Rund um Breitingen gibt es vier beschilderte Wandertouren mit unterschiedlichen Streckenlängen und Höhenmetern. Zwei Rundwanderungen beginnen und enden am Pegelhaus/Wanderparkplatz; eine weitere Tour startet am Rathaus. Die Wege unterscheiden sich durch ihren Verlauf an der Lone, Abschnitte durch Wald und Feld sowie den Blick über Breitingen. Am Breitinger Höhenweg setzen Singstationen einen eigenen musikalischen Akzent.
Rundwanderungen an der Lone
Eine 2,3 km lange Rundwanderung mit 3 m Höhendifferenz beginnt und endet am Pegelhaus/Wanderparkplatz. Zunächst führt sie auf einem geteerten Wanderweg entlang der Lone in Richtung Westerstetten. Nach 1 km geht es über einen gut begehbaren Trampelpfad und die Lonebrücke. Der weitere Verlauf führt auf einem gut geschotterten Feldweg flussabwärts, teilweise am Waldrand entlang, zurück zum Ausgangspunkt.
Die zweite Rundwanderung beginnt und endet ebenfalls am Pegelhaus/Wanderparkplatz. Sie ist 3,2 km lang und weist 60 m Höhendifferenz auf. Über die Lonebrücke führt der Weg durch den Wald zum Scheckeler und weiter zu einem Aussiedlerhof. Zurück geht es auf einem geteerten Weg mit schönem Blick über Breitingen. Die beiden Rundwege lassen sich anhand von Länge und Höhendifferenz vergleichen: 2,3 km mit 3 m stehen 3,2 km mit 60 m gegenüber. Auch der Wegcharakter ist verschieden: Auf der einen Runde gehören Loneverlauf und unterschiedliche Wegoberflächen dazu, auf der anderen Waldpassage und der Blick über Breitingen.
Eine weitere Wandertour beginnt am Rathaus und führt zum Naturschutzgebiet Schönrain sowie an der Schönrainmühle vorbei. Sie verläuft auf einem Waldweg an der Lone abwärts; eine Abkürzung ist möglich. Der Start am Rathaus unterscheidet diese Tour von den beiden Rundwanderungen am Pegelhaus. Wenn Sie diesen Verlauf wählen, können Sie außerdem eine kürzere Variante nutzen.
Singstationen und Schönrainmühle
Der Breitinger Höhenweg hat sieben Singstationen. Für jede Station haben der Gesangverein Breitingen und der Kinderchor jeweils zwei Lieder aufgenommen und laden zum Mitsingen ein. Musik ist hier ausdrücklich Teil des Weges. Für Wandernde, die gern mitsingen, bietet der Höhenweg damit einen eigenen Akzent neben den beschriebenen Routenverläufen.
Die Tour ab Rathaus führt an der Schönrainmühle vorbei. In der Schönrainmühle in Breitingen ist ein Mahlstand mit Mahlsteinen noch heute zu besichtigen. So verbindet dieser Weg den Verlauf am Naturschutzgebiet Schönrain und an der Lone mit einem konkreten Einblick in die Mühlentechnik.
Einkehr und Pausen
Für eine Einkehr gibt es in Breitingen zwei Gaststätten. Mehrere schön gelegene Sitzbänke und ein Erlebnispunkt an der Lone bieten weitere Möglichkeiten für eine Pause. Bei der Tagesplanung können Sie neben der Streckenwahl also auch zwischen Einkehr und diesen anderen Pausenmöglichkeiten wählen.
Im übergeordneten Reiseziel Alb-Donau-Kreis
Zum Wanderangebot im übergeordneten Reiseziel Alb-Donau-Kreis gehören 20 Rundwege der „Eiszeitpfade“. Sie sind 6 bis 14 km lang und eignen sich für Tageswanderungen. Daneben gibt es die familienfreundlichen „Eiszeitspuren“ mit Längen von 1 bis 6 km sowie den Besinnungsweg für Mehrtagestouren. Diese Angebote unterscheiden sich von den beschriebenen Wegen in Breitingen durch ihre eigene regionale Ausrichtung und durch die Bandbreite von kürzeren Routen bis zu Mehrtagestouren.
Auch die Kulturorte im Alb-Donau-Kreis bieten weitere Themen. Der Hohle Fels bei Schelklingen ist eine UNESCO-Welterbe-Höhle und Fundort der „Venus vom Hohle Fels“ sowie der „Geierknochenflöte“; beide sind etwa 42.500 Jahre alt. Die Klosteranlage Obermarchtal erhebt sich direkt über der Donau und erhielt ihre heutige Form zwischen 1686 und 1795.
Weitere Reiseziele
Weitere Reiseziele entdecken: Illerrieden, Ballendorf, Weidenstetten, Munderkingen, Staig, Ulm, Börslingen, Laichingen
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