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Vigsø lässt sich über drei klare Reiseinteressen erschließen: die Bunker am Strand, markierte Wege und die Landschaft der Vigsø Plantage. Zahlreiche Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg liegen am Strand und im Meer. Für Ihre Reiseplanung lohnt es sich, zuerst zu gewichten, ob Küste und Surfstrand, Militärgeschichte oder Rad- und Wanderrouten den Aufenthalt prägen sollen.

Bunkerlandschaft und Kulturerbe

Das Vigsø Hærkystbatteri gehörte zum deutschen Heer und sollte Hanstholm gegen einen Angriff verteidigen, bei dem ein Feind in der Vigsø Bugt angelandet wäre. Der Bau der Stellung begann im Oktober 1941; am 20. Dezember desselben Jahres war sie schussklar.

Zu der Anlage gehörten 46 Betonbunker. 24 davon hatten zwei Meter dicke Wände und Decken. Seit dem Zweiten Weltkrieg hat Küstenerosion dazu geführt, dass zwei Drittel der Bunker des Vigsø Hærkystbatteri heute vollständig am Strand oder im Wasser zu sehen sind.

Auch Filmgeschichte ist mit dem Strand verbunden: Teile des Films „Olsen-Banden i Jylland“ wurden 1971 am Strand von Vigsø gedreht. Die Vigsø Båke ist als dänisches Kulturerbe geschützt. Zusammen geben diese Orte dem Küstenabschnitt sowohl einen militärhistorischen als auch einen kulturellen Bezug.

Rad- und Wanderrouten, Strand und Surfen

Der Vestkyststien Agger-Bulbjerg ist Teil der Nationalen Fahrradroute 1. Er führt über Strände und durch Dünen, Heidelandschaft sowie tiefer gelegene Gebiete. Markiert ist der Weg mit einem Rettungsboot-Logo; er kann ganzjährig genutzt werden. Entlang des gesamten Weges gibt es Parkplätze.

Bei Vigsø besteht über Schluchten bei Baun und Febbersted ein Straßenzugang zum Strand. Auf dem Platz am Strand von Vigsø steht ein Toilettengebäude. Viele Surfer nutzen den Strand als Ausgangspunkt für ihren Sport. Da sich Einrichtungen ändern können, prüfen Sie vor Ihrem Besuch den aktuellen Stand der Parkplätze und des Toilettengebäudes.

Zu Fuß gibt es zwei markierte Routen: Eine führt von Hanstholm nach Vigsø und durch das Gebiet zurück, die andere verläuft rund um die Vigsø Plantage. So unterscheiden sich die Wege in ihrer Form: Die erste führt zwischen Hanstholm und Vigsø mit Rückweg durchs Gebiet, die zweite umrundet die Plantage.

Küstenlandschaft und Vigsø Plantage

Die Küstenstrecke bei Vigsø gehört zu den längsten unbebauten Küstenstrecken Dänemarks. Der größte Teil der Vigsø Plantage ist gemäß dem Kommunalplan als Dunkel- und Ruhegebiet ausgewiesen. Ein Streifen durch den westlichen Teil der Plantage gehört zum Natura-2000-Gebiet Nr. 24 „Hanstholm Reservatet, Hanstholm Knude, Nors Sø und Vandet Sø“.

Die Grundlage für die Ausweisung umfasst 21 Lebensraumtypen. Besonders wichtig sind die großen zusammenhängenden Dünenlandschaften und kalkreichen Hänge mit der dazugehörigen Pflanzen- und Tierwelt. Die Küstenstrecke zwischen Lildstrand und Bulbjerg ist als Dark-Sky-Gebiet anerkannt. Planungs- und Schutzgebietsausweisungen können sich ändern; prüfen Sie bei konkreter Planung den aktuellen Stand.

Das gesamte Gebiet der Vigsø Plantage ist zum freien Zelten ausgewiesen. Auch diese Ausweisung kann sich ändern. Wenn Sie freies Zelten einplanen, prüfen Sie daher vorher den aktuellen Stand. Damit stehen in Vigsø unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander: Strand und Surfen, die Relikte der Küstenbatterie sowie Wege und Naturgebiete. Ihre Prioritäten können Ihnen dabei helfen, den passenden Schwerpunkt für Ihren Aufenthalt zu wählen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Thisted Kommune.

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