Fachwerk, Kirchenbaugeschichte und Wanderwege geben Kippenhausen unterschiedliche Seiten. Das Heimatmuseum und die Kirche bieten konkrete Anknüpfungspunkte für Kulturinteressierte; der Immenstaader Igelweg führt von Kippenhausen über Reute nach Frenkenbach. Für die Tourenwahl lohnt ein Blick auf den Verlauf: Eine weitere, asphaltierte Rundtour berührt Kippenhausen, gehört aber zum größeren Reiseziel Immenstaad am Bodensee.
Kulturgeschichte in Kippenhausen
Im Heimatmuseum Haus Montfort werden eine alte Küchen- und Wohnstubeneinrichtung, das Inventar einer Eisenwarenhandlung sowie Exponate zu Handwerk und Brauchtum gezeigt. Die Sammlungen können im Lauf der Zeit neu geordnet werden. Das Museum ist in einem Fachwerkhaus von 1796 untergebracht. So stehen im Haus sowohl die gezeigten Alltagsgegenstände und Themen als auch das Gebäude selbst als historische Bezugspunkte nebeneinander.
Die Kirche St. Mariä Himmelfahrt befindet sich auf dem alten Friedhof. Sie wurde 1710 mit Hilfe der Klöster Weingarten und Ochsenhausen umgebaut. Östlich des Kirchturms liegt eine Lourdes-Grotte. Beim zeitlichen Vergleich sind die Angaben klar zu trennen: 1796 datiert das Fachwerkhaus des Museums, während 1710 den Umbau der Kirche bezeichnet. Es sind verschiedene bauliche Bezugspunkte in Kippenhausen.
Wanderwege mit unterschiedlichem Verlauf
Der Immenstaader Igelweg beginnt am Restaurant Montfort in Kippenhausen, Montfortstraße 13. Er ist 6,72 km lang und als leichter Wanderweg eingestuft. Sein Verlauf führt durch ruhige Wälder von Kippenhausen über Reute nach Frenkenbach. Die Streckenlänge und die Ortsfolge geben zwei konkrete Anhaltspunkte, wenn Sie diese Wanderung in Ihre Planung aufnehmen.
Eine weitere Möglichkeit im größeren Reiseziel Immenstaad am Bodensee ist eine 7 km lange Rundtour. Sie verläuft ausschließlich auf asphaltierten Wegen, entlang des Bodensees und durch Apfelanbaugebiete rund um Immenstaad; auch Kippenhausen wird erreicht. Die Tour gilt als besonders kinderwagen- und rollstuhlgeeignet. Mit 6,72 und 7 km liegen die Längen nah beieinander. Die Unterschiede zeigen sich vor allem im Charakter: Der Igelweg führt durch ruhige Wälder und über mehrere Ortsnamen, die Rundtour ist asphaltiert und führt am See und durch Anbaugebiete.
Weitere Orientierung in Immenstaad am Bodensee
Im Ortsteil Frenkenbach steht die romanische Wehrkirche St. Oswald und Otmar. Sie wurde um 1200 erbaut und ist das älteste Gebäude auf Immenstaader Gemarkung. Das ist ein eigener regionaler Bezugspunkt zur Geschichte von Immenstaad am Bodensee, getrennt von den Kulturstätten in Kippenhausen.
Auch der Bodenseepfad bietet dort andere Themen als die Waldroute: Er führt über Uferwege und zu Schutzgebieten, an denen Schautafeln die jeweiligen Themen erläutern. Auf der Seestraße Ost verläuft er bis zum Landesteg; dort kann man spazieren und den Schiffen beim Anlegen zusehen. Über die Seestraße West führt der Pfad an der Minigolfanlage Käptn Golf und am Aquastaad vorbei. Für einen geführten Rundgang durch Immenstaad bietet die Gästeführerin Susanne Wetzel eine weitere Möglichkeit.
Bus und Gästekarte
Die Gemeinde Immenstaad kündigte an, dass die Buslinie 111 ab dem 12. April 2025 im Stundentakt die Gehrenbergstraße über Immenstaad Rathaus mit Rathaus Kippenhausen verbinden werde. Für Ihre heutige Fahrt prüfen Sie bitte den aktuellen Fahrplan.
Für Übernachtungsgäste in Immenstaad am Bodensee gilt: Ab der ersten Übernachtung erhalten sie die ECHT BODENSEE CARD. Damit nutzen sie Busse und Regionalzüge im Gebiet des bodo-Verkehrsverbunds kostenfrei. Teilnahmebedingungen und Netz können sich ändern; prüfen Sie vor der Planung die aktuellen Konditionen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Immenstaad Am Bodensee.