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Berg liegt nahe Ravensburg. Kapellen, Klostergeschichte und ausgewiesene Naturdenkmale eröffnen unterschiedliche Themen für einen Aufenthalt; auch Bergs Ortsgeschichte reicht bis zur ersten schriftlichen Erwähnung zurück. Wenn Sie ein Hotel in Berg suchen, können Sie abwägen, ob Sie vor allem eine kurze Gehoption, religiöse Geschichte oder Naturbezüge in Ihren Aufenthalt aufnehmen möchten.

Eine kurze Runde und Kapellen

Die Kleine Berg-Kuppe-Runde im Berg-Kuppe-Park ist etwa 630 Meter lang und dauert ungefähr zehn Minuten zu Fuß. Damit lässt sie sich als kurzer Spaziergang in einen Tagesplan einordnen. Die Kapelle in Basenberg liegt auf 604 Metern und gilt Wandernden und Radfahrenden als Ort des Gebets und der Pause. In Weiler steht eine weitere Kapelle, die 1664 erbaut wurde. Die beiden Kapellen bieten verschiedene Anknüpfungspunkte: Bei Basenberg sind Höhenlage und Nutzung als Ort des Innehaltens beschrieben, während Weiler mit einem konkreten Baujahr in die Geschichte eingeordnet ist.

Klostergeschichte und religiöse Angebote

Die Benediktinerabtei St. Erentraud in Kellenried wurde 1923/24 errichtet; die Bauarbeiten begannen 1923, und 1924 zogen die Nonnen ein. Besucher können an Gottesdiensten teilnehmen. Außerdem bietet die Abtei Besinnungstage und spirituelle Kurse an. Im Klosterladen in Kellenried gibt es selbst gefertigte Krippenfiguren, Kerzen, Bücher und weitere Geschenkartikel. So gehören neben der Baugeschichte auch konkrete religiöse Angebote und der Klosterladen zu den Themen rund um Kellenried.

Naturdenkmale und historische Spuren

Die Gemeinde Berg weist acht Naturdenkmale aus. Zum Schlosspark Benzenhofen gehören 25 Linden, zwei Eichen, zwei Fichten und eine Lärche. In Dickenwald umfassen die Sehenswürdigkeiten einen bronzezeitlichen Grabhügel und ein Sühnekreuz. Auch Baugeschichte lässt sich an einzelnen Spuren ablesen: Die Kasernen-Ziegelei lieferte etwa 3,6 Millionen Ziegel für den Bau der Basilika in Weingarten. Im Chor der Pfarrkirche von Berg wurde das gotische Netzgewölbe vollendet. Ein Netzgewölbe ist eine Gewölbeform mit netzartig angeordneten Rippen. Gemeinsam mit Bergs erster schriftlicher Erwähnung ergänzt dieses Baudetail die Ortsgeschichte um einen konkreten architektonischen Bezug.

Ravensburg als eigener regionaler Bezugspunkt

Ravensburg bietet einen eigenen Kultur- und Aktivitätskontext. Das Museum Humpis-Quartier wurde im Juli 2009 eröffnet. Seine Dauerausstellung erstreckt sich über fünf Gebäude eines spätmittelalterlichen Wohnquartiers; das Museum bietet regelmäßige öffentliche und individuell buchbare Führungen für Schulklassen, Kinder und Erwachsene an. Das Kunstmuseum Ravensburg wurde 2013 eröffnet und ist das weltweit erste zertifizierte Museum in Passivhaus-Bauweise. Die beiden Museen setzen unterschiedliche Schwerpunkte: hier ein spätmittelalterliches Wohnquartier, dort ein Kunstmuseum mit einer besonderen Bauweise.

Für Radfahrende ist Ravensburg ein Ausgangspunkt für Touren durch Oberschwaben und in Richtung Bodensee. Das Naturschutzgebiet Schmalegger Tobel liegt in der Ravensburger Ortschaft Schmalegg, etwa acht Kilometer vom Ravensburger Zentrum entfernt, und bietet mehrere Wandertouren. Der Rundwanderweg Tannsberg lässt sich als kleine oder große Runde begehen. Innerhalb Ravensburgs und in der umliegenden Region gibt es im bodo-Verkehrsverbund Bus- und Bahnverbindungen; für konkrete Fahrtage lohnt sich ein Blick in den Fahrplan.

Weitere Reiseziele entdecken: Altshausen, Wilhelmsdorf, Schlier, Vogt, Isny Im Allgäu, Wolpertswende, Fronreute, Aulendorf

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ravensburg.

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