Zum Inhalt

Am nördlichen Dorfrand von Gittersdorf überspannt eine Sandsteinbrücke aus dem Jahr 1832 die Geis. Dazu kommt mit dem Stellerskuppenweg eine Rundwanderung, für die Länge, Höhenmeter und ungefähre Dauer benannt sind. Die Dorfgeschichte und das Backhausfest setzen weitere Akzente. So können Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts zwischen historischen Spuren, Wandern und einem Veranstaltungstermin wählen. Für die Tour lohnt sich ein Blick auf die aktuelle Wegführung; beim Fest sollte das Datum für das jeweilige Jahr geprüft werden.

Dorfgeschichte an Namen und Bauwerk

1343 erscheint Gittersdorf im Hersfelder Zinsverzeichnis als Villa Gutwinsdorf; 1456 ist die Namensform Guthernsdorf überliefert. Dazwischen, im Jahr 1391, verkauften die von Milnrode ihre Hälfte des Dorfes an das Stift. Später befand sich das Dorf vollständig im Besitz Hersfelds. Die Jahreszahlen führen von frühen Namensformen über einen Verkauf zur späteren Besitzgeschichte und bieten damit einen knappen zeitlichen Zugang zur Entwicklung des Ortes.

Ein eigenständiges bauliches Detail findet sich am nördlichen Dorfrand: Die Sandsteinbrücke überspannt dort die Geis mit einem einzigen Rundbogen. Baujahr, Material und Bogenform geben dem Bauwerk ein klares Profil und ergänzen die mittelalterlichen Namens- und Besitzangaben um eine spätere Zeitschicht der Ortsgeschichte. Wer sich für historische Bauwerke interessiert, findet in Gittersdorf so sowohl eine geschichtliche Chronologie als auch ein konkret beschriebenes Bauwerk.

Wandern rund um Gittersdorf

Der Stellerskuppenweg ist eine 8,9 Kilometer lange Rundwanderung mit 194 Höhenmetern und einer ungefähren Dauer von 2,5 Stunden. Gittersdorf ist eine der ausgewiesenen Routenstationen. Für die Planung lassen sich so Streckenlänge und Zeitrahmen gemeinsam betrachten; die Höhenmeter ergänzen diese beiden Angaben um ein weiteres Maß für die Tour. Da sich die Route ändern kann, prüfen Sie vor der Wanderung den aktuellen Routenverlauf.

Eine eigene regionale Höhenangabe betrifft die Stellerskuppe: Sie ist 481 Meter hoch und gilt als höchster Berg im Kirchheimer Bergland. Diese Einordnung bezieht sich auf das Kirchheimer Bergland. Sie steht neben den konkreten Streckenangaben zum Stellerskuppenweg und gibt der Wanderregion einen eigenen topografischen Bezugspunkt.

Backhausfest und Brotkuchen

Das Backhausfest in Gittersdorf wird alljährlich im August von der Freiwilligen Feuerwehr Gittersdorf e.V. veranstaltet; die Termine können von Jahr zu Jahr variieren. 2025 fand das Fest am 16. und 17. August in der Kulturscheune Gittersdorf statt. Für eine Reise in einem anderen Jahr sollten Sie deshalb den jeweiligen Veranstaltungstermin prüfen, statt das Datum von 2025 zu übernehmen. Auch ein kulinarisches Detail ist mit dem Fest verbunden: 2012 wurde dort Brotkuchen aus dem Backhaus angeboten.

Eine weitere Rundwanderung im übergeordneten Reiseziel Neuenstein

Im übergeordneten Reiseziel Neuenstein verläuft der Fabelweg „Raboldshäuser Ritterweg“. Die Rundwanderung ist 15,2 Kilometer lang und beginnt am Wanderparkplatz Schloss Neuenstein. Im Vergleich dazu ist der 8,9 Kilometer lange Stellerskuppenweg, der Gittersdorf als eine seiner ausgewiesenen Stationen umfasst, die kürzere Runde. Die unterschiedlichen Streckenlängen bieten einen konkreten Vergleich, wenn Sie Wanderwege nach ihrer Distanz auswählen.

Weitere Reiseziele entdecken: Mühlbach, Raboldshausen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Neuenstein.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.