakeva House ist ein zweigeschossiges Haus des Kamchiya-Typs der Wiedergeburtsarchitektur. Ihr Obergeschoss ist aus Holz, die Dachüberstände sind tief, und eine Außentreppe führt zu einer offenen Veranda. Diese Merkmale machen die Bauform greifbar: Geschossaufteilung, Material, Dachkante und Veranda geben jeweils einen eigenen Zugang zur Architektur.

In der Vasilakieva House im Zentrum von Warbiza befindet sich die einzige ethnografische Sammlung der Gemeinde. Zu ihr gehört eine Schenkung von Dr. Anton Sirakov mit 520 Bänden. So umfasst der kulturelle Schwerpunkt neben Bauwerken auch eine Sammlung mit einem konkret benannten Umfang und einer verbundenen Schenkung.

Am Standort Gerai Saray (Konak) in Warbiza ist eine hohe Steinmauer erhalten. Dort befinden sich außerdem die Überreste eines großen Gebäudes, das in den 1980er-Jahren niederbrannte. Die Mauer und die Gebäudereste sind dabei zwei verschiedene bauliche Spuren des Ortes: eine erhaltene Struktur und die Überreste eines zerstörten Gebäudes.

Bräuche und ältere Geschichte

Archäologische Funde und Grabhügel im Gebiet von Warbiza werden ungefähr ins 3. bis 4. Jahrhundert v. Chr. datiert. Diese ungefähre zeitliche Einordnung erweitert den Blick über die genannten Baujahre hinaus und bezieht ausdrücklich das Gebiet von Warbiza ein.

Beim Ivanovden-Brauch in Warbiza baden verheiratete Männer unverheiratete Männer im Gerila River. Zum Fest gehören außerdem ein Orchester, Ringkämpfe und ein Horo-Tanz der Männer. Das Bad steht also nicht allein: Musik, Wettkampf und Tanz sind ebenfalls Teil der Feier. Der Varbishki-Pass ist in byzantinischen Chroniken aus dem Jahr 679 unter dem Namen „Verigava“ überliefert.

Natur und Orientierung am Pass

Momin Grad Reserve umfasst 6,6 Hektar Buchenwald; das durchschnittliche Alter der Bäume beträgt 160 Jahre. Das Natura-2000-Gebiet Kotlenska Planina dient dem Schutz wild lebender Vögel; für diesen Schutz sind 56 Vogelarten aufgeführt. Die Schwerpunkte unterscheiden sich: Bei Momin Grad stehen Fläche, Waldtyp und durchschnittliches Baumalter im Mittelpunkt, bei Kotlenska Planina der Vogelschutz und die Zahl der aufgeführten Arten.

Die Varbishki Pass Hut liegt in Mator Planina, am nördlichen Ast der östlichen Stara Planina, nahe dem Varbishki-Pass. Von Warbiza aus beträgt die asphaltierte Straßenanfahrt 9 Kilometer. Die Hütte hat eine Kapazität von 62 Personen. Lage, Anfahrtsstrecke und Kapazität bieten unterschiedliche Orientierungspunkte, wenn der Pass Teil Ihrer Planung ist.

Bei der Suche nach einer Ferienwohnung in Warbiza können Sie zunächst überlegen, welche Themen Ihre Reise prägen sollen: Baugeschichte und Sammlung, der Ivanovden-Brauch oder Natur und Pass.

Weitere Reiseziele entdecken: Sushina.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Varbitza.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.