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Auf der Weltkriegsruine „Alpenhaus“ wächst seit 1945 ein einzigartiger Dachwald; der Baumkronenpfad „Baum & Zeit“ überbrückt die Ruine. Zusammen mit dem Heiz-Kraft-Werk, Wahrzeichen und Herzstück des historischen Ensembles, prägt diese Verbindung aus Natur und Baugeschichte den Charakter von Beelitz Heilstätten.

Waldlandschaft und Baumkronenpfad

Drei Viertel des Altwaldes blieben in der Parklandschaft rund um die Beelitzer Heilstätten erhalten. Das ist vom Dachwald auf dem Alpenhaus zu unterscheiden: Er wächst auf der Ruine, während der Altwaldbestand Teil der umgebenden Parklandschaft ist.

Der Baumkronenpfad ist mehr als 700 Meter lang und verfügt über fünf große Aussichtsplattformen im Turm. Die oberste Plattform ist mit einem Lift erreichbar. Die Gesamthöhe des Pfads bis zur Dachoberkante der Aussichtsplattform beträgt 40,50 Meter; die Geländehöhe liegt bei 67,40 Metern über dem Meeresspiegel.

Technikgeschichte und Besichtigungen

Das Heiz-Kraft-Werk in Beelitz-Heilstätten ist das Wahrzeichen und Herzstück des historischen Ensembles. Sein Wasserturm ist 41 Meter hoch. Zugleich gilt das Werk als ältestes Energiezentrum dieser Art in Deutschland: Es vereint ein Fernheizwerk mit einem Elektrizitätswerk.

Die Höhenangaben von Baumkronenpfad und Wasserturm lassen sich vergleichen, beziehen sich aber auf unterschiedliche Bauwerke und Messpunkte: 40,50 Meter misst die Gesamthöhe des Pfads bis zur Dachoberkante der Aussichtsplattform, 41 Meter die Höhe des Wasserturms. Die nahe beieinanderliegenden Zahlen beschreiben also nicht denselben Höhenwert.

In der Gründungs- und Aufbauphase von 1898 bis 1902 prägte ein führender Architekt die Heilstätten. Besucher können an Führungen durch den Wald-Park und die erhaltenen Gebäude teilnehmen. Der Großteil der Anlagen ist nur im Rahmen von Führungen und/oder Veranstaltungen zugänglich; die Bedingungen variieren je nach Anlage. Beziehen Sie deshalb die jeweilige Führung oder Veranstaltung in die Planung eines Anlagenbesuchs ein.

Mit dem Rad auf der Tour de Beelitz

Die Radtour „Tour de Beelitz“ beginnt und endet am Bahnhof Beelitz-Heilstätten. Sie ist etwa 22 Kilometer lang und verläuft auf flacher Strecke. Als Untergrund wechseln Wald- und Sandwege mit teilweise asphaltierten Abschnitten. Flaches Gelände und unterschiedliche Beläge sind damit zwei getrennte Planungsangaben. Prüfen Sie die Routendetails vor der Fahrt vor Ort.

Stadtgeschichte des übergeordneten Reiseziels Beelitz

Die Stadtpfarrkirche von Beelitz, dem übergeordneten Reiseziel, wurde 1247 erstmals urkundlich erwähnt und war zunächst eine romanische Pfeilerbasilika aus behauenen Findlingen. Zur Überlieferung von Beelitz, dem übergeordneten Reiseziel, gehört auch die Wunderblutlegende: Sie machte Beelitz zum ersten Wallfahrtsort im ostelbischen Gebiet und möglicherweise auch im deutschsprachigen Raum. Um 1340 wurde in Beelitz, dem übergeordneten Reiseziel, eine Kapelle errichtet.

Im übergeordneten Reiseziel Beelitz lädt die rund 800 Jahre alte Beelitzer Altstadt mit historischen Bauwerken zur Erkundung ein. In Beelitz, dem übergeordneten Reiseziel, liegt die Wassermühle Ernst Vogel am Rand der Beelitzer Altstadt in der Mühlenstraße. Auch die Geschichte des Spargelanbaus gehört zum Stadtbild von Beelitz, dem übergeordneten Reiseziel: 1861 baute der Beelitzer Ackerbürger Carl Friedrich Wilhelm Herrmann als Erster Spargel feldmäßig an; nach und nach folgten weitere Beelitzer seinem Beispiel.

Weitere Reiseziele entdecken: Fichtenwalde

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Beelitz.

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