Zum Inhalt

Renquishausen ist ein Ziel für Reisende, die bei einem Aufenthalt gern kulturelle und ortsgeschichtliche Themen entdecken. Im Mittelpunkt stehen die Pfarrkirche St. Stephanus mit ihrer Innenraumgestaltung und der Erntedanktradition sowie der Naturlehrpfad, der an die frühere Wassersituation des Ortes erinnert. Diese Motive geben Ihrer Ortswahl einen konkreten Rahmen; der Landkreis Tuttlingen eröffnet einen eigenen, größeren regionalen Blick.

Pfarrkirche St. Stephanus und Erntedank

Das heutige schlichte Erscheinungsbild des Innenraums der Pfarrkirche St. Stephanus geht auf die Renovierung und Neugestaltung im Jahr 1992 zurück. Die Deckengemälde stammen von Pater Tutilo aus dem Kloster Beuron. So treffen in der Kirche eine klar benannte Gestaltungsgeschichte und eine konkrete Zuschreibung der Deckenmalerei zusammen.

Im Oktober wird die Kirche mit einem Erntedankteppich und einem thematisch gestalteten Erntealtar geschmückt; viele Menschen kommen, um den Teppich anzusehen. Im Jahr 2024 war er der mittelalterlichen Universalgelehrten Hildegard von Bingen gewidmet. Der Teppich und die übrige Dekoration an Altar und Kirchenwänden wurden 2024 in monatelanger Arbeit aus Ähren, Früchten und Blüten gefertigt. Die Oktobertradition und die konkrete Gestaltung von 2024 geben dem Kirchenmotiv unterschiedliche zeitliche Ebenen.

Ortsgeschichte am Naturlehrpfad

Der Naturlehrpfad Renquishausen macht auf die einst prekäre Wassersituation des Ortes aufmerksam. Damit ergänzt die Ortsgeschichte die Kirchenmotive um ein anderes Thema: die frühere Wasserversorgung. Wer Renquishausen nach seinen kulturellen und geschichtlichen Schwerpunkten auswählt, findet hier sowohl kirchliche Gestaltung als auch einen Hinweis auf ein früheres Versorgungsproblem.

Landkreis Tuttlingen: Landschaft und Kultur

Der Landkreis Tuttlingen umfasst 734,4 Quadratkilometer und reicht von den südwestlichen Ausläufern der Schwäbischen Alb über Teile der Baar bis zum Tal der Jungen Donau. Im nördlichen Teil des Landkreises Tuttlingen liegen Wacholderheiden und die Region der „10-Tausender“ mit zehn Bergen über 1.000 Meter Höhe. Im Donautal des Landkreises Tuttlingen erheben sich weiße Kalkfelsen; auch das Donaudurchbruchstal und der Vulkankrater Höwenegg zählen zu den landschaftlichen Höhepunkten des Landkreises. Die Landschaft des Landkreises Tuttlingen bietet damit unterschiedliche Themen: Höhenzüge, Wacholderheiden, Kalkfelsen und vulkanische Geologie.

Ein kulturelles Ziel im Landkreis Tuttlingen ist das Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck. Das Freilichtmuseum zeigt 25 historische Gebäude, die an ihren ursprünglichen Standorten abgebaut, nach Neuhausen ob Eck versetzt und in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt wurden. Die Donauversickerung im Landkreis Tuttlingen zwischen Immendingen, Möhringen, Tuttlingen und Fridingen zeigt sich wechselhaft: Die Donau kann täglich viel Wasser führen, an verschiedenen Stellen vollständig trocken liegen oder nur wenig Wasser führen.

Im Landkreis Tuttlingen finden Wander- und Kletterinteressierte weitere regionale Orientierungspunkte. Im Landkreis Tuttlingen verläuft der Premiumwanderweg „Donauversinkung“ der DonauWellen zwischen Tuttlingen-Möhringen und Immendingen; prüfen Sie die Wegbedingungen vor der Tour. Am Rabenfels im Bäratal im Landkreis Tuttlingen sind die Kletterbereiche zwischen den Routen „Mister Wendl“ und „Gebrüderweg“ vom 1. August bis zum 31. Dezember freigegeben. Informieren Sie sich vor dem Klettern über die aktuellen Regelungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Rietheim-Weilheim, Trossingen, Geisingen, Fridingen An Der Donau, Gunningen, Wehingen, Schura, Irndorf

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tuttlingen.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.