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Vom Bürgelrain reicht der Blick über Dogern und die Hochrheinlandschaft; die Anhöhe ist auch unter dem Namen „Kreuzberg“ bekannt. St. Clemens ergänzt den Landschaftsbezug um eine genau datierte Kirchengeschichte und eine vielteilige Bildausstattung. Zusammen mit Kirchweih, Radweg und kleineren Wander- und Spazierwegen ergeben sich verschiedene Zugänge zu Dogern.

Anreise und Orientierung

Der Bahnhof Dogern liegt an der Hochrheinbahn zwischen Singen und Basel. Für eine Bahnanreise ist das ein konkreter Anhaltspunkt; prüfen Sie die Verbindung und den Fahrplan für Ihren Reisetag. Bei der weiteren Planung können Sie anschließend entscheiden, ob Aussicht, Ortsgeschichte oder Bewegung den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden soll.

Bürgelrain und Wege am Hochrhein

Der Bürgelrain ist Dogerns Hausberg. Das Kreuz auf der Anhöhe erklärt den Namen „Kreuzberg“; von dort bietet sich ein weiter Blick über Dogern und die Hochrheinlandschaft. Damit stehen Aussicht und ein klar benannter Ort im Mittelpunkt, wenn Sie Dogern von seiner landschaftlichen Seite kennenlernen möchten.

Der Bürgelrain ist auch über das Liederbachtal erreichbar. Nach dem Abstieg führt der Trottenweg nördlich der Bahnlinie zurück nach Dogern. Für die Orientierung können Sie den Zugang über das Tal und den beschriebenen Rückweg als unterschiedliche Abschnitte einplanen. Prüfen Sie vor einer Tour die Wegbedingungen vor Ort.

Radfahren, Wandern und Spazierengehen

Ein 800 Meter langer Radwegabschnitt zwischen Dogern und dem Industriegebiet Dogern-Schnöt wurde im Dezember 2023 fertiggestellt. In Dogern verlängert er den bestehenden Radwegabschnitt zwischen Hauenstein und dem Waldshuter Zoll. So lässt sich das Teilstück mit seinen konkreten Endpunkten in die örtliche Radwegverbindung einordnen.

Für Wander- und Spaziergänge gibt es viele kleinere Wege rund um Dogern, im angrenzenden Südschwarzwald und in der benachbarten Schweiz. Die Optionen unterscheiden sich damit im räumlichen Zuschnitt: Beim Radweg ist ein 800 Meter langer Abschnitt benannt, während die Wege zu Fuß mehrere Landschaftsräume umfassen. Prüfen Sie bei der konkreten Wahl die Bedingungen des jeweiligen Weges.

St. Clemens und seine Bildausstattung

Die Pfarrkirche St. Clemens in Dogern wurde am 19. Juli 1775 vom Konstanzer Weihbischof Baron von Hornstein konsekriert. Deckengemälde zeigen die Märtyrer des heiligen Clemens und des heiligen Sebastian; an der Decke des Altarraums ist Jesus mit den Emmausjüngern dargestellt. Weitere Gemälde von Gotthard Hilzinger befinden sich am Hochaltar und an den beiden Seitenaltären. Die Bildthemen und ihre Verteilung auf verschiedene Bereiche geben neben dem Weihejahr einen weiteren Ansatzpunkt, um sich mit der Kirche zu beschäftigen.

Kirchweih und historische Kontakte

In Dogern wird das Kirchweihfest immer an einem Sonntag um den 19. Juli gefeiert. Wenn Sie Ihre Reise daran ausrichten möchten, prüfen Sie das konkrete Festdatum vorab. Für die zeitliche Einordnung sind zwei Angaben zu unterscheiden: St. Clemens wurde am 19. Juli 1775 konsekriert; das wiederkehrende Fest wird an einem Sonntag um den 19. Juli gefeiert. Die eine Angabe bezeichnet das historische Weiheereignis, die andere den Termin der lokalen Feier.

Auch die Städtepartnerschaft zwischen Dogern und Le Grand-Lemps hat einen konkreten historischen Hintergrund. Zu den frühen Initiativen, die den Grundstein dafür legten, gehörten unter anderem das Erlernen der Sprachen, private Kontakte und Radtouren von Dogern nach Le Grand-Lemps. Damit ergänzt die Partnerschaft die Kirchen- und Festgeschichte um die Beziehungen zwischen den beiden Orten.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Waldshut.

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