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Steinheim an der Murr liegt am Zusammenfluss von Bottwar und Murr. Zur Landschaft gehören steile Weinberge, fruchtbare Felder und Wiesen sowie zusammenhängende Waldgebiete. Für die Planung Ihres Aufenthalts stehen damit unterschiedliche Themen nebeneinander: Weinbau und Aussichtspunkte, Wanderwege, ein Museum zur Urgeschichte und historische Stationen im Ort.

Weinberge, Landschaft und Aussicht

Die Weinbergflächen Steinheims zählen zu den besten Weinlagen in Württemberg. Einen Eindruck von der Hanglandschaft vermittelt der Steinberg: Seine terrassierte Lage gehört zum Landschaftsschutzgebiet Unteres Murrtal. Dort werden alte Trockenmauern aus Muschelkalk gepflegt, die Mauereidechsen als Lebensraum dienen.

Am Benning-Aussichtspunkt gibt es eine Terrasse. Bei gutem Wetter reicht der Blick über das Bottwartal bis zum Zabergäu und zum Stromberg. Die Aussicht ist also an die Wetterbedingungen gebunden. Landschaft und Weinbau lassen sich auch auf dem Steinheimer Weg einordnen: Der Rundweg ist etwa 22 Kilometer lang, verbindet Steinheim, Kleinbottwar und Höpfigheim und wird von sechs Wanderparkplätzen entlang der Strecke begleitet.

Wandern und Bewegung

Eine weitere markante Station ist der Aussichtspunkt Burgberg. Er ist über ungefähr 300 Stufen erreichbar; oben befinden sich Reste einer mittelalterlichen Burg, eine Feuerstelle und Sitzgelegenheiten.

Auch die WeinKulTourer-Route führt durch Steinheim und verbindet Bottwartal und Neckartal. Wenn Sie diese Route in Ihre Planung einbeziehen, prüfen Sie vorab den aktuellen Saison- und Servicestatus. Die Routenbeschreibung selbst macht keine Aussage dazu, mit welchem Verkehrsmittel sie genutzt wird.

Für Bewegung auf einer asphaltierten Anlage gibt es die Pumptrack-Anlage hinter dem Parkplatz P3 des Wellariums, in Richtung der Weinberge. Sie kann von Anfängerinnen und Anfängern ebenso wie von erfahrenen Nutzerinnen und Nutzern genutzt werden; zugelassen sind Skateboards, Mini-Scooter und Inline-Skates. Da sich der Zustand der Anlage ändern kann, prüfen Sie ihn vor der Nutzung.

Urmensch-Museum und Steinheimer Geschichte

Das Urmensch-Museum ist eine Zweigstelle der Staatlichen Museen für Naturkunde Stuttgart und befindet sich seit 1968 im Hans-Trautwein-Haus. Die Ausstellung erstreckt sich über zwei Etagen und 340 Quadratmeter. Sie behandelt den Steinheimer Urmenschen, die lokale Geologie und die Tierwelt der Eiszeit. Für den Rundgang gibt es Audiotouren in ausführlichen und kurzen Fassungen sowie auf Englisch und in einer kindgerechten Version. Da sich die Verfügbarkeit ändern kann, prüfen Sie vor Ihrem Besuch das aktuelle Angebot.

Das Schädelfragment Homo steinheimensis wurde 1933 in Steinheim gefunden. Es wird einer Frau zugeschrieben, die vor etwa 400.000 Jahren im Alter von ungefähr 25 Jahren starb. Die Fundgeschichte und die Ausstellung zur Eiszeit setzen einen anderen Schwerpunkt als die späteren Bau- und Stadtgeschichten des Ortes.

Der historische Stadtrundgang hebt das Rathaus hervor: Sein steinerner Sockel stammt aus dem Jahr 1580, das Fachwerk wurde nach einem Brand 1686 wieder aufgebaut. Der Rundgang beschreibt außerdem eine befestigte Kirche, die von einem ummauerten Friedhof umgeben ist. So lassen sich im Ort Baugeschichte und die deutlich ältere Erd- und Menschheitsgeschichte als unterschiedliche Themen betrachten.

Einordnung im übergeordneten Reiseziel Ludwigsburg

Im übergeordneten Reiseziel Ludwigsburg prägen terrassierte Weinsteillagen entlang von Neckar und Enz die Landschaft des Landkreises. Ein weiterer kultureller Akzent ist das Residenzschloss Ludwigsburg: Es zählt zu den größten im Original erhaltenen barocken Bauwerken Europas.

Weitere Reiseziele entdecken: Gemmrigheim, Hessigheim, Freiberg Am Neckar, Schwieberdingen, Gerlingen, Bietigheim-Bissingen, Großbottwar, Eberdingen

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ludwigsburg.

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