Die Komturei Lietzen prägt den historischen Schwerpunkt des Ortes: Sie wurde 1232 erstmals urkundlich erwähnt, und ihre Schutzmauern sind bis heute erhalten. Zur Wanderung gehört außerdem eine kurze Runde durch die Komturei, bevor sich der Blick auf die Landschaft im weiteren regionalen Umfeld richtet. So können Sie Kulturgeschichte und Natur als unterschiedliche Themen Ihrer Reise betrachten.
Komturei und Kirche: Geschichte am Ort
Die mittelalterliche Ordensanlage der Komturei Lietzen wurde Mitte des 13. Jahrhunderts von Angehörigen des Templerordens errichtet. 1318 gingen die Anlage und die romanische Kirche in den Besitz der Johanniter über. Kirche Lietzen Nord ist romanisch und Teil der Komturei. Die erhaltenen Mauern ergänzen die frühe urkundliche Erwähnung um eine bauliche Spur; der Besitzwechsel wiederum macht die wechselnden Träger der Anlage sichtbar. Für den Kulturteil Ihrer Reise ergibt sich so ein zusammenhängender Schwerpunkt: Kirche und Komturei gehören in dieselbe historische Betrachtung, nicht in zwei voneinander unabhängige Stationen.
Wandern zwischen Lietzen und dem weiteren Umfeld
Eine kurze Runde durch die Komturei Lietzen ist der Wanderung vorangestellt. Im weiteren regionalen Umfeld verläuft die Wanderroute zunächst am Küchensee und anschließend am Großen See entlang durch den Wald. Die Strecke führt zwischen Lietzen Nord und Neuentempel. Damit stehen eine kurze Runde durch die Anlage und ein Wanderabschnitt mit Seen und Wald als unterschiedliche Maßstäbe für Ihre Planung nebeneinander. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Routenbedingungen.
Kultur und Natur in Märkisch-Oderland
Im übergeordneten Reiseziel Märkisch-Oderland eröffnen sich weitere Kulturthemen. Das Brecht-Weigel-Haus in Buckow ist seit 1977 ein Museum. Das Literaturmuseum veranstaltet ganzjährig Lesungen, Konzerte, Gespräche, Diskussionen, Filme, Ausstellungen und Sonderführungen. Die Bandbreite reicht damit von Literaturveranstaltungen bis zu Film und Ausstellungen; welche einzelnen Angebote stattfinden, kann variieren.
Auch für Wanderungen bietet Märkisch-Oderland verschiedene Streckenlängen: Die Märkische Schweiz lässt sich auf dem 17 Kilometer langen Natura Trail oder auf der knapp 21 Kilometer langen zertifizierten Naturparkroute erkunden. Der Natura Trail ist die kürzere der beiden Optionen, die Naturparkroute die längere. Wenn Sie Ihre Auswahl an der Länge ausrichten, ist dieser Unterschied ein konkreter Anhaltspunkt. Prüfen Sie die örtlichen Routenbedingungen, bevor Sie losgehen.
In der Sparkassen Ski Arena in Bad Freienwalde können alle Sprungschanzen im Sommer wie im Winter genutzt werden. Spezielle Matten und witterungsunabhängige Anlaufspuren ermöglichen ganzjähriges Skispringen; der Betriebszugang kann variieren. Prüfen Sie ihn daher vor einem Besuch. Für Radtouren sind in Märkisch-Oderland Wege entlang des Oder-Neiße-Radwegs möglich. Der Oderbruchbahn-Radweg führt durch die Landschaft des Oderbruchs und greift zugleich die Geschichte des Eisenbahnverkehrs zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf. Seine Hauptroute verläuft von Fürstenwalde/Spree oder alternativ von Müncheberg nach Wriezen. Damit können Sie neben Kultur und Wandern auch eine Radroute mit historischer Ausrichtung in Ihre regionale Reiseplanung einbeziehen.
Weitere Reiseziele entdecken: Falkenhagen, Bleyen-Genschmar, Fredersdorf-Vogelsdorf, Märkische Höhe, Reichenberg, Neuenhagen, Bad Freienwalde, Müncheberg
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Märkisch-Oderland.