Altenschwand verbindet frühe Siedlungsgeschichte mit Wanderzielen in der Umgebung. Im Ort steht die Kapelle St. Antonius von Padua; auf dem Totenbühl liegt die Marienkapelle, ein Wanderziel. Die beiden Seiten des Aufenthalts lassen sich gut unterscheiden: Ortsgeschichte in Altenschwand und Wege in der umliegenden Landschaft.
Ortsgeschichte in Altenschwand und Glashütten
Altenschwand entstand als Streusiedlung und wurde um 1300 erstmals urkundlich erwähnt. Die Kapelle St. Antonius von Padua stammt aus dem Jahr 1895. Damit stehen die frühe Siedlungsgeschichte und ein konkretes historisches Bauwerk für unterschiedliche Zeitabschnitte des Ortes.
Auch Glashütten hat eine eigene frühe Geschichte. Der Ort wurde 1257 erstmals urkundlich erwähnt und war damals ein kleines Glasbläserdorf; heute zählt er zu den ältesten Glasmachersiedlungen des Schwarzwaldes. Für das Jahr 1301 ist dort außerdem ein Hof der Deutschordenskommende Beuggen verzeichnet: Die Kommende hatte damals einen Hof in Glashütten. Die Zeitmarken geben eine knappe Orientierung: 1257 gehört zur Geschichte Glashüttens, um 1300 zur ersten urkundlichen Erwähnung Altenschwands und 1301 zum Hof in Glashütten.
Wandern rund um Altenschwand
Die Marienkapelle auf dem Totenbühl befindet sich in der Umgebung von Altenschwand und ist ein Wanderziel. Vom südwestlich gelegenen Waldrand reicht der Blick über Altenschwand und Rickenbach bis zur Schweiz. Bei entsprechender Wetterlage kommt das Alpenpanorama der Schweizer Alpen hinzu. Auf der Wanderung zum Totenbühl führt der Weg zum Abhau auf 935 Metern Höhe.
Ein weiterer Weg ist der Winterwanderweg Strick–Naturfreundehaus–Abhau–Altenschwand. Er führt vom Wanderparkplatz Strick über das Naturfreundehaus und Abhau nach Altenschwand. So sind Startpunkt, Zwischenstationen und Ziel benannt. Da die Route als Winterwanderweg eingeordnet ist und die passende Vorbereitung je nach Saison variieren kann, lohnt es sich, vor der Tour die Wegbeschaffenheit zu prüfen.
Rickenbach als übergeordnetes Reiseziel
Zum übergeordneten Reiseziel Rickenbach gehören weitere Wanderoptionen. Der zertifizierte Premiumwanderweg Hotzenpfad ist durchgehend separat beschildert. Außerdem bietet Rickenbach ein gut ausgebautes und markiertes Wegenetz mit Wandermöglichkeiten durch Täler, Höhen, Flüsse, Wälder und Wiesen. Eine konkrete Tour ist die 9,41 Kilometer lange Rundwanderung von Rickenbach zum Totenbühl. Die Angaben setzen unterschiedliche Orientierungspunkte: eine eigenständige Beschilderung beim Hotzenpfad, ein allgemeines Wegenetz und eine fest angegebene Länge für die Rundwanderung.
Auch Natur und Kultur bieten im übergeordneten Rickenbach eigene Themen. Der Solfelsen ist seit 1950 ein registriertes Naturdenkmal. Der 5,40 Meter hohe und etwa 230 Tonnen schwere Stein ist kein eiszeitlicher Findling, sondern entstand durch lang anhaltende Verwitterung. In der katholischen Pfarrkirche St. Gordian und Epimach befinden sich einzigartige Glasfenster und ein modernes Chorbild des Glaskünstlers Emil Wachter. Am Wasserfall Strahlbrusch bietet ein mit einem Geländer gesicherter Felsvorsprung Sicht auf die schroffen Klippen, über die der Seelbach ins Murgtal hinabstürzt.
Bei der Suche nach einer Ferienwohnung können Sie zuerst den gewünschten Schwerpunkt festlegen: Altenschwands Ortsgeschichte und Wanderziele in der Umgebung oder weitere Wander- und Kulturthemen des übergeordneten Reiseziels Rickenbach. So richtet sich die Wahl nach Ihren Interessen, ohne einen festen Ausflugsplan vorauszusetzen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rickenbach.