Zum Inhalt

Der annähernd quadratische Marktplatz, seine Arkadengänge und 50 Wasserfontänen setzen einen markanten architektonischen Akzent in Freudenstadt. Dazu kommen Stadtgeschichte im Historischen Besucherbergwerk, Aussicht und Rosen im Kurgebiet Kienberg sowie eigenes Experimentieren in der Experimenta. Wenn Sie eine Unterkunft suchen, hilft die Frage nach Ihrem persönlichen Schwerpunkt: Interessieren Sie sich besonders für Architektur und Geschichte, für eine Führung oder eher für Aussicht und Mitmachen?

Marktplatz, Kirche und Stadtgeschichte

Der Marktplatz in Freudenstadt gilt als Deutschlands größter Marktplatz. Seine annähernd quadratische Form wird von historischen Gebäuden mit Arkadengängen gesäumt; 50 Wasserfontänen gehören ebenfalls zu seinem Bild. So lassen sich am selben Platz unterschiedliche Merkmale betrachten: die großzügige, klare Grundform, die Arkaden entlang der Gebäude und die Brunnenanlage. Die evangelische Stadtkirche am Marktplatz ergänzt diesen architektonischen Eindruck mit einem besonderen Grundriss. Ihre beiden Kirchenschiffe stehen im rechten Winkel zueinander, verlaufen also nicht parallel. Wer sich für Stadtbau und Kirchenarchitektur interessiert, findet hier einen konkreten Vergleich zur Platzanlage.

Ein anderer Zugang zur Geschichte führt ins Historische Besucherbergwerk Freudenstadt. Es wurde 1999 anlässlich des 400-jährigen Stadtjubiläums eröffnet. Bei den Führungen werden drei unterschiedliche Schwierigkeits- und Besichtigungsstufen angeboten. Die verschiedenen Stufen sind ein eigener Gesichtspunkt bei der Wahl einer Führung; informieren Sie sich vor dem Besuch über die aktuellen Betriebsregelungen. Damit unterscheidet sich das Bergwerk als Besuchsthema deutlich von den architektonischen Eindrücken am Marktplatz.

Aussicht und Rosen im Kurgebiet Kienberg

Der Friedrichsturm ist ein Aussichtsturm auf 739 Metern Höhe und liegt im Kurgebiet Kienberg. Er wurde zum 300. Stadtjubiläum von Freudenstadt erbaut. Der Jubiläumsbezug und die Höhe geben dem Turm sowohl einen stadtgeschichtlichen als auch einen räumlichen Bezugspunkt. Ebenfalls im Kurgebiet Kienberg liegt Deutschlands höchstgelegener Rosenweg. Turm und Rosenweg setzen unterschiedliche Akzente: Hier steht die Aussicht im Mittelpunkt, dort der Rosenweg und seine Bepflanzung. Die Rosenblüte ist saisonabhängig; berücksichtigen Sie das bei Ihrer Planung, wenn Sie vor allem wegen der blühenden Rosen kommen möchten.

Wissen und eigenes Ausprobieren

Das Erlebnismuseum Experimenta in Freudenstadt vermittelt Wissenswertes über Physik, Natur und Technik und lädt zum eigenen Experimentieren ein. Als Mitmachmuseum für die ganze Familie bietet es einen anderen Zugang zu diesen Themen: Statt sich nur mit Ausstellungsinhalten zu befassen, sind Besucherinnen und Besucher zum Mitmachen und Ausprobieren eingeladen. Damit ergänzt die Experimenta die historischen und architektonischen Themen um Naturwissenschaft und Technik.

Ein Kulturakzent im übergeordneten Reiseziel Freudenstadt: Alpirsbach

Auch Alpirsbach gehört zum übergeordneten Reiseziel Freudenstadt und setzt einen eigenen kulturhistorischen Schwerpunkt. Das Kloster Alpirsbach mit seiner mächtigen Klosterkirche ist eines der wenigen im deutschen Südwesten noch erhaltenen Klöster nach dem Schema der mittelalterlichen Hirsauer Reform. Eine klassische historische Stadtführung in Alpirsbach führt zu historischen Gebäuden und umfasst einen Spaziergang durch den Kurgarten. Wenn Sie die Führung einplanen, prüfen Sie vorab die aktuellen Termine.

Die beiden Museen in Alpirsbach eröffnen unterschiedliche Zugänge zur Ortsgeschichte. Das Museum für Stadtgeschichte erklärt anhand ausgewählter Sammlerstücke die Entwicklung der Stadt Alpirsbach. Das Klostermuseum zeigt in der Dauerausstellung „Mönche und Scholaren“ Kleidungsstücke, Briefe, Zeichnungen, Spiele und Gefäße aus sechs Jahrhunderten. So können Sie bei einem kulturhistorischen Schwerpunkt zwischen Stadtentwicklung und der Sammlung des Klostermuseums unterscheiden.

Eine Hörwanderung als Alternative

Wer den Schwerpunkt lieber auf eine Wanderroute legt, kann die Tannenriesen-Lauschtour in Betracht ziehen. Die audiogeführte Route beginnt in Freudenstadt; unterwegs werden die größte Tanne des Schwarzwalds, Moosteppiche und Aussichten vorgestellt. Entlang der Strecke laden rustikale Hütten zum Verweilen ein. Damit steht neben den städtischen Kulturthemen eine andere Art des Entdeckens zur Auswahl. Die Route ergänzt den Überblick um Naturmotive, ohne dass dafür eine bestimmte Aufenthaltsdauer vorausgesetzt werden muss.

Weitere Reiseziele entdecken: Igelsberg, Reinerzau, Bad Rippoldsau-Schapbach, Empfingen, Dornstetten, Seewald, Schopfloch, Horb am Neckar.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Freudenstadt.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.