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Kirchenkunst aus mehreren Jahrhunderten, ein Jakobsweg und Wege durch Riedlandschaften eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Oberteuringen. Die Gemeinde liegt in weitläufigen Obstplantagen am Fuß des Gehrenbergs; die Rotach durchzieht das Gemeindegebiet. Als einer der vier Urlaubsorte der Ferienlandschaft Gehrenberg-Bodensee verbindet Oberteuringen diese Landschaft mit kulturellen und naturnahen Erlebnissen.

Rotach, Ried und ausgeschilderte Wege

Für Wanderungen und Radtouren gibt es in Oberteuringen mehr als 80 Kilometer ausgeschilderte Wege. Riedwege führen teilweise durch die Naturschutzgebiete „Altweiherwiesen“ und „Hepbacher-Leimbacher Ried“. Beachten Sie dort die geltenden Wegbeschränkungen. Im Wandergebiet informiert der Bodenseepfad als Naturlehrpfad mit Hinweistafeln über Tier- und Pflanzenwelt; er führt im Umfeld der Altweiherwiesen durch ein Thema, das auch die Wege durch das Ried prägt.

Im Rotachpark gibt es einen Zugang zum Fluss und eine Insel, auf der Kinder in der Natur spielen und toben können. So stehen neben den ausgeschilderten Wander- und Radwegen auch ein Flusszugang und ein Naturspielort als eigene Akzente im Gemeindegebiet.

Wanderungen nach Zeit und Länge auswählen

Die angegebenen Streckenlängen und Gehzeiten helfen, die Touren nach dem verfügbaren Zeitrahmen zu unterscheiden:

  • Der Wanderweg 8 „Rotachweg“ ist 5,2 Kilometer lang; die Gehzeit beträgt etwa zwei Stunden.
  • Der „Alpenblickweg“ und der „Teuringer Riedweg“ sind jeweils 10,1 Kilometer lang; für beide ist eine Gehzeit von etwa 4,5 Stunden angegeben.
  • Der „Teuringer Bächlespfad“ umfasst 12,9 Kilometer und etwa 5,5 Stunden Gehzeit.

Der Rotachweg ist damit die kürzeste der genannten Strecken. Alpenblickweg und Teuringer Riedweg haben dieselbe angegebene Länge und Gehzeit; der Bächlespfad ist länger und mit einer entsprechend längeren Zeitangabe versehen. Wer eine längere Route mit Rückkehr zum Ausgangsort sucht, kann den 14 Kilometer langen „Tourtipp durch die Oberteuringer Lande“ betrachten: Er führt von Oberteuringen über Unterteuringen, Hepbach, Stadel, Neuhaus, Hefigkofen, Dürnast, Reute bei Taldorf und Bibruck zurück nach Oberteuringen. Wegweisung und Routenbedingungen können sich ändern.

Kirchenkunst und Geschichte

In der Pfarrkirche Sankt Martinus zeigt das Deckengemälde des Kirchenschiffs die Geburt Christi. Es stammt vom Ravensburger Künstler Gebhard Fugel (1863–1939). Die Glasfenster der Kirche wurden vom Ulmer Kunstprofessor Wilhelm Geyer (1900–1968) gestaltet. Malerei und Glasfenster bieten damit zwei unterschiedliche Zugänge zur Ausstattung des Kirchenraums.

Im Ortsteil Neuhaus steht die 1707 mit barocker Ausstattung erbaute Sankt-Georgskapelle. Sie beherbergt eine spätgotische Marienfigur aus einer Kreuzigungsgruppe, die auf die Zeit um 1480 datiert wird. Bauzeit der Kapelle und Entstehungszeit der Figur liegen also auseinander: Die Kapelle stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert, die Figur aus einer deutlich früheren Epoche.

Jakobsweg und weitere Erlebnisse

Der Jakobsweg erreicht bei Blankenried die Oberteuringer Gemarkung und führt über Rammetshofen weiter in den Ortsteil Unterteuringen. Auf dem beschriebenen Jakobsweg können Pilger ihren Pilgerausweis abstempeln und sich in das Pilgerbuch eintragen. Wer den Weg für die eigene Planung nutzt, kann die aktuelle Wegweisung und die Bedingungen auf der Route vorab prüfen.

Für Kulturinteressierte ist das Kulturhaus „Mühle“ ein Treffpunkt für Freunde von Kunst, Kultur, Konzerten und Comedy. Das jeweilige Programm kann wechseln. Auch geführte Apfeltouren gehören zu den in Oberteuringen möglichen Erlebnissen; Termine und Buchungsmodalitäten können variieren. Eine Skateanlage befindet sich am Jahnweg bei der Sporthalle. Prüfen Sie vor einem Besuch die örtlichen Bedingungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Meersburg, Immenstaad Am Bodensee, Heiligenberg, Beuren, Überlingen, Baitenhausen, Sipplingen, Frickingen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bodensee.

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