Auf der Sensbacher Höhe liegen mehrere markante Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: eine Langlaufloipe, ein Aussichtspunkt und der kleine Waldfriedhof. Dazu kommen Winterwanderungen mit unterschiedlichen Startpunkten und eine Radtour durchs Sensbachtal. Wer seine Tage abwechslungsreich planen möchte, kann zwischen Bewegung im Freien und historischen Bauwerken wählen. Für die Entscheidung zählen vor allem die verschiedenen Streckenformate: eine mittelschwere Radtour, eine Loipe mit zwei Längenangaben sowie Wanderungen, von denen eine kein Rundweg ist und eine andere als Rundweg begangen werden kann.
Wandern, Radfahren und Aussicht
Der Panoramaweg Sensbachtal gehört zu den qualifizierten Rundwanderwegen in Oberzent. Dort gibt es außerdem Wanderwege von leicht bis anspruchsvoll, die durch waldreiche Höhenzüge und tiefe Täler führen. Die Bandbreite bietet eine Orientierung, wenn Sie den Anspruch Ihrer Wanderung in die Tagesplanung einbeziehen möchten. Auf dem Bergrücken der Sensbacher Höhe gibt es zudem einen Aussichtspunkt, dessen Besuch empfohlen wird.
Für Radfahrer ist die Oberzent-Runde durchs Sensbachtal eine mittelschwere Option: Sie führt über 28 Kilometer und weist 530 Höhenmeter auf. Strecke, Höhenmeter und Schwierigkeitsgrad geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte, um die Radtour mit anderen Vorhaben zu vergleichen. Dabei bleibt sie als eigene Tour ein klar umrissenes Angebot, während die Wanderwege in Oberzent unterschiedliche Ansprüche abdecken.
Winterwege mit unterschiedlichen Streckenformaten
Auf dem Bergrücken der Sensbacher Höhe verläuft nördlich des Sensbacher Waldfriedhofs eine Langlaufloipe. Sie beginnt am Naturparkplatz „Sensbacher Höhe“ auf 520 Metern über dem Meeresspiegel; dort steht eine Wachs- und Umkleidehütte zur Verfügung. Die nördliche Loipe ist 4,5 Kilometer lang. Mit der Höhfeld-Schleife verlängert sie sich auf 5,6 Kilometer. So können Sie die beiden angegebenen Streckenlängen bei Ihrer Planung gegenüberstellen.
Auch die Winterwanderungen unterscheiden sich im Format. Eine startet am Naturparkplatz „Sensbacher Höhe“, ist 2,8 Kilometer einfach lang und kein Rundweg. Eine weitere beginnt am Naturparkplatz „Mühs“ im Stadtteil Ober-Sensbach und kann als Rundweg begangen werden. Für die Wahl ist damit neben der Länge auch die Streckenform wichtig: Bei der Wanderung ab „Mühs“ ist eine Runde möglich, während die Tour ab der Sensbacher Höhe ausdrücklich nicht als Rundweg angelegt ist.
Waldfriedhof und spätbarocke Baugeschichte
Der kleine Waldfriedhof auf der Sensbacher Höhe gilt als sehenswert und liegt an der Straße nach Beerfelden. Angelegt wurde er zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges; im Eingangsbogen steht die Jahreszahl 1619. Auf dem Friedhof befindet sich außerdem die Gruft des Grafenhauses Erbach-Fürstenau. Die Friedhofskapelle erhielt ihre heutige Gestalt durch einen Umbau von 1744. Friedhof, Gruft und Kapelle bieten damit unterschiedliche historische Anknüpfungspunkte an einem Ort.
Einen weiteren Blick auf die Baugeschichte eröffnet das Jagdschloss Krähberg. Es ist eine regelmäßig angelegte spätbarocke Baugruppe, die Graf Albert zu Erbach-Fürstenau von 1761 bis 1771 errichten ließ. Die Jahreszahlen markieren verschiedene historische Zusammenhänge: 1619 steht für die Anlage des Friedhofs, 1744 für den Umbau der Kapelle und 1761 bis 1771 für die Bauzeit des Jagdschlosses. Wer sich für Architektur und Geschichte interessiert, kann diese Themen neben den Wander- und Winterangeboten in die Reiseplanung aufnehmen.
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