Zum Inhalt

Ein ausgeschilderter Rundwanderweg startet am Sportplatz in Hüttengesäß und kehrt dorthin zurück. Unterwegs führt er über Reitgelände, einen Fischteich, den ehemaligen Ronneburgring, den Ravolzhäuser Steinbruch, den Jungen Wald und die Marienstraße. Attraktive Aussichten und gute Begehbarkeit verbinden sich hier mit einer klaren Orientierung: Start und Ziel liegen am selben Punkt.

Wandern zwischen Runde, Abzweigungen und Aussicht

Die geschlossene Runde ist eine Möglichkeit, Hüttengesäß zu Fuß zu erkunden. Daneben stehen Wegbeschreibungen mit einzelnen Zielen und Abzweigungen, die eine andere Art der Planung erlauben. Ein Weg entlang des Fallbachs erreicht nach 1,8 Kilometern den Ortseingang von Hüttengesäß. Anders als bei der Runde, die zum Sportplatz zurückführt, ist hier ein Zielpunkt genannt.

Ein etwa 500 Meter langer, einfacher Abstecher führt zum Aussichtspunkt „Am Pfingstberg“. Von dort reicht der Rundblick über Vogelsberg, Spessart und Taunus bis nach Frankfurt. Die ungefähre Länge des Abstechers und die Aussicht geben diesem Ziel einen eigenen Akzent innerhalb der Wegauswahl.

Weitere Wegangaben nennen an einer Kreuzung einen Abzweig zu einem Fischteich und an einer anderen den Weg zum Gelände einer Vogelschutzgruppe. Der Weg zum ehemaligen Ravolzhäuser Steinbruch ist ebenfalls Teil der örtlichen Wanderbeschreibungen. Diese Ziele unterscheiden sich vom Panorama am Pfingstberg und helfen, die Wegwahl an den jeweils interessanten Orten auszurichten. Die 2010 datierten Wegbeschreibungen entsprechen überwiegend dem heutigen Stand; prüfen Sie die konkrete Wegführung vor dem Aufbruch noch einmal.

Entlang der 2013 neu gebauten Hüttengesäßer Umgehungsstraße verläuft außerdem ein eigener Feldweg, der sich gut zum Gehen und Radfahren eignet. Damit stehen neben dem Rundweg auch Wegmöglichkeiten für unterschiedliche Arten der Fortbewegung zur Auswahl.

Fachwerk und Geschichte im Ortskern

Im historischen Ortskern steht eine evangelische Kirche zwischen alten, teilweise denkmalgeschützten Fachwerkhäusern. Die Siedlung wurde erstmals am 26. Mai 1151 urkundlich erwähnt. Kirche und Fachwerk geben einem Spaziergang durch den Ortskern einen klaren historischen Schwerpunkt; das genaue Datum ordnet die erste schriftliche Erwähnung zeitlich ein.

Ein weiteres Kapitel reicht ins Jahr 1462 zurück: Im März, während des Feldzugs des Landgrafen Ludwig im büdingischen Gebiet, verschanzten sich Männer im Kirchturm von Hüttengesäß. Das Ereignis verbindet den Ortskern mit einem konkreten Moment der Regionalgeschichte. Zusammen mit der frühen urkundlichen Erwähnung ergibt sich so ein zeitlicher Bogen vom ersten schriftlichen Nachweis bis zu einem über 300 Jahre später überlieferten Geschehen am Kirchturm.

Weitere Perspektiven im übergeordneten Reiseziel Ronneburg

Im übergeordneten Reiseziel Ronneburg liegt ein eigener historischer Schwerpunkt bei der Burg Ronneburg. Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert und gehört zu den wenigen Höhenburgen, die im originalen Bauzustand erhalten sind. Der Förderkreis „Freunde der Ronneburg“ bietet dort jährlich ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm mit historischen Märkten und Festen. Besonders die Mittelalterlichen Burgfestspiele ziehen viele Besucher aus nah und fern zur Burg; die konkreten Veranstaltungstermine können variieren.

Auch die Wanderwege im übergeordneten Reiseziel Ronneburg bilden einen eigenen Planungsrahmen: Elf Rundwanderwege verlaufen überwiegend in der Gemarkung Ronneburg und berühren auch die Gemarkungen von Neuberg, Büdingen und Gründau. Das Wegekonzept stammt aus dem Jahr 2010; die Beschreibungen entsprechen überwiegend dem heutigen Stand. Die Wege sind nicht durch Wanderwegweiser markiert. Diese Angaben betreffen Ronneburg und die genannten Nachbargemeinden, nicht die beschriebenen Wege im Ortskern von Hüttengesäß.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ronneburg.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.