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Eine mittelalterliche Burg mit Bauteilen aus verschiedenen Jahrhunderten, Kirchenbaugeschichte und ein vielseitiges Wege- und Winterangebot geben Oberreifenberg ein markantes Profil. Für die Wahl eines Aufenthalts hilft es, zuerst zu gewichten, ob Baugeschichte, Wandern oder winterliche Aktivitäten den Schwerpunkt bilden sollen.

Burg Reifenberg und ihre Geschichte

Die Burgruine Oberreifenberg ist die höchstgelegene mittelalterliche Burg im Taunusgebirge. Ihr hoher, runder Bergfried stammt aus dem 13. Jahrhundert; die Schildmauer aus dem 14. Jahrhundert ist vier Meter dick und besitzt Rundtürme. Zum erhaltenen Bestand gehören außerdem Reste der Befestigungsanlagen, ein Kirchenkeller und ein schlanker Wohnturm mit Aussichtsplattform. Unterhalb der Ruine steht das Bassenheimer Palais.

Kirche und Kapelle

Die Pfarrkirche St. Georg wurde in Oberreifenberg von 1845 bis 1855 als Nachfolgerin des Gotteshauses erbaut, das zuvor auf dem Burggelände stand. Die St. Gertrudiskapelle ist ein Kulturdenkmal im Taunus und liegt oberhalb des Ortsteils Oberreifenberg in Schmitten im Taunus. In der Gertrudis-Kapelle befinden sich die sterblichen Überreste der Reifenberger Ritter. Für die Ortsgeschichte stehen damit unterschiedliche kirchliche Bezugspunkte nebeneinander: St. Georg mit seiner Bauzeit und Vorgängerbeziehung, die Kapelle mit ihrer Verbindung zu den Reifenberger Rittern.

Wandern und winterliche Aktivitäten

Oberreifenberg bietet zahlreiche Wanderwege. Der Rundweg Waldgeister führt über den Krötenbach hinauf nach Oberreifenberg und zum Parkplatz Pfarrheckenfeld; vom Weg aus bietet sich ein Panorama von Oberreifenberg mit seiner Burg. Bei der anspruchsvollen TaunusRunde Höhenluft wird die Nutzung eines E-Bikes empfohlen. Die beiden Routenhinweise setzen unterschiedliche Akzente: Beim Waldgeister-Weg sind Rundweg und Burgpanorama zentrale Merkmale; bei der TaunusRunde Höhenluft stehen Anspruch und E-Bike-Empfehlung im Vordergrund. Im Winter stehen Ski- und Snowboardfahren am geeigneten Skilift, Langlaufloipen, Rodelwiesen und eine Anlage zum Eisstockschießen als unterschiedliche Optionen nebeneinander.

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Weitere Ziele in Schmitten im Taunus

Im übergeordneten Reiseziel Schmitten im Taunus beginnt und endet der Taunus Wichtel Weg in Schmitten. Er führt durch Wälder, entlang der Weil und über grüne Wiesenwege im Naturpark Taunus. Geschnitzte Wichtel säumen den Weg; zu jeder Figur kann eine Erzählung gelesen werden. Vier Informationstafeln widmen sich der Wanderroute. Im Vergleich zum Waldgeister-Weg verschiebt sich hier der Akzent von Burgpanorama und Rundweg zu Figuren, Geschichten und dem beschriebenen Landschaftsverlauf.

In Schmitten liegt außerdem die neugotische Kirche St. Karl Borromäus. Sie wurde von 1892 bis 1895 aus Taunusschiefer erbaut, der direkt am Bauplatz aus dem Felsen gewonnen wurde. Neben der Kirche liegt der Aussichtspunkt Wiegerfelsen, erreichbar über einige Treppenstufen. Das Freibad Schmitten verfügt über ein 50 Meter langes Edelstahlbecken und zwei Kleinkinderbecken mit Rutschen; prüfen Sie vor einem Besuch die aktuelle Betriebssituation.

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