Immenhausen verbindet einen historischen Stadtkern mit mehreren Zugängen zu seiner Geschichte: Die Stadtmauer umschließt den alten Kern, das Glasmuseum widmet sich dem Gebrauchsglas, und Eco Pfade greifen Siedlungs- und Bergbaugeschichte auf. Für die Reiseplanung lohnt es sich, Stadtgeschichte und Wanderungen als unterschiedliche Schwerpunkte zu betrachten. Auch die beiden Wege setzen verschiedene Maßstäbe – sowohl beim Thema als auch beim Umfang.
Stadtmauer, Turm und Glasmuseum
Eine etwa 3 km lange Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert umschließt ringförmig den historischen Stadtkern von Immenhausen. Ihre Anlage macht den historischen Kern als eigenen Bereich anschaulich.
Im Juni 2004 wurde der Hufeisenturm begehbar; im Inneren informieren Tafeln über die Stadtgeschichte und Stadtsanierung. Schlüssel für den Zugang erhalten Sie im Rathaus oder im Glasmuseum während deren Öffnungszeiten. Prüfen Sie diese Zeiten vor Ihrem Besuch.
Die Dauerausstellungen des Glasmuseums Immenhausen zeigen die Geschichte des Gebrauchsglases vom Jugendstil bis zur Gegenwart. Kelchgläser, Vasen, Schalen sowie weiteres Dekorations- und Haushaltsglas veranschaulichen die Entwicklung des Glasdesigns von 1890 bis heute. Der zeitliche Bogen lädt dazu ein, Gestaltungsformen im Zusammenhang mit ihrem Gebrauch und ihrem Wandel zu betrachten.
Eco Pfade: Siedlungsgeschichte und Bergbau
Der 2007 eingerichtete Eco Pfad Kulturgeschichte Ahlberg-Mariendorf beginnt in Mariendorf, ist etwa 4,5 km lang und erschließt die über 2.000-jährige Siedlungsgeschichte rund um den Ahlberg.
Beim Eco Pfad Bergbau Holzhausen Reinhardswald stehen frühere Zechen im Zentrum: Insgesamt ist der Weg etwa 17,2 km lang und führt zu den ehemaligen Zechengeländen am Gahrenberg, Kleeberg und Osterberg. Seine Wege verlaufen durch die Landschaft des südlichen Reinhardswaldes, sind leicht zu bewältigen und weisen nur geringe Steigungen auf. Die drei Abschnitte lassen sich von den Parkplätzen „Roter Stock“ oder „Bürgerhaus“ in Holzhausen erwandern. Prüfen Sie vor Ihrem Aufbruch die aktuellen Parkbedingungen.
Für die Wahl zwischen den beiden Eco Pfaden zählt also sowohl das Thema als auch der Umfang: Der Ahlberg-Mariendorf-Pfad erschließt Siedlungsgeschichte auf etwa 4,5 km, der Bergbaupfad führt über insgesamt etwa 17,2 km zu ehemaligen Zechengeländen.
Im übergeordneten Reiseziel Kassel
Im übergeordneten Reiseziel Kassel ist der Naturpark Habichtswald durch große Buchenwaldbestände und zahlreiche vulkanische Basaltkuppen geprägt. Ebenfalls im übergeordneten Reiseziel Kassel vereint der Naturpark Reinhardswald jahrhundertealte Hute-Eichen, ausgedehnte Buchen- und Fichtenwälder, Flusstäler, natürliche Bachlandschaften sowie Kalkmagerrasen mit Wacholder und Orchideen. Die Profile setzen unterschiedliche landschaftliche Akzente: Basaltkuppen und Buchenbestände im Habichtswald stehen den Wald-, Tal- und Bachlandschaften sowie Kalkmagerrasen des Reinhardswaldes gegenüber.
Für Kulturorte gibt es im übergeordneten Reiseziel Kassel außerdem die gemeinsam von Stadt und Landkreis Kassel herausgegebene Entdeckerkarte. Sie listet 70 Kulturorte und nennt Adressen, Kontaktdaten, Öffnungszeiten sowie weiterführende Internetauftritte.
Weitere Reiseziele entdecken: Lohfelden, Fuldatal, Kaufungen, Wolfhagen, Baunatal, Breuna, Grebenstein, Schauenburg
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