In Biesenthal können Sie einen Aufenthalt zwischen Naturwegen, dem Wukensee und historischer Architektur gestalten. Für Ihre Planung sind zwei Rundwege besonders klar zu unterscheiden: die Runde um den Wukensee und die längere Wanderung durch das Biesenthaler Becken. Dazu kommen eine Bahnverbindung zwischen Berlin und Stralsund sowie ein Abschnitt des Radwegs Berlin–Usedom, der in Biesenthal endet.
Rundwege durch das Biesenthaler Becken und am Wukensee
Die Rundwanderung durch das Biesenthaler Becken ist etwa 12 Kilometer lang. Sie beginnt und endet in Biesenthal am Heideberg. Unterwegs führt sie durch Mischwälder mit stattlichen Buchen und an den von Erlenbrüchen gesäumten Ufern des Hellsees entlang. Der Natura Trail Biesenthaler Becken führt durch das Natura-2000-Gebiet Biesenthaler Becken. So stehen für die Ausflugsplanung sowohl eine konkrete längere Rundwanderung als auch ein Naturpfad mit Bezug zum Schutzgebiet zur Auswahl.
Am Wukensee können Sie den See auf einem 2,5 Kilometer langen Weg zu Fuß umrunden. Im Vergleich zur etwa 12 Kilometer langen Runde durch das Biesenthaler Becken ist diese Strecke deutlich kürzer; beide führen jedoch als Rundweg wieder zum Ausgangspunkt zurück. Wer den Aufenthalt am Wasser mit dem Strandbad verbinden möchte, findet dort eine Steganlage mit Wasserrutsche und Sprungturm. Wenn diese Anlagen für Ihre Planung wichtig sind, prüfen Sie vorab die aktuellen Besuchsinformationen des Strandbads.
Kirchen, Friedhof und Aussichtsturm
Die evangelische Kirche in Biesenthal wurde von 1763 bis 1767 wiederaufgebaut; dabei entstand ein schlichter spätbarocker Neubau. Für ihre frühere Gestalt wird vermutlich eine dreischiffige Feldsteinkirche aus der Mitte des 13. Jahrhunderts angenommen. Die katholische St.-Marien-Kirche, die evangelische Stadtkirche und der jüdische Friedhof stehen gemeinsam für die historische religiöse Vielfalt und Toleranz der Stadt. Der jüdische Friedhof stammt aus der Mitte des 17. Jahrhunderts.
Eine weitere Station der Ortsgeschichte ist der Kaiser-Friedrich-Turm auf dem alten Askanier-Schlossberg in Biesenthal. Er verfügt über eine Aussichtsplattform. Zusammen mit den beiden Kirchen und dem Friedhof eröffnet der Turm einen anderen Blick auf den Ort: Hier geht es nicht um eine weitere Wanderstrecke, sondern um historische Bauwerke und einen markanten Standort innerhalb Biesenthals.
Anreise und Radweg
Biesenthal ist an die Bahnverbindung zwischen Berlin und Stralsund angebunden, die von der Deutschen Bahn beziehungsweise der ODEG bedient wird. Für Ihre konkrete An- und Rückfahrt lohnt sich ein Blick in den aktuellen Fahrplan. Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann Biesenthal auch im Zusammenhang mit dem Radweg Berlin–Usedom einordnen: Dessen erste Etappe führt über 41 Kilometer vom Berliner Zentrum nach Biesenthal.
Barnim als übergeordnetes Reiseziel
Im übergeordneten Reiseziel Barnim kommen weitere, eigenständige Kultur- und Landschaftsthemen hinzu. Das Kloster Chorin ist ein Schlüsselwerk der norddeutschen Backsteingotik; das Schiffshebewerk Niederfinow ist das älteste noch arbeitende Schiffshebewerk Deutschlands. Der Finowkanal ist Deutschlands älteste noch schiffbare künstliche Wasserstraße. Auf dem Werbellinsee werden Seerundfahrten angeboten, während auf dem Finowkanal Kanutouren möglich sind. Diese unterschiedlichen Themen – Klosterarchitektur, historische Technik und Wasseraktivitäten – ergänzen den Blick auf Barnim, ohne mit den Wegen und Sehenswürdigkeiten in Biesenthal gleichzusetzen zu sein.
Auch für Rad- und Wanderplanungen bietet Barnim eigene Maßstäbe: Das Radwanderwegenetz im Landkreis hat eine Gesamtlänge von 610 Kilometern. Der Rundwanderweg „Rund um die Schorfheide“ ist 143 Kilometer lang und führt durch den Naturpark Barnim. Der Geopark Eiszeitland am Oderrand erstreckt sich im Nordosten Brandenburgs über die Landkreise Uckermark und Barnim. Diese regionalen Angaben helfen, Biesenthal als konkretes Ortsziel von den weiter gefassten Themen des Barnim zu unterscheiden.
Weitere Reiseziele entdecken: Althüttendorf, Eberswalde, Hohenfinow, Ahrensfelde, Schorfheide, Niederfinow, Friedrichswalde, Oderberg.
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