Für die Reiseplanung in Holthausen bieten sich zwei unterschiedliche Schwerpunkte an: Aktivitäten am Speicherbecken und Wege im Biener Busch. Am Speicherbecken in Holthausen-Biene sind Segeln, Surfen, Wandern und Radfahren möglich. Der Biener Busch ist ein großes Auwaldgebiet im Ems-Tal; dort stehen Radfahren und ausgedehnte Spaziergänge auf dem Programm. So können Sie Ihre Auswahl danach ausrichten, ob Sie eher Wasseraktivitäten oder längere Zeit im Wald suchen.
Wasser, Wald und Sportangebote
Das Speicherbecken verbindet mehrere Arten der Bewegung: Neben Segeln und Surfen werden dort auch Wandern und Radfahren genannt. Im Biener Busch liegt der Schwerpunkt auf dem Auwaldgebiet und den Möglichkeiten zum Radfahren und für ausgedehnte Spaziergänge. Für einen Ausflugstag lässt sich so zunächst das gewünschte Thema festlegen: Aktivitäten am Wasser oder Natur und Bewegung im Wald.
Zu den Sportstätten in Holthausen-Biene gehören ein Sportzentrum am Biener Busch, eine Tennisanlage mit sechs Plätzen am Dünenweg und ein Skatepark am Schoolweg. Am Speicherbecken gibt es außerdem eine Surf- und Segelanlage. Die Namen und Standorte helfen dabei, die verschiedenen Angebote auseinanderzuhalten. Wenn Sie eine konkrete Anlage besuchen möchten, prüfen Sie die jeweiligen Zugangsbedingungen vorab.
Ein weiterer örtlicher Bezugspunkt ist das Ludwig-Windthorst-Haus in Holthausen-Biene, das als Zentrum für Erwachsenenbildung dient. Interessieren Sie sich für das Haus oder ein bestimmtes Bildungsangebot, klären Sie öffentliche Besuchsmöglichkeiten und das jeweilige Programm vorab. Damit umfasst der Blick auf Holthausen neben Aktivitäten im Freien auch einen Bildungsbereich, ohne dass dafür ein konkretes Veranstaltungsangebot vorausgesetzt wird.
Kultur im übergeordneten Reiseziel Lingen (Ems)
Im übergeordneten Reiseziel Lingen (Ems) setzt das Emslandmuseum einen historischen Schwerpunkt. Seine Dauerausstellung behandelt die Geschichte der Stadt Lingen und des südlichen Emslandes vom Mittelalter bis zum Zweiten Weltkrieg. Zu sehen ist dort auch der Thronschatz der Lingener Kivelinge mit Königsketten aus fünf Jahrhunderten. Die Ausstellung verbindet damit einen langen historischen Überblick mit einem konkreten Sammlungsstück.
Das Museum zeigt außerdem im früheren Kutscherhaus des Palais Danckelmann emsländische Bau- und Wohnkultur. Das Fachwerkhaus stammt aus dem Jahr 1728. Zu den ausgestellten Räumen gehören eine typische Schlafstube mit einer originalen Butze, also einem Bettschrank, ein Barockzimmer, ein Bürgerzimmer aus dem 18. Jahrhundert und ein Wohnzimmer aus der Biedermeierzeit. An diesen unterschiedlichen Räumen lässt sich der Wandel von Wohnformen und Einrichtung anhand konkreter Beispiele nachvollziehen.
Die Kunsthalle Lingen pflegt, betreut und präsentiert einen Teil des Nachlasses des Künstlers Harry Kramer. Er wurde 1925 in Lingen geboren und nahm 1964 an der documenta III in Kassel teil. In der Kunst- und Kulturvilla sind historische und kulturelle Sammlungen der Stadt zu sehen: darunter Bilder der städtischen Kunstsammlung, Bücher aus der Barockbibliothek des Georgianum, alte Fotografien, ein Werk von Harry Kramer und historisches Spielzeug des ehemaligen Geschäfts Adelmann.
Auch das Freizeitbad des Linus Lingen bietet im übergeordneten Reiseziel einen anderen Schwerpunkt. Es hat eine Wasserfläche von mehr als 1.000 Quadratmetern und Attraktionen wie den Brodelberg, einen Strömungskanal und die mehr als 100 Meter lange Black-Hole-Rutsche. Wenn Sie einen Besuch einplanen, informieren Sie sich vorab über die aktuellen Betriebsdetails.
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