Freiensteinau verbindet mehrere Wasserorte mit einer Route, auf der offene Wiesen, Basalt und ein Aussichtspunkt zusammenkommen. Der Nieder-Mooser See ist ein Badesee und Teil der Mooser Seenplatte; zu dieser gehören auch der Ober-Mooser See und der Rothenbach Teich. Wer nach Hotels in Freiensteinau sucht, kann zunächst überlegen, ob das Thema Wasser oder eine Route mit mehreren Landschaftsmotiven den Aufenthalt prägen soll. Die Bonifatius-Kanzel, der Blick auf zwei Seen und die Verbindung zum Südbahnradweg geben der zweiten Möglichkeit einen konkreten Rahmen.
Seen, Natur und Ausblicke
Am Nieder-Mooser See ist der Badecharakter ausdrücklich benannt. Der Ober-Mooser See gehört ebenfalls zur Mooser Seenplatte und ist zusammen mit dem Nieder-Mooser See von der Bonifatius-Kanzel aus zu sehen. Einen anderen Landschaftseindruck bietet der Rothenbach Teich: Er liegt in einem Wald-Naturschutzgebiet; eine Ruhebank eröffnet den Blick auf den Teich und seine Vögel. So stehen Badesee, weiter Seeausblick und der Blick auf Teich und Vogelwelt als unterschiedliche Motive nebeneinander.
Die Bonifatius-Kanzel verbindet den Ausblick auf den Nieder-Mooser und den Ober-Mooser See mit einem geschichtsträchtigen Ort bei Gunzenau. Wer neben den Gewässern auch die Landschaft und ihre geologischen Motive in den Blick nehmen möchte, findet dafür eine konkrete Option in der Route „Geologie und Geistliches“.
Geologie und Geistliches auf einer Route
Die Route führt über offene Wiesen am alten Basalt-Steinbruch am Horst vorbei und an der Bonifatius-Kanzel bei Gunzenau. Von der Kanzel reicht der Ausblick weit über die Landschaft. Damit treffen auf dem Weg unterschiedliche Akzente zusammen: offene Wiesen, der frühere Basaltabbau und ein Aussichtspunkt, dessen Name bereits die geistliche Thematik aufgreift. Die Route lässt sich so als Verbindung geologischer und kultureller Motive lesen, statt als bloße Abfolge einzelner Aussichtspunkte.
Auch die Streckenanbindung ist konkret benannt: Hinter dem Ortsteil Salz, nahe der Sangmühle, führt die Route direkt auf den Südbahnradweg. Das ist ein hilfreicher Orientierungspunkt, wenn Sie sich mit der Verbindung zwischen der Themenroute und dem Radweg befassen. Die Angaben zur Route geben zugleich verschiedene Ansatzpunkte für die Planung: Sie können den Blick auf die Seen, den Basalt-Steinbruch oder die Verbindung zum Radweg in den Vordergrund stellen, ohne diese Motive gleichzusetzen.
Vogelsberg als übergeordneter Themenrahmen
Über Freiensteinau hinaus ist der Vogelsberg ein eigener, übergeordneter Reiseraum. Der Vogelsberg ist Europas größtes Vulkangebiet; die Vogelsberger Bergmähwiesen sind hessenweit die größten Schutzgebiete dieser Art. Im Vulkaneum in Schotten erklären eine Multimedia-Ausstellung und interaktive Exponate Vulkanismus und Geologie im Vogelsberg. Experimentierstationen machen die Ausstellung zu einer weiteren Möglichkeit, sich mit dem Thema Vulkanismus zu beschäftigen. So bietet der Vogelsberg eine eigenständige Ergänzung zu den Landschafts- und Basaltmotiven der Route in Freiensteinau.
Auch die Outdoor-Angebote im Vogelsberg unterscheiden sich deutlich in ihrer Form. Der Baumkronenpfad ist 500 Meter lang und mit Hängebrücken ausgestattet. Im Kletterwald Hoherodskopf können Besucher unter Anleitung geschulten Fachpersonals von Baum zu Baum klettern. Für Wanderungen stehen unter anderem die 14 Kilometer lange GipfelTour Schotten über vier Gipfel im Oberwald und die 11,6 Kilometer lange, mittelschwere Weitblicktour Ulrichstein als Rundweg um Ulrichstein zur Auswahl. Die Weitblicktour führt durch Laubwälder und kleinräumige Flurlandschaften. Damit lassen sich ein kurzer Pfad, angeleitetes Klettern und längere Wanderrouten nach Form und Streckenlänge unterscheiden.
Weitere Reiseziele entdecken: Nieder-Moos, Alsfeld, Schwalmtal, Mücke, Feldatal, Romrod, Ulrichstein, Kirtorf
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