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Walldorf verbindet Wasserangebote mit Natur- und Ortsgeschichte. Im AQWA stehen ein 50-Meter-Olympiabecken und ein Naturbadesee für unterschiedliche Aktivitäten; im Astorhaus führt ein Museum durch die lokale Geschichte. Dazu kommen der Tierpark, Bewegungsangebote und das geschützte Hochholz. So können Sie Ihren Aufenthalt nach dem Schwerpunkt ausrichten, der Sie besonders interessiert.

Wasser, Bewegung und Tierpark

Das AQWA Walldorf hat ein 50-Meter-Olympiabecken und einen Naturbadesee, der zum Schwimmen, Tauchen und Paddeln genutzt wird. Ein Kleinkindbereich mit Piratendorf ergänzt das Angebot. Das Spektrum reicht damit vom Schwimmen im Becken bis zu verschiedenen Aktivitäten am Naturbadesee. Auch Minigolf ist möglich: Die Anlage kann genutzt werden, ohne AQWA-Gast zu sein.

Weitere Bewegungsangebote setzen andere Schwerpunkte. Der neugestaltete Skaterpark, eröffnet im Oktober 2022, eignet sich für Inline-Skates, Scooter und BMX-Räder. Die Kartbahn in Walldorf hat eine 730 Meter lange Strecke, die für Anfänger und fortgeschrittene Fahrer geeignet ist. Im Tierpark Walldorf ist der Eintritt frei; der gesamte Park und das Restaurant sind barrierefrei zugänglich.

Naturraum Hochholz

Das Hochholz steht seit dem 26. November 2003 unter Landschaftsschutz. Sein Waldsee mit Schilfröhricht, Ufervegetation und Sandbänken erhöht die Vielfalt der Lebensräume und unterstützt zugleich die lokale Erholung. Das Gebiet verbindet so einen geschützten Landschaftsraum mit einer Bedeutung für die Naherholung.

Auch der Schutz einer einzelnen bedrohten Art spielt in Walldorf eine Rolle: Im Süden der Stadt gibt es Maßnahmen zum Schutz der Haubenlerche. Zusammen mit dem Landschaftsschutzgebiet ergibt sich ein Naturthema, das sowohl die Vielfalt am Waldsee als auch den gezielten Schutz dieser Vogelart umfasst.

Ortsgeschichte und Astorhaus

Walldorf wurde am 20. Oktober 770 erstmals urkundlich erwähnt. In der Schenkungsurkunde des Klosters Lorsch erscheint der Name Waltdorf. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde der Ort 1689 vollständig zerstört; ab 1716 wurde Walldorf wiederbesiedelt. Diese Daten geben einen zeitlichen Rahmen für eine Ortsgeschichte, die von der frühen Erwähnung bis zu einem grundlegenden Einschnitt reicht.

Das Astorhaus beherbergt seit 1970 Walldorfs lokalhistorisches Museum. Die Ausstellungsfläche umfasst 400 Quadratmeter und erstreckt sich über drei Stockwerke. Zu den Themen gehören das Landleben und verschiedene Handwerksberufe; außerdem finden dort Sonderausstellungen, Vorträge und Veranstaltungen des Heimatvereins statt. Wer sich für Geschichte interessiert, findet hier unterschiedliche Zugänge zu Alltag und Arbeit in früheren Zeiten.

Im Stadtzentrum verteilen sich zwanzig Stolpersteine auf sechs Standorte. Einen weiteren Blick auf Walldorfs Vergangenheit eröffnet der agrarische Handel des 19. Jahrhunderts: Er war mit Waldprodukten, Tabak, Hopfen und Spargel verbunden, die auch zum lokalen Wohlstand beitrugen. Museum, Stolpersteine und Wirtschaftsgeschichte setzen damit jeweils eigene Akzente innerhalb der Ortsgeschichte.

Anreise und regionaler Rahmen

Walldorf liegt im südlichen Teil des Rhein-Neckar-Kreises in Baden-Württemberg und in der Metropolregion Rhein-Neckar zwischen Heidelberg und Mannheim. Über die A5 und A6 ist der Ort an den Straßenverkehr angebunden; der Bahnanschluss führt über den ICE-Bahnhof Wiesloch-Walldorf.

Über Walldorf hinaus ist der weitere Regionalraum mit Wanderungen im Odenwald, Radtouren entlang des Neckars und Wassersport am Ketscher Altrhein verbunden. Auch kulinarische Themen reichen über den Ort hinaus: Im weiteren Raum gelten Saumagen und Pfälzer Wein als regionale Spezialitäten. Walldorfs eigene Schwerpunkte liegen dagegen in den Einrichtungen, Naturflächen und historischen Bezügen der Stadt.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rhein-Neckar-Kreis.

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