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Bei der Planung in der Provincia Valdivia lohnt sich eine klare Trennung zwischen den Kulturorten der Stadt Valdivia und Natur- und Küstenzielen des weiteren Reisegebiets. So entscheiden Sie zunächst, ob Märkte, Museen und eine Fahrt auf dem Fluss den Schwerpunkt bilden oder ob Sie mehr Zeit für Wanderwege und Schutzgebiete vorsehen möchten.

Valdivia: Gärten, Museen und Flussleben

Auf Isla Teja in Valdivia liegen der Jardín Botánico der Universidad Austral, das Museo Maurice van de Maele und der Parque Prochelle. Der botanische Garten, das Museum und der Park setzen unterschiedliche Akzente für einen Aufenthalt mit Schwerpunkt auf Natur und Kultur. Ebenfalls auf dem Campus der Universidad Austral befindet sich das Museo de Arte Contemporáneo (MAC), und zwar in den Ruinen der ehemaligen Cervecería Anwandter.

An der Hauptuferpromenade werden auf der Feria Fluvial lokale Produkte und Kunsthandwerk angeboten. Dort ist auch eine große Kolonie von Seelöwen zu sehen. Eine andere Perspektive auf die Stadt eröffnet eine traditionelle Bootsfahrt: Vom Muelle Schuster aus können Besucher durch das Flusssystem fahren und dabei Valdivia, seine Brücken und das Umland sehen.

Das Corso Fluvial gilt als jährliche Tradition, die Gewässer und Straßen Valdivias öffnet, um Tausende Besucherinnen und Besucher zu empfangen. Wenn dieses Ereignis zu Ihren Reiseplänen passt, prüfen Sie die Termine der jeweiligen Ausgabe.

Naturziele im weiteren Reisegebiet

In den Anden von Panguipulli bewahrt die Reserva Biológica Huilo Huilo 100.000 Hektar valdivianischen Regenwald. Zum Angebot der Reserva gehören Thermalbäder, Gastronomie und Naturexpeditionen mit Schwerpunkt auf Umweltbildung und dem Schutz einheimischer Arten wie des Huemuls. Von Panguipulli aus ist das Gebiet mit dem privaten Fahrzeug oder mit lokalen Bussen in Richtung Neltume erreichbar.

Die Reserva Nacional Mocho Choshuenco liegt in der Región de los Ríos, in der Provinz Valdivia, und erstreckt sich über die Kommunen Panguipulli, Futrono und Los Lagos. Dort gibt es Möglichkeiten zum Wandern, Bergsteigen und Skitourengehen. Der Sendero El Puma in der Reserva ist 4 Kilometer lang, dauert insgesamt 2,5 bis 3 Stunden und hat einen mittleren Schwierigkeitsgrad.

Auch der Parque Nacional Alerce Costero gehört zum weiteren Reisegebiet; der Park erstreckt sich über mehrere Kommunen und Provinzen und verfügt über Wanderwege und Sanitäranlagen. Im Sektor Mirador liegt der Sendero Alerce Milenario. Er ist 2,4 Kilometer lang, dauert eine Stunde pro Richtung und hat ebenfalls einen mittleren Schwierigkeitsgrad. Für die Zeitplanung sind die Angaben unterschiedlich zu lesen: Beim Sendero El Puma gilt die Dauer für den gesamten Weg, beim Alerce Milenario für eine Richtung.

Der Zugang über Chaihuín zum Parque Nacional Alerce Costero führt durch Küstengebiete, Feuchtgebiete, Flüsse und immergrüne Wälder zu Wanderwegen, Aussichtspunkten und Bereichen zur Tierbeobachtung. Da sich die Zugangsbedingungen ändern können, prüfen Sie diese vor Ihrem Besuch.

Küste, Fähre und Festung

Im weiteren Reisegebiet verbinden Personen- und Fahrzeugtransporte Niebla mit Isla Mancera und Corral. Die Fähre von Niebla nach Corral überquert die Bahía de Corral in 15 Minuten; unterwegs bieten sich Ausblicke auf das Ästuar des Río Valdivia. Da sich Fahrpläne ändern können, prüfen Sie die aktuellen Abfahrten bei Ihrer Planung.

Das Castillo de Niebla ist eine Festung aus dem 17. Jahrhundert mit Blick auf die Bahía de Corral. Besucher können zwischen Kanonen und Verteidigungsmauern spazieren und das Museum vor Ort besuchen. Der Parque Oncol wiederum ist ein von Arauco geschaffenes privates Schutzgebiet in der Küstenkordillere, 28 Kilometer von Valdivia entfernt.

Unterkunft nach dem Reiseschwerpunkt wählen

Wanderzeiten, Fährverbindungen und Veranstaltungsdaten sind unterschiedliche Planungspunkte; berücksichtigen Sie sie jeweils für die Besuche, die Sie tatsächlich vorsehen.

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