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Strandby lässt sich auf verschiedene Weise entdecken: an Stränden, am Hafen und auf Wegen, die Ortsgeschichte und archäologische Funde aufgreifen. Für die Planung Ihres Aufenthalts können Sie zwischen Badeplätzen, Angeln, Vogelbeobachtung und einem Rundgang durch die Altstadt wählen. Die Aktivitäten setzen unterschiedliche Schwerpunkte – vom ausgewiesenen Badepunkt bis zur maritimen Geschichte.

Strände und Natur

Nördlich und südlich von Strandby liegen weiße Strände mit Sanddünen, die als familienfreundlich gelten. Strandby Nordstrand ist nach Osten ausgerichtet und als Badepunkt ausgewiesen. Der Strand am nördlichen Hafenufer von Strandby hat den Status der Blauen Flagge. Prüfen Sie vor Ihrer Reise, ob die Auszeichnung aktuell gilt.

Bei Strandby Nord erstreckt sich das Natura-2000-Gebiet 200 Meter nördlich des Strandes. Damit lässt sich ein Besuch am Strand mit einem Blick auf den geschützten Naturraum verbinden, ohne die beiden Themen gleichzusetzen: Das eine ist ein ausgewiesener Badepunkt, das andere ein Gebiet mit festgelegter Lage nördlich des Strandes.

Angeln und Hafenleben

Für das Angeln gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Am Riff nördlich von Strandby Nord ist saisonal das Angeln auf Meerforellen möglich. Vom Ufer des Hafens können Sie ohne Boot in tieferes Wasser werfen und unter anderem auf Dorsch, Köhler, Meerforelle, Makrele, Hering, Scholle und Hornhecht angeln. So stehen einer saisonalen Möglichkeit am Riff verschiedene mögliche Zielfische am Hafen gegenüber.

Der Hafen von Strandby wurde 1896 eingeweiht. Zwischen den 1920er- und 1950er-Jahren fischten zahlreiche Kutter aus Strandby in der Nordsee und landeten ihren Fang in Grimsby und Hull an der englischen Ostküste. Auch heute prägt Fisch den Hafen: Die Strandby Fiskeauktionen ist eine der wenigen verbliebenen Fischauktionen an der Ostküste. Besucherinnen und Besucher können dort viele verschiedene Fisch- und Schalentierarten anschauen. Im Hafen werden frischer Fisch und frische Schalentiere direkt von den Fischerbooten, in den Fischhäusern oder bei der jeden Morgen um 7:00 Uhr stattfindenden Auktion verkauft.

Wege, Vogelwelt und Ortsgeschichte

Der Strandby-stien ist etwa 7 km lang. Beginnen können Sie ihn am Parkplatz bei der „Hundeskoven“ in Bannerslund, am Bahnhof oder am Hafen. Entlang des Weges informieren Tafeln über Geschichten aus Strandby. Die Altstadt lässt sich außerdem bei einem Rundgang durch den historischen Stadtteil erkunden.

Der Strandby-stien führt an der Stelle bei der Elling Å vorbei, an der Schiffe aus der Eisenzeit gefunden wurden. Auf dem Weg gibt es auch Informationen über den „Strandbyskatten“: Zwei junge Männer fanden den Schatz 2012; zu ihm gehören Münzen und weitere Gegenstände aus der Wikingerzeit.

Für Vogelbeobachtung bietet eine Route durch den Bannerslund Skov einen Aussichtsturm mit Blick auf Hirsholmene und die artenreiche Vogelwelt der Umgebung. Ein weiterer Aussichtspunkt befindet sich an der Marina von Strandby: Der Turm dort verfügt über Ferngläser und bietet Blick auf Hirsholmene und Læsø. Die beiden Türme setzen unterschiedliche Akzente – Vogelbeobachtung im Wald und Inselblicke von der Marina.

Orientierung vor Ort

Am Strand von Strandby befinden sich auf dem Weg vom Nørrevej Toiletten und eine lange Rampe. Sie ermöglicht den Zugang zum Strand mit Kinderwagen und Rollstuhl. Vom Strandby Marina aus sind Zug- und Busverbindungen innerhalb von fünf Minuten erreichbar; prüfen Sie die aktuellen Anschlüsse vor Ihrer Reise.

Strandby Station ist ein kleiner, unbemannter Haltepunkt mit Fahrradabstellplätzen und einfachem Zugang zu den Bahnsteigen. Zusammen mit den drei möglichen Startpunkten des Strandby-stien bietet das unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Orientierung: einen Weg zu Fuß, eine Bahnanreise oder den Hafen als Ausgangspunkt.

Weitere Reiseziele entdecken: Skiveren, Åsted, Kvissel, Kandestederne, Napstjært, Lyngså, Frederikshavn, Hulsig.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Frederikshavn Kommune.

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