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Warthe verbindet einen möglichen Familientag am Wasser mit Einblicken in Dorf- und Verkehrsgeschichte. Am Großen Warthesee liegt der Badebereich mit unterschiedlichen Anlagen; die Heimatstube und die Radroute „Spur der Steine“ greifen die frühere Bahn auf zwei verschiedene Arten auf. So können Sie die Auswahl danach treffen, ob Baden, lokale Lebenswelt oder eine Radtour mit historischem Bezug den Aufenthalt prägen soll.

Familientag am Großen Warthesee

Im Warther Badebereich am Großen Warthesee gehören eine große Liegewiese, ein Sprungturm, ein Spielplatz, ein Volleyballfeld und ein Fitnesspfad zusammen. Auf der Liegewiese steht das Sonnenbaden im Vordergrund; Sprungturm und Volleyballfeld setzen einen aktiveren Akzent. Spielplatz und Fitnesspfad erweitern die Auswahl um weitere Möglichkeiten für Bewegung und Beschäftigung. Die Anlage eignet sich für einen Familientag am See, bei dem verschiedene Interessen berücksichtigt werden können. Für die Planung ist die Mischung hilfreich: Der Aufenthalt kann sich auf Erholung, Spiel oder Bewegung richten, ohne dass der Badebereich auf eine einzige Beschäftigung zugeschnitten wäre. Wer gemeinsam ans Wasser möchte, erhält damit einen konkreten Schwerpunkt für den Ausflug und kann sich an den vorhandenen Anlagen orientieren.

Dorfleben und Bahn in der Heimatstube

Die Heimatstube Warthe befindet sich in einer ehemaligen Dorfschmiede. Sie zeigt Exponate zum ländlichen Leben und Erinnerungsstücke an die frühere Eisenbahn Templin-Vorstadt–Fürstenwerder, die durch Warthe führte. Damit kommen in einer Sammlung zwei Blickrichtungen zusammen: der Alltag auf dem Land und eine konkrete Bahnverbindung. Die ehemalige Schmiede gibt der Heimatstube einen baulichen Ortsbezug; die Erinnerungsstücke lenken den Blick vom Gebäude auf die frühere Strecke. Die Schmiede ist der frühere Zweck des Gebäudes, nicht das einzige Ausstellungsthema: Die Inhalte reichen vom ländlichen Leben bis zu den Erinnerungsstücken an die Bahn. Wenn Sie neben der ländlichen Lebenswelt auch Verkehrsgeschichte kennenlernen möchten, erhalten Sie hier beide Perspektiven zusammen.

Radfahren mit Bezug zur früheren Bahn

Der frühere Bahnverlauf durch Warthe ist außerdem mit der Radroute „Spur der Steine“ verbunden. Sie nutzt große Teile des alten Bahndamms und gilt als Verbindung zwischen Fürstenwerder und Templin. Da die Route abschnittsweise entwickelt wird, prüfen Sie vor der Fahrt die aktuelle Durchgängigkeit. Die genannte Verbindung zwischen Fürstenwerder und Templin ersetzt dabei nicht die Prüfung der Durchgängigkeit: Für die praktische Planung ist entscheidend, welche Strecke aktuell durchgehend befahrbar ist.

Für die Wahl des Schwerpunkts sind unterschiedliche Fragen hilfreich: Suchen Sie einen Badebereich mit mehreren Anlagen für einen Familientag, oder interessieren Sie sich stärker für lokale Geschichte? Bei der Geschichte können Sie zwischen den Exponaten der Heimatstube und einer Radtour wählen, die den Bahndamm aufgreift; für Letztere gehört die aktuelle Durchgängigkeit zur Planung. Die Angebote unterscheiden sich damit auch in ihrer Form: Zeit am Wasser, eine Sammlung oder eine Fahrt auf dem Rad.

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