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Bad Liebenwerda vereint Themen, die Sie bei der Planung eines Aufenthalts unterschiedlich gewichten können: Kurpark und Konzerttradition, Stadtgeschichte, Museen und Naturwissen. Bei der Wahl eines Hotels in Bad Liebenwerda hilft Ihnen die Frage, ob Sie vor allem Kultur und Ortsgeschichte entdecken oder Zeit für eine Wanderung einplanen möchten.

Kurpark und Stadtgeschichte

Der Kurpark erstreckt sich zwischen der Innenstadt von Bad Liebenwerda und dem Stadtteil Weinberge, entlang der Schwarzen Elster und der Dresdener Straße. In seiner Konzertmuschel finden die Kurkonzerte statt. Sie gelten seit 187 Jahren als Tradition und sind fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders der Stadt; die Angabe beschreibt eine relative Dauer, keinen bestimmten Gründungsjahrgang.

Ein Stadtrundgang führt vom Marktplatz mit dem Rathaus am Lubwartturm vorbei bis zum Kurpark und durch die restaurierte Innenstadt. Deren Geschichte reicht mehr als 800 Jahre zurück. Der Lubwartturm wurde nach seiner Sanierung 2011 wieder für Einwohner und Gäste zur Nutzung freigegeben. Wenn Sie einen Besuch des Turms planen, prüfen Sie vorab die aktuellen Zugangsinformationen.

Auch Museen und Baugeschichte setzen eigene Akzente. Das Mitteldeutsche Marionettentheatermuseum präsentiert in der Ausstellung „Kaspers Welten“ die Geschichte der Kasperfigur im Puppenspiel. Das vollständig umgestaltete Museum macht diese Figur zum roten Faden für den Blick auf das Puppenspiel. Die katholische Herz-Jesu-Kirche wurde 1883 erbaut; ihre Anschrift lautet Südring 2.

Natur und Wege planen

Im Naturparkhaus Bad Liebenwerda lernen Besucher die Landschaft, Pflanzenwelt und Tierwelt des Naturparks kennen, darunter das vom Aussterben bedrohte Auerhuhn. Das Thema Natur lässt sich so auch aus einer Perspektive der Arten und Lebensräume betrachten, nicht nur unterwegs auf einer Strecke.

Für eine Wanderung durch die Kurstadt bietet sich die 3 Flüsse Tour an: Sie ist 8 km lang, und drei Flüsse säumen ihre Strecke. Die angegebene Dauer beträgt 120 Minuten. Damit unterscheidet sie sich in der Planung vom Stadtrundgang, dessen Beschreibung Sehenswürdigkeiten und Verlauf, aber keine Dauer nennt. Route und Zeitangabe können sich ändern; prüfen Sie die aktuellen Details, wenn Sie Ihren Tag danach ausrichten.

Wer lieber mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann sich bei der Tourist Information Bad Liebenwerda Fahrräder mit 26- und 28-Zoll-Rädern sowie E-Bikes ausleihen und Tourenvorschläge erhalten. Klären Sie die aktuelle Verfügbarkeit vor Reiseantritt. Ob Stadtgeschichte, Parkkultur oder Naturthemen den Schwerpunkt bilden: Die unterschiedlichen Angebote geben Ihnen eine konkrete Grundlage, um den eigenen Aufenthalt zu planen.

Elbe-Elster: regionale Themen

Das übergeordnete Reiseziel Elbe-Elster bietet eine eigene regionale Perspektive auf Industriekultur, Museen und Landschaft. Das Besucherbergwerk F60 liegt im Landkreis Elbe-Elster südlich von Lichterfeld. Bei der Brikettfabrik Louise in Domsdorf können Besucher funktionierende historische Technik und Dampfmaschinen erleben; sie ist die älteste erhaltene Brikettfabrik Europas. Das Kraftwerk Plessa zählt zu den ältesten Braunkohlekraftwerken Europas und ist in seiner ursprünglichen Bausubstanz erhalten. Dort können Besucher authentische Kraftwerkstechnik aus den 1920er-Jahren besichtigen.

Vier bedeutende Museen im Landkreis Elbe-Elster bilden seit Januar 2015 einen gemeinsamen Museumsverbund. Das Museum Mühlberg 1547 widmet sich dem Treffen der Heere im Jahr 1547, das den Verlauf der Reformation prägte, und trägt das Europäische Kulturerbe-Siegel. Auch Naturerlebnisse gehören zu den regionalen Themen: Bei Ranger-Ausflügen der Naturwacht können Besucher Vogelstimmen erkennen, seltene Pflanzen finden und Tiere beobachten; die Termine können variieren.

Für einen Blick auf Gartenbau und Weinbau stehen weitere regionale Angebote. Die 65 Kilometer lange Apfelroute umfasst eine Führung im Pomologischen Garten von Döllingen; die aktuellen Termine sollten Sie vorab prüfen. In Schlieben wird am Südhang des Langen Berges seit 1992 wieder Wein angebaut. Dort wachsen inzwischen mehr als 2.000 Rebstöcke der Sorten „Müller-Thurgau“ und „Bacchus“. Bei einer Führung können Besucher den Schliebener Wein kennenlernen und verkosten.

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