In Hohenbrück können Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts auf Wasser, Bewegung oder Baugeschichte legen. Am Neuendorfer See gibt es eine Badestelle; in Hohenbrück-Neu Schadow eröffnen sich Möglichkeiten zum Wandern und Spazieren. Eine Kanutour bietet eine konkrete Strecke, während die Bockwindmühle in Hohenbrück und die Dorfkirche Neu Schadow für Baugeschichte stehen.
Am Wasser: Badestelle, Strand und Wassersport
An der Badestelle Neuendorfer See in Hohenbrück gibt es Sand- und Wiesenflächen am Ufer, Camping, gastronomische Einrichtungen und eine Liegewiese. Toiletten und Rettungsschwimmer sind dort nicht vorhanden. Wenn Ihnen diese Einrichtungen für Ihren Badetag wichtig sind, beziehen Sie das in Ihre Planung ein.
Die flachen Ufer des Hohenbrücker Strands machen auch Kindern Mut. In Hohenbrück-Neu Schadow gibt es außerdem Erlebnis-Seen für kleine und große Wassersportler. So reichen die beschriebenen Wasser-Themen von Uferflächen und Liegewiese bis zu Wassersportmöglichkeiten.
Zu Fuß oder mit dem Kanu
Hohenbrück-Neu Schadow bietet Möglichkeiten zum Wandern und Spazieren. Eine konkrete Wasserstrecke ist die 24 Kilometer lange Kanutour vom Neuendorfer See nach Trebatsch. Sie beginnt an der Adresse Am See 2 a, 15913 Märkische Heide OT Hohenbrück. Die Tourenbeschreibung wurde zuletzt am 29. November 2023 geändert; prüfen Sie die Tourenangaben vor dem Aufbruch.
Der Ortsteil Hohenbrück-Neu Schadow liegt im Biosphärenreservat Spreewald. Zusammen mit den Möglichkeiten zum Wandern und Spazieren ist das ein eigener Schwerpunkt für die Planung: Sie können Ihren Aufenthalt auf Wege und Landschaft ausrichten oder eine konkrete Kanustrecke in den Blick nehmen.
Baudenkmale in Hohenbrück und Neu Schadow
Die Bockwindmühle in der Straße Zur Mühle 11 in Hohenbrück ist im Denkmalverzeichnis mit Stand 1. Januar 2025 als Baudenkmal mit der Nummer 09140123 geführt. Die Dorfkirche Neu Schadow ist mit Stand 1. Januar 2026 als Baudenkmal mit der Nummer 09140247 verzeichnet. Damit stehen zwei benannte Bauwerke in Hohenbrück und Neu Schadow neben den Wasser- und Wegthemen des Aufenthalts.
Märkische Heide: Landschaft und Baugeschichte
Im übergeordneten Reiseziel Märkische Heide kommen weitere Landschafts- und Kulturthemen hinzu. Die Gemeinde Märkische Heide liegt östlich des Unterspreewalds am Rand des UNESCO-Biosphärenreservats Spreewald und erstreckt sich über mehrere Landschaftsschutzgebiete.
Die Landgrabenniederung Dürrenhofe ist eine etwa 420 Hektar große Wiesenlandschaft mit zahlreichen schmalen Gräben und Stichgräben. Mittig verläuft der Landgraben als wichtigste wasserführende Ader. Die erhaltenen Feuchtwiesen dienen Wasservögeln als Rast- und Ruheplatz. Am Kirchsteig in Dürrenhofe befindet sich ein Informationspunkt zur gesamten Landgrabenniederung.
Auch die Kirchen in Groß Leuthen und Kuschkow zeigen unterschiedliche Details der regionalen Baugeschichte. Die Kirche in Groß Leuthen wurde 1857 anstelle eines Vorgängerbaus aus dem 16. Jahrhundert eingeweiht und im Rundbogenstil aus Raseneisenstein errichtet. In der Kirche befinden sich Grabsteine der Familie Schenk von Landsberg, die den Renaissance-Vorgängerbau der heutigen Kirche errichtete. Die Dorfkirche in Kuschkow entstand etwa zwischen 1830 und 1840 als rechteckiger Putzbau im Rundbogenstil.
In Pretschen bildet die Einheit aus Herrenhaus, Park und Wirtschaftshof ein anschauliches Beispiel für die landwirtschaftliche Geschichte der Niederlausitz. Für Bewegung gibt es in der Märkischen Heide außerdem eine Strecke vom Dorfstrand in Groß Leuthen bis nach Bückchen, die sich für Fahrradtouren im Spreewald und entspannte Spaziergänge eignet.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Märkische Heide.