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Schortens verbindet kulturhistorische Themen mit Möglichkeiten zum Spazieren: Mühlenbau, kirchliche Kunst und Industriegeschichte stehen neben Parklandschaft und einer Route mit Kunstobjekten und Rastplätzen. Für die Besuchsplanung ist wichtig, dass die Bedingungen unterschiedlich sind: Die St. Stephanus-Kirche ist saisonal als „Offene Kirche“ zugänglich, Führungen im Heimathaus erfolgen nach besonderer Absprache, und für Vorführungen an der Gattersäge sollten Sie aktuelle Betreiberinformationen prüfen.

Mühlen, Säge und Unternehmensgeschichte

Die Accumer Mühle ist eine 1746 errichtete Galerieholländerwindmühle im Schortenser Stadtteil Accum und betriebsfähig. In Upjever arbeitet die historische Gattersäge am Forsthaus als Horizontalgattersäge mit einem Sägeblatt. Bei Vorführungen erläutern ehrenamtliche Sägemüller die laufende Säge und zeigen den Weg vom kleinen Baum zum fertigen Brett. Wenn Sie eine solche Erläuterung einplanen möchten, prüfen Sie zuvor die aktuellen Besucherinformationen des Betreibers. Die Schwerpunkte unterscheiden sich: In Accum steht die Windmühle als Bauform im Mittelpunkt, in Upjever die Säge und der Verarbeitungsschritt.

Die Olympiaausstellung erinnert an die Neugründung des Unternehmens 1946 und den damaligen Standortwechsel der Unternehmensleitung von Bielefeld nach Roffhausen. Damit stehen sowohl eine konkrete Jahreszahl als auch ein Wechsel des Unternehmensstandorts im Zentrum dieses Themas der Schortenser Industriegeschichte.

Kirche und Klosterpark

Die St. Stephanus-Kirche ist in der Regel von Ostern bis Erntedank tagsüber als „Offene Kirche“ zugänglich; Radpilger, Touristen und andere Besucher sind willkommen. Prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Öffnungsdetails. Im Inneren sind der vorreformatorische Lettner und ein prachtvoller Dreiflügelaltar erhalten. Das Triptychon wurde wahrscheinlich nach 1505 in Bremen geschnitzt. Die zeitlichen Angaben unterscheiden sich: Der Lettner ist vorreformatorisch, während die Datierung des Triptychons als wahrscheinlich nach 1505 angegeben ist.

Im Klosterpark Oestringfelde sind Reste des großen Wehrturms der Klosterkirche erhalten. Der Park ist seit 1985 Landschaftsschutzgebiet; Erholungssuchende spazieren dort. So begegnen sich an diesem Ort ein bauliches Relikt und ein langfristiger Schutzstatus, ohne dass der Spaziergang allein auf die Geschichte des Klosters beschränkt ist.

Wege und Heimatgeschichte

Entlang der Langsamstraße können Spaziergänger und Radfahrer Kunstobjekte entdecken. Kleine Rastplätze laden zum Verweilen ein. Zu den dortigen Objekten gehören unter anderem ein Memory-Spiel, ein Blumenwonderland und eine Picknickbank. Die Beispiele geben dem Weg konkrete Anlaufpunkte: Kunstobjekte und Rastmöglichkeiten lassen sich beim Spaziergang oder auf dem Fahrrad entdecken.

Im Heimathaus Heidmühle werden Gegenstände und Papiere mit Bezug zu den Vertreibungsgebieten zusammengetragen; dort ist auch das Archiv untergebracht. Geführte Besuche sind nach besonderer Absprache möglich. Wer sich für die Sammlung interessiert und eine Führung einbeziehen möchte, sollte diese Absprache bei der Planung berücksichtigen.

Für die Auswahl zwischen den Zielen sind damit unterschiedliche Besuchsfragen entscheidend: bei der Kirche die saisonalen Öffnungszeiten, an der Gattersäge die aktuellen Besucherinformationen und im Heimathaus die besondere Absprache für eine Führung. Inhaltlich reicht die Auswahl von kirchlicher Ausstattung über Mühlen- und Sägetechnik bis zu Industriegeschichte und Spazierwegen.

Weitere Reiseziele entdecken: Bockhorn, Oldorf, Minsen, Jever, Friederikensiel, Bockhornerfeld, Grabstede, Zetel.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Friesland.

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