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Oberursel (Taunus) lässt sich über verschiedene Themen entdecken: Kunst im Stadtraum, Stadtgeschichte, geführte Rundgänge und Einblicke in Landwirtschaft und Natur. Für die Planung lohnt es sich, Interessen und Termine zusammenzudenken. Ein Rundgang durch die Altstadt findet monatlich statt, während die Führung zum Heidetränk-Oppidum auf die Monate April bis Oktober begrenzt ist. Auch für Radler gibt es beschilderte überörtliche Routen.

Kunst und Stadtgeschichte im Stadtraum

Die weithin sichtbare St.-Ursula-Kirche mit ihrem Turm Hohe Wacht ist das Wahrzeichen Oberursels. Im gesamten Innenstadtbereich sind zahlreiche Skulpturen aufgestellt und ausgestellt; aus ihnen ist ein Skulpturenrundweg entstanden. Er führt vom Bahnhof über die Adenauerallee sowie den Rushmoorpark und den Lomonossowpark. Eine andere sichtbare Spur der Stadtgeschichte sind die Brunnen: Die enge Bindung der Oberurseler an ihr Wasser, „der Bach“, zeigt sich heute in zahlreichen neu geschaffenen, restaurierten oder wiederhergestellten Brunnen.

Am Marktplatz befindet sich das Vortaunusmuseum. Es wurde im Sommer 1987 nach umfangreichen Renovierungsarbeiten als modernes Regionalmuseum eröffnet. Zu den behandelten Themen gehören Seifenkisten, Stadtgeschichte, Industriegeschichte und das Mittelalter. Diese Spannweite bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Museumsbesuch; konkrete Ausstellungen können sich ändern.

Führungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Am ersten Samstag jedes Monats findet in der Altstadt ein Rundgang mit Informationen zur Geschichte der Stadt statt. Einen anderen zeitlichen Rahmen hat die Führung durch das Heidetränk-Oppidum: Sie wird am zweiten Samstag der Monate April bis Oktober angeboten und führt zu den Spuren keltischen Lebens. Der Vergleich hilft bei der Terminplanung: Der Altstadtrundgang ist monatlich angesetzt, die Oppidumführung saisonal. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Termine und Arrangements.

Eine weitere Perspektive auf die Stadtgeschichte bietet die zweistündige Führung mit Maren Horn und Angelika Rieber. Sie führt vom Denkmal für den deutsch-französischen Krieg in der Adenauerallee zum Alten Friedhof in Oberursel. Inhaltlich geht es um verschiedene Epochen des parkähnlichen Friedhofs sowie um besondere Grabstätten und deren Geschichte. Für diese Führung sollten Sie aktuelle Termine und Arrangements vorab prüfen.

Landwirtschaft, Landschaft und Radwege

An der U3-Haltestelle Weißkirchen Ost veranschaulicht die Agrar-Kultur-Achse landwirtschaftliche Produktion am Beispiel von Mais. Ein blaues Rohrsystem zeigt Produktion und Anbauprozesse. Ein rotes Rohrsystem stellt spielerisch und unterhaltsam dar, was nach der Ernte geschieht und wie vielfältig die Nutzung und Vermarktung der Produkte ist. Damit eröffnet die Anlage einen anderen Blick auf Landwirtschaft als die stadtgeschichtlichen Rundgänge.

Das Taunus-Informationszentrum in Oberursel bietet eine interaktive Ausstellung zu den Besonderheiten der Landschaft und den Lebensräumen im Naturpark Taunus. Wer sich für Landschaftsthemen interessiert, findet hier einen anderen Zugang als bei der Agrar-Kultur-Achse: Im Mittelpunkt stehen Naturpark und Lebensräume statt Produktion und Vermarktung.

Beschilderte überörtliche Radverkehrsrouten führen durch das gesamte Stadtgebiet Oberursels und weisen Radlern den Weg in die Nachbarstädte und darüber hinaus. Sie verlaufen auf Wegen, die gar nicht oder nur wenig von Kraftfahrzeugen befahren werden. Die konkrete Streckenführung sollten Sie vor Ort prüfen. Bei der Aufenthaltsplanung sollten Sie die beschilderten Radverkehrsrouten von den beschriebenen Rundgängen und thematischen Besuchen unterscheiden.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hochtaunus.

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