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Der Hopfenanbau prägt in Tettnang mehrere unterschiedliche Entdeckungen: Auf dem Hopfenpfad wird er als Teil der Kulturlandschaft und ihrer Geschichte greifbar, während die geschützte geografische Angabe die Herkunft des Produkts hervorhebt. Dazu kommt mit den Schlössern ein eigenständiger kultureller Schwerpunkt. Für die Planung können Sie zwischen einer Runde zu Fuß, einer längeren Radtour und Themen rund um die Stadtgeschichte unterscheiden.

Hopfenpfad durch Kulturland

Der rund acht Kilometer lange Rundweg Hopfenpfad verbindet die Tettnanger Innenstadt mit Siggenweiler und verdeutlicht die Bedeutung des Hopfenanbaus für Tettnang und die Region. Er führt durch Kulturland mit Hopfengärten, Obstplantagen, Weilern und Einzelgehöften. Elf Stationen sowie drei Rast- und Aussichtsplätze gehören zum Weg. Die Informationen behandeln die Geschichte des Hopfenanbaus in Tettnang und den landwirtschaftlichen Wandel.

Am höchsten Punkt des Hopfenpfads bei Dieglisweiler erfahren Besucher, welche Faktoren die Blüte des Tettnanger Hopfens beeinflussen. Von dort blickt man auf Alpen und Bodensee. Der Rundweg ist für Ausflüge mit Kinderwagen geeignet. Familien mit Kleinkindern wird statt des Naturpfads über die Brünnensweiler Höhe die geteerte Alternativroute über Bernau empfohlen. Da die Wegbeschaffenheit für die Planung wichtig ist, prüfen Sie sie vor dem Ausflug nochmals vor Ort.

Eine längere Runde mit dem Rad

Wer lieber mit dem Rad unterwegs ist, findet mit der Tettnanger Hopfenschlaufe eine ausgeschilderte, mittelschwere Fahrrad-Rundtour über 34 Kilometer. Sie führt vom Bodensee-Radweg bis auf die Höhen hinter Tettnang und kann in Tettnang, Eriskirch, Langenargen oder Kressbronn am Bodensee begonnen werden. Im Vergleich zum rund acht Kilometer langen Hopfenpfad ist sie deutlich länger und als mittelschwer eingestuft. Die beiden Routen unterscheiden sich damit sowohl im Umfang als auch in der Fortbewegungsart: Der Hopfenpfad führt zu Stationen rund um den Hopfenanbau, die Hopfenschlaufe ist eine längere Radtour mit mehreren möglichen Startorten.

Schlossgeschichte und Stadtführungen

Themenführungen im Neuen Schloss und in der Stadt Tettnang behandeln verschiedene Aspekte des adligen und bürgerlichen Lebens. Das Torschloss gehört neben dem Neuen Schloss zu den Wahrzeichen Tettnangs. Das Dachwerk des Torschlosses und des Torturms stammt aus dem 16. Jahrhundert; die Heilig-Kreuz-Kapelle wurde 1578 angebaut. Die Räume im zweiten und dritten Obergeschoss des Torschlosses sind reich ausgemalt. Für Kulturinteressierte stehen so Führungsthemen zum gesellschaftlichen Leben neben konkreten baulichen Details.

Herkunft und Verarbeitung des Hopfens

Tettnanger Hopfen wurde 2010 von der Europäischen Kommission als geschützte geografische Angabe (g.g.A.) anerkannt. Diese Anerkennung ergänzt die Themen zur Geschichte des Anbaus um die Herkunftsbezeichnung des Produkts. Am Hopfengut No20 in Siggenweiler können Besucher die Hopfenpflückmaschine Wolf WSZ550 aus nächster Nähe kennenlernen und mehr über das Pflückverfahren erfahren. Da sich Programmdetails ändern können, prüfen Sie den aktuellen Besuchsrahmen vorab.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bodensee.

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